International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Griechenland hat pünktlich bezahlt – 186 Millionen Euro gehen an den IWF zurück

Griechenland hat rund 186 Millionen Euro fristgerecht an den Internationalen Währungsfonds (IWF) zurückgezahlt. Die Zinszahlung sei am Donnerstag eingegangen, teilte der IWF in Washington mit.



Das vom Staatsbankrott bedrohte Euroland war im Juli beim Währungsfonds vorübergehend in Zahlungsverzug geraten, nachdem die Europartner ihr bisheriges Hilfsprogramm für Athen auslaufen liessen. Mitte Juli gewährten die EU-Staaten dann jedoch eine Brückenfinanzierung, während die Regierung in Athen mit den internationalen Geldgebern ein drittes Hilfsprogramm aushandelt.

Der Währungsfonds will sich nur dann an weiteren Hilfszahlungen beteiligen, wenn Athen die vollständige Umsetzung der von den Kreditgebern geforderten Reformen akzeptiert und die Europäer der griechischen Regierung Schuldenerleichterungen gewähren.

Einen klassischen Schuldenschnitt für Athen lehnt vor allem Deutschland ab und verweist zur Begründung darauf, dass die Streichung von Schulden innerhalb der Eurozone rechtlich unmöglich sei. Im Gespräch ist aber eine Art «Schuldenschnitt light» mit der Streckung von Rückzahlungsfristen und Zinserleichterungen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Erklärbär

So provoziert der griechische Premierminister eine neue Euro-Krise

Antonis Samaras will eine Präsidentenwahl durchdrücken, obwohl er keine sichere Mehrheit im Parlament hat. Sollte er scheitern, droht eine Wiederholung der Eurokrise. 

Der griechische Premierminister Antonis Samaras will, dass das Parlament noch vor Jahresende einen neuen Präsidenten wählt. An sich keine grosse Sache, der Präsident hat kaum Macht und vor allem repräsentative Pflichten. Die politische Situation in Athen ist jedoch explosiv. 

Es ist unsicher, ob Samaras im Parlament die notwendige Mehrheit zusammentrommeln kann. Wenn nicht, muss er Neuwahlen ausschreiben. Damit riskiert er, die linke Opposition an die Macht zu hieven. In Meinungsumfragen …

Artikel lesen
Link zum Artikel