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epa05193928 Refugees and migrants find temporary shelter outside a passenger terminal at the port of Piraeus, near Athens, Greece, 04 March 2016. Migration restrictions along the so-called Balkan route, the main path for migrants and refugees from Middle East to EU countries, have trapped thousands of them in Greece causing a humanitarian crisis.  EPA/YANNIS KOLESIDIS

Flüchtlinge am Athener Hafen Piräus (04.03.2016).
Bild: EPA/ANA-MPA

Flüchtlinge stecken in Griechenland fest – jeden Tag kommen knapp 3000 dazu



Der Flüchtlingszustrom aus der Ägäis geht weiter. Am Samstagmorgen kamen in der Hafenstadt Piräus 975 Migranten von den Inseln Lesbos und Chios an. 54 weitere Migranten wurden am Nachmittag von der Insel Kos erwartet, teilte die Küstenwache mit.

Die griechische Regierung schätzt die Zahl der in Griechenland wegen der praktischen Schliessung der Balkanroute steckengebliebenen Migranten auf knapp 32'000. Täglich kämen etwa 1900 Menschen aus der Türkei hinzu, hiess es vom zuständigen Krisenstab in Athen.

Das Elend an der griechisch-mazedonischen Grenze dauert an: Nach kräftigen Regenfällen am Vortag war das provisorische Lager bei Idomeni am Samstag verschlammt. Zudem herrschten am Morgen Temperaturen um die vier Grad Celsius. Insgesamt wird die Zahl der bei dem Grenzübergang von Idomeni versammelten Migranten von humanitären Organisationen auf etwa 13'000 geschätzt.

Die Hilfsorganisationen informierten die Migranten, sie könnten in besser organisierten Aufnahmelagern südlich der Grenze, wie etwa in Nea Kavala, das rund 15 Kilometer von der Grenze entfernt liegt, untergebracht werden. Die meisten Menschen weigern sich. Sie erwarten, dass die mazedonische Seite - auch nur für kurze Zeit - den Grenzzaun öffnen könnte, berichteten Reporter vor Ort. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • atomschlaf 05.03.2016 08:31
    Highlight Highlight Es wäre an der Zeit und ein Gebot der Fairness, dass die EU bzw. Deutschland, diesen Leuten endlich kommuniziert, dass sie in der EU nicht mehr willkommen sind.
    28 5 Melden
    • Amboss 05.03.2016 08:54
      Highlight Highlight Und du meinst, dann kommen sie nicht mehr?
      Wie naiv ist das denn....
      12 18 Melden
    • Kibar Feyzo 05.03.2016 09:16
      Highlight Highlight Ich denke die wissen genau was sie alles durchmachen müssen und was sie erwartet. Das scheint es aber Wert zu sein.
      6 10 Melden
    • Bijouxly 05.03.2016 11:32
      Highlight Highlight @amboss
      naja kommen werden sie trotzdem, aber die zahl der spontanen wird vllt sinken. wenn frau merkel immer wieder "es gibt keine obergrenze" proklamiert, dann fasst sich auch noch der letzte ans herz und macht sich auf den weg. denn die welle wirklich losgetreten hat sie ja auch damit: social media sei dank.
      19 0 Melden
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