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epa04827622 People queue to withdraw money from an ATM next to a poster supporting the No vote outside of a bank branch in Athens, Greece, 2 July 2015. Greek Prime Minister Tsipras remained steadfast in his controversial plan to hold a referendum on the bailout demands of creditors, as eurozone finance ministers discussed a request from Athens for new financial aid. During the televized address to the nation on 01 July 2015 Tsipras said that anyone equating a no-vote with a return to the drachma is 'telling lies,' and repeated his call for people to vote against the measures.  EPA/YANNIS KOLESIDIS

Lange Schlangen vor den Banken in Athen. Bild: EPA/ANA-MPA

Tsipras verspricht, dass die Banken nicht lange geschlossen bleiben



Die griechischen Banken werden nach den Worten von Ministerpräsident Alexis Tsipras nicht mehr lange geschlossen bleiben. Eine Einigung mit den Gläubigern auf ein neues Schuldenabkommen werde nach dem Referendum am Sonntag innerhalb von 48 Stunden zustande kommen, sagte Tsipras dem Fernsehsender ANT1 am Donnerstag. Dann würden die Banken auch wieder öffnen.

Die langen Warteschlangen vor den Geldautomaten bezeichnete Tsipras als beschämend. Dafür verantwortlich seien jedoch die Partner in der Eurozone, die die Europäische Zentralbank dazu gezwungen hätten, die für die griechischen Banken wichtige Unterstützung einzufrieren.

Am Sonntag sind die Griechen aufgefordert, in einem Referendum über die Spar- und Reformforderungen der internationalen Gläubiger zu entscheiden. Die Regierung wirbt für ein «Nein». Um angesichts der Schuldenkrise einen Kollaps des Bankensystems zu verhindern, haben die Geldhäuser seit Montag geschlossen. Zudem hat die Regierung Kapitalverkehrskontrollen eingeführt. (sda/reu)

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