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Die Griechen bekommen keine Nachrichten mehr – alle Journalisten streiken



Die Journalistenstreiks in Griechenland weiten sich aus: Nachdem ab Donnerstag die Zeitungsredaktoren für 48 Stunden die Arbeit niederlegten, traten am Freitag auch die Radio- und Fernsehjournalisten für zwei Tage in den Ausstand.

Nachrichten werde es demnach erst wieder am Sonntagmorgen im Radio und Fernsehen geben. Auch die staatliche Nachrichtenagentur wurde bestreikt.

Die Redaktoren wehren sich gegen die geplante Fusion ihrer finanziell relativ gesunden Renten- und Krankenkasse mit defizitären Kassen anderer Berufsverbände.

Wie der Verband (POESY) am Freitag weiter mitteilte, könnte der Streik auf unbestimmte Zeit verlängert werden, wenn die Regierung auf ihren Reformplänen bestehen sollte. Die Regierung des hochverschuldeten Landes muss harte Sparvorgaben umsetzen, um weitere finanzielle Hilfen internationaler Geldgeber zu bekommen.

Alle griechischen Sender zeigten am Freitag Spiel- und Dokumentarfilme. Nachrichtensendungen fielen aus. Wer sich in Griechenland informieren wollte, war auf die griechisch-zyprischen Medien oder einige kleinere Nachrichtenportale angewiesen, die der Journalistenverband als Streikbrecher kritisierte. (dwi/sda/dpa)

Griechenland – alleine mit 25'000 umherirrenden Flüchtlingen

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