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FILE - In this file grab taken from CCTV and issued by the Metropolitan Police in London on Wednesday Sept. 5, 2018, shows men identified as Ruslan Boshirov and Alexander Petrov walking on Fisherton Road, Salisbury, England on March 4, 2018. Investigative group Bellingcat reported Monday Oct. 8, 2018 on its website that the man British authorities identified as Alexander Petrov is actually Alexander Mishkin, a doctor working for the Russian military intelligence unit known as GRU. The other suspect in the March nerve agent attack on Sergei Skripal and his daughter in Salisbury, England, — Ruslan Boshirov. — is a decorated Russian agent named Anatoliy Chepiga, Bellingcat reported last month. (Metropolitan Police via AP, File)

Die Verdächtigen Ruslan Boschirow und Alexander Petrow wurden vor dem Angriff auf Sergej Skripal und dessen Tochter von einer Überwachungskamera aufgenommen.   Bild: AP/Metropolitan Police

Bulgarien ermittelt gegen dritten Skripal-Attentäter – Spur führt nach Sofia



Das bulgarische Parlament geht Berichten über einen dritten Verdächtigen bei dem Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in Grossbritannien nach. Ein Parlamentsausschuss will dazu am kommenden Donnerstag Geheimdienstinformationen anfordern.

Dies teilte der Fraktionsvorsitzende der Regierungspartei Gerb, Zwetan Zwetanow, am Samstag mit. Dabei geht es seinen Angaben zufolge um neue Erkenntnisse zu einem Giftanschlag in Bulgarien im Jahr 2015.

Yulia Skripal poses for the media during an interview in London, Wednesday May 23, 2018. Yulia Skripal says recovery has been slow and painful, in first interview since nerve agent poisoning. (Dylan Martinez/Pool via AP)

Hat überlebt: Julia Skripal. Bild: AP/Reuters Pool

Der ehemalige Doppelagent Skripal und seine Tochter Julia waren im März 2018 im südenglischen Salisbury dem in der Sowjetunion entwickelten Nervengift Nowitschok ausgesetzt worden. Beide entgingen nur knapp dem Tod. Die britische Regierung macht Russland für den Anschlag verantwortlich. Als Verdächtige gelten zwei Agenten des russischen Militärgeheimdienstes GRU.

In der vergangenen Woche hatte die britische Rechercheplattform Bellingcat über einen bisher unbekannten dritten Verdächtigen berichtet. Der Mann soll demnach zwei Tage vor dem Giftanschlag auf Skripal unter dem Decknamen Sergej Fedotow nach Grossbritannien gereist und an dem Anschlag beteiligt gewesen sein. 2015 soll er laut Bellingcat bereits an einem Anschlag auf den bulgarischen Geschäftsmann Emilian Gebrew beteiligt gewesen sein.

Reise nach Sofia

Der Rüstungsfabrikant Gebrew war im April 2015 bei einem Empfang mit schweren Vergiftungserscheinungen zusammengebrochen und ins Koma gefallen. Sein Sohn und ein Mitarbeiter wurden wegen ähnlicher Symptomen behandelt. Alle drei wurden aber wieder gesund. Laut Bellingcat soll Fedotow zwei Tage vor dem Giftanschlag auf Gebrew von Moskau nach Sofia geflogen sein.

In bulgarischen Regierungskreisen wurden die Angaben inzwischen bestätigt, wie die Wochenzeitung «Capital» am Freitag unter Berufung auf Vertreter des Innenministeriums berichtete. Die Erklärung von Zwetanow war nun die erste offizielle Reaktion auf die Enthüllungen in Bulgarien. Zwetanow sagte, er gehe davon aus, dass sich die Behörden in Bulgarien, Grossbritannien und der EU über die neuen Enthüllungen austauschen und aktiv an einer Aufklärung arbeiten. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Brezel Hugger 10.02.2019 16:46
    Highlight Highlight Zu der Skripalgeschichte gibt es nur eine, zugegebenermassen nicht belegte, Erklärung, die überhaupt plausibel ist und Sinn macht:
    - Skripal will nach Hause, er teilt dies den Russen über einen Kanal mit
    - die Russen senden zwei Geheimdienstler, um allfällige Bedingungen auszuhandeln.
    - die Briten kriegen Wind vor der Sache und sagen zu Skripal: Spiel in einer kleinen Komödie mit, oder wir ziehen andere Saiten auf.

    Was dann auch geschah.
    Und schon gäbe es für alle Rätsel eine Erklärung.
    • Juliet Bravo 10.02.2019 17:22
      Highlight Highlight Ziemlich unterhaltsame Version. Woher hast du die denn?
    • Juliet Bravo 10.02.2019 19:43
      Highlight Highlight Russia Today, Ruptly, Nachdenkseiten,...?
    • Juliet Bravo 10.02.2019 19:44
      Highlight Highlight Und die Spionageversuche beim Labor Spiez? Natürlich auch nur ein Ablenkmanöver, oder wie?
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