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Vor Brexit-Lösung sieht die EU-Kommission «noch viel Arbeit»



Im Brexit-Streit ringen die EU Union und Grossbritannien weiter um den entscheidenden Durchbruch. Zweitägige Gespräche am Wochenende seien konstruktiv gewesen, erklärte die EU-Kommission am Sonntagabend. Aber: «Es bleibt noch eine Menge Arbeit zu tun.» Die Verhandlungen würden am Montag fortgesetzt.

Seit Donnerstag wächst die Hoffnung, dass sich beide Seiten doch noch auf einen Austrittsvertrag einigen und der britische EU-Austritt geregelt über die Bühne geht. Er ist nach jetzigem Stand für 31. Oktober vorgesehen. Eine Einigung soll bis zum EU-Gipfel am Donnerstag unter Dach und Fach sein.

Vorige Woche hatte der britische Premierminister Boris Johnson seinem irischen Kollegen Leo Varadkar nach EU-Angaben neue Vorschläge zur Lösung der umstrittenen irischen Grenzfrage gemacht. Danach zeigte sich Varadkar zuversichtlich, dass ein Deal mit London noch vor dem 31. Oktober gelingen könnte. (sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fischra 14.10.2019 06:36
    Highlight Highlight Naja... diese Lösung muss dann noch angenommen werden im Unterhaus..
  • Schneider Alex 14.10.2019 05:49
    Highlight Highlight Sieh an, die EU bewegt sich doch! Das gibt Hoffnung für die Schweiz!
    • undduso 14.10.2019 06:35
      Highlight Highlight Da weisst du aber mehr als ich.
      Nur weil die EU verhandelt, heisst das nicht, dass sie sich (gross) bewegt. Vielleicht werden lediglich belanglose Dinge umformuliert. Ich glaube kaum, dass die EU sich in den zentralen Punkten wesentlichjbewegen wird nur weil so ein Clown neuer Premier auf der Insel ist. Sein neuer Vorschlag unterscheidet sich ja kaum von dem von May ausgehandelten Vertrag.
    • misohelveticos 14.10.2019 15:10
      Highlight Highlight @Alex, soweit man Lösungen kennt, es soll ja vorerst alles im "Tunnel" blieben, soll Nordirland im Binnenmarkt bleiben und e. spezielles Zollabkommen mit d. EU haben.
      Das hatte d. EU ursprünglich Th. May vorgeschlagen, die aber lieber den Backstop wollte. Also keine nennenswerte Positionsänderung d. EU.
      Hoffung gibts für d. CH immer:
      -Die EU zerfälllt (lt. EU-Phobikern seit 10, 20, 30 Jahren)
      -Die EU braucht CH-Geld (mal d. EU-Haushalt mit dem, der CH vergleichen)
      Die Anti-EU-Parteien gewinnen Mehrheiten (mit freundl. Hilfe d. CH)
      etc.
      Wäre natürlich auch möglich, dass sich d. CH bewegen muss.

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