DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach Anschlag in London: Polizei nimmt Terrorverdächtigen fest



Nach der Messerattacke mit zwei Todesopfern in London hat die Polizei in Grossbritannien einen Terrorverdächtigen festgenommen. Der Mann war wie Attentäter Usman Khan ein bereits verurteilter Terrorist, der auf Bewährung frei gekommen war.

Seine Wohnung im mittelenglischen Stoke-on-Trent sei im Rahmen einer Überprüfung von Bewährungsauflagen durchsucht worden, teilte die Polizei am Sonntag mit. Dabei habe sich der Mann verdächtig gemacht, terroristische Aktivitäten vorzubereiten.

Es gebe aber keine Hinweise auf eine Verbindung zu dem Anschlag in London am Freitag. Auch eine unmittelbare Gefahr für die Öffentlichkeit habe es nicht gegeben.

Usman Khan hatte nahe der London Bridge im Zentrum der britischen Hauptstadt am Freitag zwei Menschen erstochen und drei verletzt, bevor er von Zivilisten überwältigt und schliesslich von der Polizei getötet wurde. Er trug die Attrappe eines Sprengstoffgürtels.

Der 28 Jahre alte Mann war erst vor rund einem Jahr vorzeitig aus einer langjährigen Haftstrafe entlassen worden. Er hatte einen Anschlag auf die Londoner Börse geplant. Premierminister Boris Johnson zufolge sind etwa 74 weitere verurteilte Terroristen in Grossbritannien unter Bewährungsauflagen auf freiem Fuss. Sie werden derzeit überprüft. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Darum ist die berüchtigte Schockvideo-Website «LiveLeak» vom Netz

Verkehrsunfälle, Enthauptungs-Videos, blutige Schlägereien: Die Schockvideo-Website LiveLeaks verbreitete 15 Jahre lang die schlimmsten User-Clips. Doch dann kam die Kehrtwende.

Wenn irgendwo in der Welt Fürchterliches passierte, zeigte LiveLeaks Handyaufnahmen aus erster Hand.

«Ein Ende des Schreckens», kommentiert spiegel.de. Und meint damit den Fakt, dass die berühmt-berüchtigte Website geschlossen wurde. Freiwillig, angeblich. Von den Machern selbst, die nun auf unblutige Viral-Hits setzen.

Wer liveleaks.com aufruft, landet bei itemfix.com. Ein erster Augenschein zeigt, dass die Website tatsächlich jugendfrei ist und lustige Grimassen zeigt statt Schmerz und Leid.

Die …

Artikel lesen
Link zum Artikel