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39 Leichen in Lastwagen in England gefunden – Fahrer verhaftet



In der englischen Provinz Essex hat die Polizei in einem Lastwagen 39 Leichen entdeckt. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde verhaftet, wie diverse Medien berichten.

Man habe den Lkw um 2.40 Uhr in der Nacht in einem Industriegebiet in Grays angehalten. 38 der Opfer seien Erwachsene, eines ein Teenager. Der Fahrer sei ein 25-jähriger Nordire.

Die Identität der Opfer werde derzeit untersucht, meldet die Polizei - dies werde allerdings eine Weile dauern. Man vermute, der Lkw komme aus Bulgarien und sei am 19. Oktober in Holyhead in Wales in Grossbritannien angekommen. Die Leichen seien in dem Container-Auflieger gefunden worden.

Holyhead ist einer der wichtigsten britischen Häfen für Fähren aus Irland. Zwischen dem Vereinigten Königreich und Irland gibt es in der Regel keine Grenzkontrollen.

Die Leichen werden derzeit obduziert. «Ich vermute, das könnte ein langwieriger Prozess werden», sagte der Polizist weiter. Ob es sich um ins Land geschleuste Flüchtlinge handelt, blieb auch nach einer öffentlichen Stellungnahme der Polizei gegen Mittag weiter offen. Doch deuten viele Umstände darauf hin.

Rettungskräfte hatten die Polizei informiert. Sie konnten aber niemandem mehr im Container helfen. Wer die Rettungskräfte alarmiert hatte, war zunächst nicht bekannt. Die Polizei sprach von einer «Tragödie».

Der Fundort des Containers - ein Industriegebiet in Grays östlich von London - wurde weiträumig abgeriegelt. Grays liegt in Thurrock an der Themse. Nähere Informationen lagen zunächst nicht vor.

Schock und Entsetzen

Der Fund erinnert an Fälle von Schlepperkriminalität mit dem Ziel Europa: Im Februar 2017 waren 69 Flüchtlinge in Libyen vier Tage lang in einem Container eingepfercht. 13 von ihnen kamen ums Leben, unter ihnen ein 13 Jahre altes Mädchen und ein 14-jähriger Junge.

Für internationales Aufsehen sorgte eine Entdeckung im August 2015 in Österreich. 71 tote Flüchtlinge, darunter vier Kinder, wurden in einem Kühllaster aus Ungarn 50 Kilometer südlich von Wien gefunden.

Premier Boris Johnson schrieb auf Twitter, er sei «entsetzt». Innenministerin Priti Patel schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter: «Ich bin geschockt und traurig über diesen äusserst tragischen Vorfall in Grays.»

(aeg)

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36
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
36Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Do not lie to mE 23.10.2019 22:37
    Highlight Highlight Addis Abeba - Die Internationale Organisation für Migration (IOM) in Äthiopien organisierte am Dienstag ihren ersten internationalen Charterflug mit 154 somalischen Menschen, die nach Deutschland umgesiedelt wurden. Im November sollen 220 weitere folgen. Ein Weg um solche Tragödien zu verhindern.

    https://twitter.com/IOMEthiopia/status/1184121677669486592
  • Sonnenbankflavor 23.10.2019 20:20
    Highlight Highlight Bei dem Horror das sich vor einigen Jahren in Österreich zugetragen hatte hatte ich noch tagelang Alpträume. Dass es soviele Menschen gibt die auf solche brutale Weise umkommen sollte uns nachdenklich stimmen und dankbarer machen für das was wir haben. Mögen diese armen Seelen in Frieden ruhen.
  • Bart-Olomäus 23.10.2019 13:29
    Highlight Highlight Heftig ... ich hoffe nur, der Fahrer wusste nichts von seiner Ladung ...
    Mögen sie ihre Ruhe finden.
  • bigbackclock 23.10.2019 12:50
    Highlight Highlight Ich finde die Trauerbekundungen hier leider sehr heuchlerisch. Seit Anfang Jahr sind im Mittelmeer über 1000 Flüchtlinge ertrunken, von dem ganzen Elend in Lybien u. Co. ganz zu schweigen. Das ist mittlerweile Alltag an Europas Grenzen, nur wird es von uns Hedonisten ferngehalten, damit der Karren weiter brummt.
    • äti 23.10.2019 15:39
      Highlight Highlight .. aber sicher brummt es noch.
    • Sam12 23.10.2019 16:07
      Highlight Highlight und im Weltkrieg kamen noch einmal viel mehr Menschen um. Soll das also ein Grund sein, wieso man keine Trauerbekundung abgeben kann ohne dass diese heuchlerisch sind? Ich denke nicht.
    • Corpus Delicti 23.10.2019 17:34
      Highlight Highlight Die logische Konsequenz wäre also entweder nirgends oder überall seine Betroffenheit zu äussern? Oder wie, respektive aufgrund welcher Ereignisse würden Sie die Prioritäten setzen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paddiesli 23.10.2019 12:40
    Highlight Highlight Zuletzt gab's solche Situationen während der Nazi-Zeit. Einfach grauenhaft!
    Heute wird zum Glück nicht mehr verschwiegen.
    • John Carter 23.10.2019 16:08
      Highlight Highlight Du mischt so ziemlich alles durcheinander. Aber vielleicht weisst Du es einfach nicht besser. Hauptsache etwas schreiben, nach dem Motto; dann bin ich wer.
    • Anded 23.10.2019 17:18
      Highlight Highlight Hab kürzlich ein Video von einer Massenverlegung von Gefangenen in China gesehen (ob es jetzt verurteile Verbrecher waren oder internierte Uiguren sei dahin gestellt).
      Sieht aus wie in Deutschland/Polen vor 75 Jahren.
      Ich glaub nicht dass das China an die grosse Glocke hängen würde, wenn da mal aus versehen eine Wagenladung verreckt.
      Play Icon
    • Paddiesli 23.10.2019 18:06
      Highlight Highlight @John Carter, ich mische doch nichts. Aber Bilder von Transortmitteln, wo man Menschen während des Transports "einfach" sterben lässt, kenne ich nur aus dem 2. Weltkrieg.
  • Amarama 23.10.2019 12:10
    Highlight Highlight Schrecklich!
    Weiss man woher die Leichen kommen? Waren es Flüchtlinge?
    • derEchteElch 23.10.2019 13:18
      Highlight Highlight Artikel gelesen? Nein.
    • Grave 23.10.2019 13:24
      Highlight Highlight Nein wahrscheinlich waren es touristen 🙄
    • Baba 23.10.2019 17:19
      Highlight Highlight "Ob es sich um ins Land geschleuste Flüchtlinge handelt, blieb auch nach einer öffentlichen Stellungnahme der Polizei gegen Mittag weiter offen. Doch deuten viele Umstände darauf hin."

      Zu Amaramas Verteidigung ist aber anzumerken, dass der Hinweis wegen möglicher Flüchtlinge mMn in der ersten Fassung des Artikels nicht drin war...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hillibillyjoe 23.10.2019 12:07
    Highlight Highlight Schrecklich.
  • Schönbächler 23.10.2019 11:36
    Highlight Highlight Was zur Hölle? Wer und Warum transportiert man 39 Leichen in einem Lastwagen nach England?
    • T13 23.10.2019 13:46
      Highlight Highlight Menschenschmuggel…
      Das waren vieleicht noch keine leichen als sie in den truck rein sind.
    • DemonCore 23.10.2019 14:10
      Highlight Highlight Weil es ihnen zuhause langweilig war?
  • Yeah, right. 23.10.2019 11:34
    Highlight Highlight Parallelen zur Netflix Serie "Criminal: UK" / 3. Folge "Jay".

    (Reticent truck driver Jay Muthassin is accused of transporting illegal immigrants and investigators are racing against time to locate an abandoned trailer full of immigrants before it is too late).
    • DieFeuerlilie 23.10.2019 15:48
      Highlight Highlight Ja.. nur das hier ist keine Serie, sondern grausame Realität!

      Und alles, was dir dazu einfällt, ist Netflix?
      Ziemlich zynisch..
  • Mügäli 23.10.2019 11:12
    Highlight Highlight So schrecklich .. ich hoffe ihr schnappt die Hintermänner und buchtet die für lange Zeit weg .. den Fahrer gerade mit .. eine Kerze in Gedanken für die Opfer
  • Vinyl only 23.10.2019 11:08
    Highlight Highlight verrückt, erinnert mich an die Serie "The Wire".
    • Menel 23.10.2019 13:04
      Highlight Highlight Ja, das kam mir auch gleich in den Sinn. Die Realität ist nur noch viel grausamer😳
    • DemonCore 23.10.2019 15:21
      Highlight Highlight Wenn man die grausame Realität nur noch als Echo auf den eigenen Medienkonsum wahrnimmt...
    • Elephant Soup slow cooker recipes 23.10.2019 17:04
      Highlight Highlight Danke DemonCore! hab immer wieder kurz reingeschaut um zu checken, ob's auch genug Blitze hagelt für solch bescheurte Kommentare.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bündn0r 23.10.2019 11:05
    Highlight Highlight Erinnerungen an Parndorf kommen hoch
    (Auch wenn die Herkunft noch ungeklärt ist)

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