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FILE -- In this August 19, 1953 file photo, office equipment of a Communist newspaper is burned in a Tehran street,  during the pro-Shah riot which swept through the capital. On Tuesday, Aug. 27, 2013, Iran's parliament approved fast tracking debate on a bill that seeks to sue the U.S. for its involvement in the 1953 coup that overthrew the country’s democratically elected prime minister. Newly declassified documents revealed recently offer more details of how the CIA orchestrated the overthrow of Iranian Prime Minister Mohammed Mossadegh 60 years ago. (AP Photo, File)

Tumulte in der iranischen Hauptstadt Teheran, nachdem Mossadegh gestürzt wurde.  Bild: AP

64 Jahre später: USA geben zu, die Demokratie in Iran untergraben zu haben



1953 wurde in Iran der erste demokratisch gewählte Premierminister, Mohammad Mossadegh, durch einen Militärputsch gestürzt. Der Schah, der durch die Demokratisierung des Landes an Macht verloren hatte, wurde dadurch erneut gestärkt.

Historiker sehen im Putsch von 1953 den Wegbereiter der islamischen Revolution von 1979 und den Anti-USA-Ressentiments in Iran. Mossadegh gilt bis heute als erster demokratisch gewählter Führer des Irans. Nun hat die USA ihre Verwicklung in den Putsch offiziell bestätigt.

Historiker vermuteten bereits seit den 60er-Jahren, dass britische und amerikanische Geheimdienste den Putsch heimlich unterstützt hatten. Am Donnerstag hat die Trump-Administration Dokumente veröffentlicht, die eine CIA-Beteiligung belegen.

In this Feb. 16, 1950 picture, the Shah of Iran Mohammad Reza Pahlavi reads his inaugural speech at the initial session of his nation's first senate in Tehran, Iran. The popular revolt against the shah raised alarm bells in the West, which saw the shah as a trusted ally and counterweight to hard-line Arab regimes and Palestinian radicals. The face of the revolution was Ayatollah Ruhollah Khomeini, whose demeanor, vehemently anti-American rhetoric and stern interpretation of Islam challenged not only Western interests but also Western values. (AP Photo)

Schah Reza Pahlavi spricht 1950 zur Einsetzung des ersten Parlaments im Iran. Bild: AP

Mossadegh

Mohammed Mossadegh gilt im Iran als erster demokratisch gewählter Führer. Er wurde 1953 durch einen Putsch abgesetzt. Bild: wikipedia

Die CIA soll laut diesen Dokumenten den Putsch organisiert und geleitet haben. Ausserdem soll der US-Geheimdienst eine geheime Operationsbasis im Iran betrieben und Geheimdienstler des Schahs ausgebildet haben.

Der Kalte Krieg und das Öl

Über die Gründe der Einmischung geben die Dokumente keine Auskunft. Historiker vermuten einerseits, dass die USA befürchteten, der Iran könnte unter Mossadegh zum sowjetischen Satellitenstaat werden. Andererseits war es Mossadeghs Ziel, die iranischen Ölfelder zu verstaatlichen, die damals noch in der Hand des britischen Unternehmens Anglo-Persian Oil Company (APOC) waren.

Sowohl die USA wie auch Grossbritannien wollten dies verhindern. Nach dem Sturz Mossadeghs wurde das Öl erneut von britischen, französischen und amerikanischen Unternehmen gefördert. Zusätzlich erhielt die APOC vom iranischen Staat eine jährliche Entschädigung für die temporäre Verstaatlichung.

General view of Abadan, Iran, refinery terminal of pipes coming in from the desert wells, 1971. (AP Photo)

Eine iranische Öl-Raffinerie 1971. Bild: AP

Nach dem Sturz Mossadeghs baute der Schah seinen Geheimdienst immer weiter aus und unterdrückte jegliche Opposition. Mit der Revolution von 1979 wurde er schliesslich abgesetzt und der Iran wurde von Ayatollah Khomeini in eine Islamische Republik umgewandelt.

Obama verhinderte Publikation

Bereits 1989 wurden einige Dokumente zum Putsch veröffentlicht, jedoch gab es damals noch keine eindeutigen Beweise für die US-Intervention. 2013 wurden erstmals CIA-Dokumente veröffentlicht, die eine Verwicklung des US-Geheimdienstes nahelegten. Die Obama-Administration blockte weitere Versuche, die Gesamtheit der Dokumente zu veröffentlichen, jedoch erfolgreich ab.

Grund dafür dürften die andauernden Verhandlungen der USA mit dem Iran über ein Atom-Abkommen gewesen sein. Durch ein offizielles Eingeständnis hätte die USA die Weiterführung der Verhandlungen gefährdet. (leo)

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71Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ich hol jetzt das Schwein 23.06.2017 15:54
    Highlight Highlight Die Argumentation hier kommt mir vor, als ob ich sagen würde, dass es heute schneit. Schliesslich hat's ja im Januar auch mal geschneit...
  • glüngi 22.06.2017 17:46
    Highlight Highlight Das geile ist ja das die mal wieder ungeschoren davonkommen. Ich würde denen Reparaturzahlungen aufdrücken das denen schlecht wird.
  • Makatitom 21.06.2017 21:53
    Highlight Highlight In 50 Jahren werden Dokumente auftauchen, die zeigen, dass der arabische Frühling auch durch die Amis unterstützt wurde, um Europa durch die dadurch ausgelösten Flüchlingswellen zu destabilisieren und wieder in die nationalistische Richtung zu lenken. Remember: Einer der grössten ausländischen Unterstützer des Nazi-Regimes hiess Henry Ford. Übrigens der gleiche Henry Ford, der gesagt hat: Wenn der einfache Mann das Finanzsystem verstehen würde gäbe es eine Revolution, noch vor morgen früh
    • Spooky 22.06.2017 02:12
      Highlight Highlight @Makatitom
      Genau so ist es. Was die Machtpolitik betrifft, sind sowohl die Watsonjournalisten als auch die Watsonkommentatoren naiv bis zum Umfallen.
  • Troxi 21.06.2017 18:57
    Highlight Highlight Neben dem Kongo nun auch der Iran, und so eine Nation nennt sich Friedensstifter und Förderer der Demokratie. Die Amerikaner werden immer unglaubwürdiger, Europa sollte sich langsam von den amerikanischen Klauen befreien und den Einfluss der Amis eindämmen, selbst wenn dies nur über einen Bürgerkrieg geht.
  • Nevermind 21.06.2017 17:23
    Highlight Highlight "wir bestätigen hiermit, was schon seit langem bekannt ist."

    Und jetzt noch ein Artikel über die United Fruit Company und für jeden Kommentarschreiber der sich überrascht und empört gibt eine Chiquita Banane.
    • Liselote Meier 21.06.2017 18:24
      Highlight Highlight Ja der Putsch in Guatemela, auch eines dem. gewählten Präsidenten, wurde schon Ende 40er vorbereitet.

      Aber ja Venezuela geht es so scheisse obwohl sie auf einer der grössten Erdöl Reserven sitzen, wegen einer schlechten Regierung. Hm gibt da wohl keinen US Druck genau vor der Haustüre. Nein, nein alles selber verschuldet


  • Pfützentreter 21.06.2017 16:16
    Highlight Highlight Ein modernes Wunder
  • John Smith (2) 21.06.2017 15:44
    Highlight Highlight Eine Veröffentlichung hätte den Atomdeal gefährdet? Noch verlogener gehts ja wohl nicht mehr! Ein Eingeständnis der eigenen Rolle, verbunden mit einer offiziellen Entschuldigung oder auch nur einem Bedauern, wäre wohl der beste Wegbereiter für den Aufbau von gegenseitigem Vertrauen gewesen. Aber das übersteigt natürlich jeden Denkhorizont von Militärköpfen und sonstigen «Patrioten». Lieber Waffen verkaufen, das ist lukrativer.
  • Xriss 21.06.2017 15:30
    Highlight Highlight Unglaublich, wie hier in den Kommentaren wieder einmal USA-bashing zelebriert wird!
    Kriege dürfen die USA nicht anfangen, wenn sir aber dann im Hintergrund die Fäden ziehen ist es auch nicht gut.
    Klar mischen sich die USA ein und schauen zu ihren eigenen Interessen.
    Aber was soll ein Wüstenstaat mit Ölreserven, der weder die Industrie noch das Know-how hat das Öl zu fördern und vor allem kein Interesse daran, weil es keine Verwendung für das Öl hat. Kamele laufen schliesslich mit Wasser.
    Die Einmischung der USA bringt auch entsprechenden Wohlstand in die betroffenen Regionen!
    • Liselote Meier 21.06.2017 16:24
      Highlight Highlight Nehme mal an das ist sarkatisch gemeint. Ansonsten hast du gewaltig einen an der Waffel.
    • Snowy 21.06.2017 16:43
      Highlight Highlight Bitte Sarkasmus entsprechend kennzeichnen. Ist leider nicht 100% eindeutig.
    • rauchzeichen 21.06.2017 17:20
      Highlight Highlight ich befürchte das war kein sarkasmus..
    Weitere Antworten anzeigen
  • D(r)ummer 21.06.2017 15:23
    Highlight Highlight Bild aus dem heutigen Picdump. ;-)
    Benutzer Bild
  • Asmodeus 21.06.2017 14:34
    Highlight Highlight Und womit wir den Beweis hätten, dass die USA und Grossbritannien aktiv an der aktuellen Terrorsituation beteiligt waren.
    • Sapere Aude 21.06.2017 15:56
      Highlight Highlight Dass die USA und UK für die Entstehung des IS und Al Quaida mitverantwortlich sind, ist eigentlich klar. Nur dienen die Veröffentlichungen bezüglich dem Iran nicht als Beweis. Denn die Mehrheit der Iraner sind Schiiten und selbst Zielscheibe der sunnitischen Terroristen, wie der Anschlag in Teheran gerade zeigt.
  • opwulf 21.06.2017 14:09
    Highlight Highlight Die These dass der Iran unter Mossadeqh einen Sowjetstaat hätte werden können, war nur dazu da Eisenhower (bekannter Antikommunist) dafür zu gewinnen, gegen Mossadeqh vorzugehen! Sein Vorgänger TRuman war sogar mit Mossadeqh befreundet und dieser Artikel lässt leider den ganzen Teil betreffend der Briten welche bei der UNO gegen Mossadeqh intervenierten und Mossadeqh darauf nach New York flog und dort eine brennende Ansprache hielt, worauf der britische Vorstoss gegen die Iranische Regierung abgeschmettert wurde, völlig ausser Acht (sorry für diesen Marathonsatz)! Putsch im Iran - ZDFinfo Doku
    • Liselote Meier 21.06.2017 16:54
      Highlight Highlight Befreundet ist übertrieben, Wohlgesonnen.

      Aber durchaus treibende Kraft waren die Briten, allen voran der gute alte Imperialist Churchil

    • opwulf 21.06.2017 17:11
      Highlight Highlight Richtig! Churchill direkt auf der britischen und auf Seiten der Amerikaner die Dulles Brüder! Ich glaube der Eine war sogar Botschafter und der Andere eines der Köpfe des OS (CIA)! Und war dieser Letztgenannte nicht auch der Mentor des späteren Präsidenten George Bush sen.?
  • Raphael Stein 21.06.2017 14:02
    Highlight Highlight Das wussten wir schon lange. Seit dem Tag vom Umsturz.

    Schön darf man das jetzt offiziell wissen. Mit "Beweisen" sogar.

    Und dass in den Atomverhandlungen diese eine und zweitletzte Trumpfkarte gehütet wurde, wusste "man" auch.
    Ich frage mich oft warum Journalisten so kurzzsichtig sind.
    • rauchzeichen 21.06.2017 17:51
      Highlight Highlight wo liegt wohl der unterschied zwischen wissen (für sich) und wissen verbreiten?
    • Raphael Stein 22.06.2017 16:59
      Highlight Highlight Weiss man was, das andere nicht wissen, was wiederum andere nicht wollen das es andere wissen, wird man, also dieser man im ersten Teil, in eine Schublade gesteckt, diskreditiert, ins Lächerliche gezogen usw. Deshalb ist es oft schwierig wissen (für sich) zu verbreiten. Es bleibt aber immer dasselbe Wissen. Etwas so.
  • zombie woof 21.06.2017 14:01
    Highlight Highlight Bei welchen Drecksgeschäften mischelt die USA nicht mit?
    • äti 21.06.2017 17:35
      Highlight Highlight Wer mischt denn sonst noch bei Drecksgeschäften mit?
    • Raphael Stein 22.06.2017 16:59
      Highlight Highlight Dreckgeschäfter
  • Töfflifahrer 21.06.2017 13:04
    Highlight Highlight Was für eine Überraschung aber auch, Iran war und ist aber leider bei Weitem nicht das einzige Land. Da wäre noch der der halbe Südamerikanische Kontinent den die USA so gestalteten, dass es für sie passt. Die Menschenrechte die gebrochen wurden und das Leid, dass sie dabei verursacht haben ist einfach monströs!
    Das Image der Guten, welches die Amis so lange vermitteln konnten, hat nicht nur Risse, nein es liegt in Scherben.
    • Wehrli 21.06.2017 14:10
      Highlight Highlight Fairerweise muss man zugutehalten, dass die Dokumente offiziell veröffentlicht wurden. Dies gibt es in einer Diktatur nicht.
    • Yes. 21.06.2017 14:38
      Highlight Highlight Ja wow, Jahrzehnte nachdem man irgendjemanden zur Verantwortung ziehen könnte.
    • opwulf 21.06.2017 14:53
      Highlight Highlight Wehrli: es macht es keines Falls besser wenn diese staatlichen Organe (namentlich die CIA) feucht fröhlich weiter so agieren - die Regierung ist ja nicht schuld - oder falls doch sind die in spätestens 8 Jahren abgelöst und praktisch imun! Ein goldener Käfig, bleibt ein Käfig - aber der gemeine Mensch der davon betroffen, ist es herzlich egal ob er von einer Diktaturregierung eines anderen Staates oder einer demokratischen Regierung eines anderen Staates verarscht oder getötet wird! Diese systematischen Regime Changes seitens der USA wurden in der Vergangenheit von sehr vielen hier bestritten!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Christian Mueller (1) 21.06.2017 12:45
    Highlight Highlight Und wo ist der Newswert?
    • Snowy 21.06.2017 13:40
      Highlight Highlight Hallo? Diese Meldung sollte heute die Headline von jedem Medium weltweit sein - v.a. auch in den USA. Tut sie aber nicht - was den Newswert umso wichtiger macht.
      Ist ein riesengrosser Unterschied, ob etwas jahrelang stark vermutet wurde, oder ob man es schwarz auf weiss beweisen kann.
    • Christian Mueller (1) 21.06.2017 14:28
      Highlight Highlight Vermutet haben das nur noch Ignoranten.
      Allen, die es wissen wollten, war es bereits klar. Ich habe mich vorhin etwas zynisch ausgedrueckt...
  • Mortimer 21.06.2017 12:43
    Highlight Highlight Unglaublich und das noch von einem wie Trump. Wahrscheinlich hat er gar nicht nach geschaut, was er da Unterschrieben hat. Anders kann ich mir die Veröffentlichung gar nicht erklären.
    • Majoras Maske 21.06.2017 13:45
      Highlight Highlight Oder er will aus persönlichen Gründen dem Geheimdienst schaden.
    • Pain_in_the_ass 21.06.2017 14:31
      Highlight Highlight Andere Erklärung: Trump vs. Geheimdienste

      Er will das Image des Saubermachers und Greatmachers.
    • äti 21.06.2017 17:43
      Highlight Highlight Es ist, bei nicht Diktaturen, üblich, nach 60-100 Jahren eher brisante Doks frei zu geben. Wobei der Inhalt auch längst bekannt ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luca Brasi 21.06.2017 12:39
    Highlight Highlight "Historiker vermuteten bereits seit den 60er-Jahren, dass britische und amerikanische Geheimdienste den Putsch heimlich unterstützt hatten."

    Wie wurden solche Vermutungen damals eigentlich von den breiten Medien aufgenommen? Wäre noch spannend mit den heutigen Medien zu vergleichen. ;)
    • Chrigi-B 21.06.2017 12:59
      Highlight Highlight Aluhut....
    • Maragia 21.06.2017 13:03
      Highlight Highlight Ich denke, das wurde dazumals als "Verschwörungstheorie" abgetitelt...
    • Snowy 21.06.2017 13:04
      Highlight Highlight Keine Ahnung. Wohl einfach totgeschwiegen, da die Medien noch nicht gleich entwickelt waren. Sicher ist jedoch, dass man heute in die Verschwörerecke gestellt würde... Killerargument.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chrigi-B 21.06.2017 12:35
    Highlight Highlight "Historiker vermuteten bereits seit den 60er-Jahren, dass britische und amerikanische Geheimdienste den Putsch heimlich unterstützt hatten." 1 zu 1 auf Syrien, Irak, Afgahnistan, Sudan, Yemen, Lybien, ja den ganzen Nahen Osten übertragbar. Aber heey, verschliesst weiter eure Augen und glaubt CNN, NYT, WaPo etc. es ist ja nicht so, dass sie uns seit Jahrzenten anlügen... Noch besser sind die "Totalgläubigen" welche irgendwelche Verlautbarungen aus Paris, Berlin, London oder DC auch noch glauben. Speziell wenn es um den Nahen Osten geht🤢🤢🤢🤢.
    • äti 21.06.2017 17:48
      Highlight Highlight Welcher Staat hat denn keinen aktiven Geheimdienst und mischt mit?
      Und welche Presse ist denn rundum zuverlässig bei jedem Geschehen?
  • Snowy 21.06.2017 12:21
    Highlight Highlight Genauso wie in 50 Jahren in einem CIA-Artikel nachgewiesen wird, dass die USA deswegen die Saudis im Syrienkrieg unterstützen, weil Syrien den Golfstaaten eine Öl-Pipeline durch ihr Gebiet verweigerte - mit den Russen allerdings zusammenarbeiten wollte. Und plötzlich machen die Fronten im Syrienkrieg "Sinn".

    In jedem verdammten Krieg geht es vor allem um eines: Rohstoffe
    Und natürlich sind die grössten Verbraucher in diesen Kriegen auch involviert.

    Aber wir müssen uns noch ein paar Jahre das Märchen der Terrorbekämpfung anhören... und dass Ganser nur ein wirrer Verschwörungstheoretiker ist.
    • Maragia 21.06.2017 13:17
      Highlight Highlight @Kritjan Fakten und Quelle bitte. Vorallem wird Öl nicht hergestellt sondern gefördert....
    • Schlumpfinchen #notmeus 21.06.2017 13:30
      Highlight Highlight Das glaubst du wohl selbst nicht Kristjan? Fracking ist eine neue Methode die es damals noch nicht gab. Seit man das Osmanische Reich zerschlagen hat, geht es allen nur noch darum ihren Ölanteil zu sichern. Oder weshalb sonst haben die Briten und die Amis Mossadegh gestürzt, der das Öl verstaatlichen wollte?
      Gleicher Meinung wie du Snowy, nur mit Ganser kann ich nichts anfangen, seine Art geht passt mir nicht und seine Auftritte sind komisch.
    • Snowy 21.06.2017 13:34
      Highlight Highlight Aufgrund intensiven Frackings ist die USA in die Top 3 der Produzentenländer aufgerückt.
      Die grössten Ölreserven sind jedoch nach wie vor am Golf.

      Zudem ist das Fracking extrem viel kostenintensiver als die konventionelle Abschöpfung - ganz zu schweigen von der Umweltproblematik. In Zeiten von tiefen Ölpreisen ist die USA also sehr an güntigen konventionellen Quellen in Saudiarabien, Quatar, Irak etc interessiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 21.06.2017 12:05
    Highlight Highlight Warum soll es heute anders sein?
  • moedesty 21.06.2017 12:04
    Highlight Highlight 1:1 was in syrien passiert.
  • Paul_Partisan 21.06.2017 11:56
    Highlight Highlight Die USA gingen in ihrem wirren Antikommunismus wahrlich über Leichen. Nicht zu vergessen bleibt auch der Putch in Chile 1974. Die CIA und deren Führungspersonen gehören längst vor einen internationalen Strafgerichtshof.
    • Roterriese #DefendEurope 21.06.2017 13:14
      Highlight Highlight Antikommunismus ist nicht schlecht, sondern eine Pflicht. Mao, Pol Pot, Stalin, Erich Honegger und co. waren einige der schlimmsten Verbrecher der Menschheit.
    • Schlumpfinchen #notmeus 21.06.2017 13:34
      Highlight Highlight Nur erkennt die USA den internationalen Gerichtshof nicht an. Warum wohl? 🤔 (Achtung Ironie im zweiten Satz)
    • Asmodeus 21.06.2017 14:39
      Highlight Highlight Früher Antisemitismus, danach Antikommunismus und nun Antiislamismus.

      Das Prinzip bleibt dasselbe und das Ziel ebenfalls.
      Die Mehrheit der treudoofen Bevölkerung hinter sich gegen einen gemeinsamen Feind scharen.
    Weitere Antworten anzeigen

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