«Stop Homophobie» erstattet Anzeige gegen Elon Musk
Die Organisation «Stop Homophobie» hat am Samstag in Paris Anzeige gegen Elon Musk erstattet. Musk hatte auf X die gegen ihn ermittelnden französischen Staatsanwälte beleidigt, unter anderem mit homophoben Äusserungen, wie aus Kreisen des Anwalts der Organisation verlautete.
Etienne Deshoulières, Anwalt des Vereins „Stop Homophobie“, reichte eine Klage «wegen öffentlicher Beleidigung einer Personengruppe aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität» ein.
Im Zuge der im Januar 2025 eingeleiteten Ermittlungen sei in Frankreich ein Untersuchungsrichter damit beauftragt worden, eine mögliche Beihilfe zur Verbreitung von kinderpornografischen Bildern auf dem sozialen Netzwerk X zu untersuchen, teilte die Pariser Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit.
Musk war Ende April einer Vorladung der französischen Justiz zu einer freiwilligen Anhörung nicht nachgekommen. Mitte Februar waren die Pariser Räumlichkeiten von X durchsucht worden. Das soziale Netzwerk hatte damals die Durchsuchung als «missbräuchliche gerichtliche Massnahme» bezeichnet, die «auf politischen Motiven» beruhe, und jeglichen Verstoss zurückgewiesen. (sda/afp)
