International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Pakistan klagt, Indien mache aus Kaschmir grösstes Gefängnis des Planeten



FILE - In this Friday, Aug. 23, 2019, file photo, Kashmiri men shout freedom slogans during a protest against New Delhi's tightened grip on the disputed region, after Friday prayers on the outskirts of Srinagar, Indian controlled Kashmir. Frustration, anger and fear have been growing in Kashmir in the five weeks since the Hindu nationalist government of Prime Minister Narendra Modi stripped the region of most of its semiautonomous status on Aug. 5 and imposed a curfew and a communications blackout. Although some restrictions have been eased in the main city of Srinagar, with students encouraged to return to school and businesses to reopen, rural residents complain of what they perceive as a campaign of violence and intimidation that seems designed at suppressing any militancy, rebellion or dissent. (AP Photo/ Dar Yasin, File)

Bild: AP

Die Menschen in der zwischen Pakistan und Indien umstrittenen Region Kaschmir fürchten nach den Worten des pakistanischen Aussenministers Shah Mehmood Qureshi einen Völkermord.

Vor dem Uno-Menschenrechtsrat in Genf verurteilte er am Dienstag, dass Indien dem von Neu Delhi kontrollierten Teil Kaschmirs Anfang August die Teilautonomie entzogen hat. Damit soll die mehrheitlich von Muslimen bewohnte Region stärker in das mehrheitlich hinduistisch geprägte Indien integriert werden.

Mehr als 6000 Menschen seien in Kaschmir festgenommen worden, sagte Qureshi. Indien habe die Region zum «grössten Gefängnis auf dem Planeten» gemacht. Acht Millionen Einwohner seien eingekerkert. Es gebe Versorgungsengpässe, und Spitälern gingen die Medikamente aus. Qureshi rief Indien auf, eine Uno-Untersuchungskommission in das Gebiet zu lassen, um Berichten über Folter und Gewalt nachzugehen.

«Ich schrecke davor zurück, das Wort »Völkermord« in den Mund zu nehmen, aber ich muss es tun», sagte der Aussenminister. Das Leben der Einwohner Kaschmirs und ihre Lebensart seien bedroht, sagte er. Er erinnerte an den Völkermord in Ruanda, wo 1994 bis zu eine Million Menschen umkamen, und an die Kriegsverbrechen in Srebrenica während des Bosnienkriegs, wo 1995 tausende Menschen ermordet wurden.

Seit der Unabhängigkeit des früheren Britisch-Indiens und der Trennung in Indien und Pakistan im Jahr 1947 streiten die beiden Länder um die Herrschaft über Kaschmir. Sie führten bereits zwei Kriege um das Himalaya-Tal. (aeg/sda/dpa)

Wahlkampf in Pakistan von Gewalt überschattet

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Diese 9 Food Trucks aus New York wünschen wir uns in der Schweiz (weil absolut 🤤)

Link zum Artikel

Federer/Nadal necken sich wie ein altes Ehepaar und McEnroe will «ihre Karrieren beenden»

Link zum Artikel

«Kein Brexit ohne Parlament!» John Bercow sagt Johnson in Zürich den Kampf an

Link zum Artikel

St. Galler Polizist schiesst sich aus Versehen in den Oberschenkel

Link zum Artikel

Die lange Reise der Schiedsrichter-Pfeife an die Rugby-WM nach Japan

Link zum Artikel

Eins vor Tod will ich Sex und (eventuell) eine Ohrfeige

Link zum Artikel

CVP fährt grosse Negativ-Kampagne gegen andere Parteien – die Reaktionen sind heftig

Link zum Artikel

Wo du in dieser Saison Champions League und Europa League sehen kannst

Link zum Artikel

Migros Aare baut rund 300 Arbeitsplätze ab

Link zum Artikel

Eine Untergrund-Industrie plündert Banking-Apps wie Revolut – so gehen die Betrüger vor

Link zum Artikel

YB droht Bickel mit Gericht, nachdem er als Sportchef 40 Mio. verlochte

Link zum Artikel

Warum wir bald wieder über den Schweizer Pass reden werden

Link zum Artikel

«Ich hatte Sex mit dem Ex meiner besten Freundin…»

Link zum Artikel

Die amerikanische Agentin, die Frankreichs Résistance aufbaute

Link zum Artikel

Matheproblem um die Zahl 42 geknackt

Link zum Artikel

Wie gut kennst du dich in der Schweiz aus? Diese 11 Rätsel zeigen es dir

Link zum Artikel

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Link zum Artikel

So schneiden die Politiker im Franz-Test ab – wärst du besser?

Link zum Artikel

Röstigraben im Bundeshaus: «Sobald ich auf Deutsch wechsle, sinkt der Lärm um 10 Dezibel»

Link zum Artikel

So erklärt das OK der Hockey-WM in der Schweiz die Ähnlichkeit zum Tim-Hortons-Spot

Link zum Artikel

Die Geschichte von «Ausbrecherkönig» Walter Stürm und seinem traurigen Ende

Link zum Artikel

«Informiert euch!»: Greta liest den Amerikanern bei Trevor Noah die Leviten

Link zum Artikel

Keine Angst vor Freitag, dem 13.! Diese 13 Menschen haben bereits alles Pech aufgebraucht

Link zum Artikel

Der Kampf einer indonesischen Insel gegen den Plastik

Link zum Artikel

«Ich bin … wie soll ich es sagen … so ein bisschen ein Arschloch-Spieler»

Link zum Artikel

Alles, was du über die neuen iPhones und den «Netflix-Killer» von Apple wissen musst

Link zum Artikel

15 Bilder, die zeigen, wie wunderschön und gleichzeitig brutal die Natur ist

Link zum Artikel

Shaqiri? Xhaka? Von wegen! Zwei Torhüter sind die besten Schweizer bei «FIFA 20»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Ehemalige CIA-Agentin will in die Politik – ihr Wahl-Werbespot ist krass

Valerie Plame war CIA-Agentin und kandidiert für den US-Kongress. Nun sorgt sie mit einer ungewöhnlichen Kampagne für Aufsehen.

«Undercover» heisst ein rund anderhalbminütiger Wahl-Werbespot der US-Amerikanerin Valerie Plame.

Die 55-Jährige war Undercover-Agentin beim Auslandsgeheimdienst CIA, bis sie von ihrer Regierung enttarnt wurde und fluchtartig den Nahen Osten verlassen musste.

Plames Video sehe aus wie der Trailer für ein actiongeladenes Drama, kommentieren US-Medien, eine Mischung aus «Madame Secretary» und «Homeland», mit einem Hauch von «The Fast and the Furious». Es gebe darin Atomwaffen, …

Artikel lesen
Link zum Artikel