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Iraks Premier: USA wollen innerhalb von drei Jahren Truppen abziehen



epa07964615 A handout photo made available by the US Department of Defense shows an army vehicle being loaded onto a C-17 Globemaster III in support of the deliberate withdrawal of Coalition forces from northern Syria at the Kobane Landing Zone (KLZ), Syria, 24 October 2019 (issued 01 November 2019). US troops are conducting their withdrawal from north Syria towards Iraq according to agreement between US and Turkey.  EPA/JOSHUA HAMMOCK / US ARMY / US DEPARTMENT OF DEFENSE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Auf dem Heimweg: US-Truppen im Irak. Bild: EPA

Die USA wollen ihre Truppen im Irak nach Angaben der Regierung in Bagdad innerhalb von drei Jahren abziehen.

Diese Zusage habe US-Präsident Donald Trump gemacht, erklärte Iraks Regierungschef Mustafa al-Kasimi dem Fernsehsender Al-Iraqiya am Freitag nach einem Besuch im Weissen Haus am Vortag. Die USA diskutierten eine Stationierung der Soldaten ausserhalb des Iraks.

«Zum ersten Mal sehe ich eine klare amerikanische Position, die die Forderungen der irakischen Regierung versteht», sagte Al-Kasimi weiter. Es seien Trump zufolge schon jetzt nur wenige US-Soldaten im Land. Diese brauche der Irak jedoch zur Ausbildung der Streitkräfte.

Die US-Streitkräfte unterstützen die irakische Armee im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die in dem Krisenland weiter aktiv ist. Vor allem irantreue Parteien und Milizen verlangen jedoch einen Abzug der amerikanischen Truppen.

Der beschwerliche Kampf um Mossul

In den vergangenen Monaten waren mehrfach Raketen in irakische Militärstützpunkte eingeschlagen, die von den US-Truppen genutzt werden. Auch die hochgesicherte Grüne Zone in der Hauptstadt Bagdad wurde angegriffen. Dort liegt die US-Botschaft. Die USA machen für die Angriffe die Schiitenmiliz Kataib Hisbollah verantwortlich.

Die Spannungen waren eskaliert, nachdem die USA im Januar bei einem Raketenangriff in Bagdad Irans Top-General Ghassem Soleimani und den Anführer von Kataib Hisbollah, Abu Mahdi al-Muhandis, getötet hatten. Die schiitische Miliz drohte den USA danach mit Vergeltung. (aeg/sda/dpa)

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