DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Irakische Luftwaffe tötet ranghohen «IS»-Anführer



Ein ranghoher Anführer der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») ist nach irakischen Militärangaben bei einem Luftangriff im Westen des Landes getötet worden. Der Vize-Stellvertreter des selbst ernannten IS-«Kalifen» Abu Bakr al-Bagdadi sei in der Stadt Barwana bei einem Angriff der irakischen Luftwaffe ums Leben gekommen, sagte ein Militärsprecher dem US-Sender CNN am Samstag.

Bei dem Toten namens Assi Ali Mohammed Nasser al-Obeidi habe es sich um einen ranghohen Militärkommandanten der Miliz im Westirak und im Osten Syriens gehandelt. Früher sei Obeidi für den Sicherheitsapparat des irakischen Diktators Saddam Hussein tätig gewesen, hiess es weiter.

FILE - In this Aug. 9, 1988 file photo, Iraqi President Saddam Hussein waves to cheering crowds during a visit to the holy muslim shrines in Samara. The Iraqi President visited the site for prayers and thanks following the agreement on a ceasefire in the 8-year-old Iran-Iraq war. After the overthrow of the shah and takeover of the U.S. Embassy in Tehran, Saudi Arabia quickly became America's top ally in the region. In the ensuing 1980s war between Iran and Iraq, Saudi Arabia backed Iraq despite its concerns about dictator Saddam Hussein.(AP Photo, File)

Der ehemalige irakische Präsident Saddam Hussein während eines Besuchs in Samara, 1988. 
Bild: /AP/KEYSTONE

Die regierungstreue irakische Website «Iraqinews.com» meldete ebenfalls Obeidis Tod. Sie berief sich auf Angaben des Verteidigungsministeriums in Bagdad.

Die irakische Regierung wird in ihrem Kampf gegen den IS von den USA und anderen Verbündeten unterstützt. Laut der internationalen Militärkoalition unter US-Führung hat die Terrormiliz im vergangenen Jahr grosse Teile ihres zwischenzeitlich eroberten Territoriums im Nahen Osten wieder verloren.

(sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Wenn du auf den längsten Strich der Welt gehen willst – eine Geografie-Reise des Grauens

Kann gut sein, dass Guy Bruneau als Kind stundenlang im Atlas herumstöberte. Als Erwachsener kam der Kanadier, der beruflich mit Geoinformationsdaten zu tun hat, jedenfalls auf eine unkonventionelle Idee – eine Idee, auf die wohl nur Karten-Freaks kommen. Bruneau suchte und fand die längste gerade Strecke, die man auf diesem Globus zu Land zurücklegen kann, ohne ein Meer oder ein grösseres Gewässer zu überqueren.

Das Resultat ist erstaunlich: Die Linie beginnt im Westen von Afrika am Atlantik …

Artikel lesen
Link zum Artikel