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Iran

Irans Präsident ruft Sicherheitskräfte zu teilweiser Zurückhaltung auf

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Irans Präsident ruft Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung auf – mit einem Aber

07.01.2026, 15:4607.01.2026, 16:54

Irans Präsident Massud Peseschkian hat die Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung im Umgang mit den landesweiten Demonstrationen aufgerufen – solange die nationale Sicherheit nicht gefährdet werde.

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Massud Peseschkian, Präsident der Islamischen Republik Iran.Bild: keystone

Es ist unklar, was Peseschkian mit «nationaler Sicherheit» meint. Die Proteste, die vor rund zehn Tagen in der Hauptstadt Teheran begonnen hatten, weiteten sich rasch auf zahlreiche andere Städte des Landes aus. Ging es zunächst um einen Protest gegen die Wirtschaftskrise, eint die Demonstranten seit Tagen die Forderung nach dem Sturz des Regimes und der Islamischen Republik.

Auffällig dabei: Viele der Parolen, die auf Aufnahmen von den Protesten zu hören sind, sprechen sich für die 1979 gestürzte Pahlavi-Dynastie aus. Der iranische Kronprinz Reza Pahlavi ist seit der Islamischen Revolution im Exil und hat einen Plan für eine Übergangsphase zu einer säkularen Demokratie ausgearbeitet.

Der Protest von Händlern, die seit Tagen wegen der verschärften Wirtschaftskrise auf die Strasse gehen, sei aus Sicht der Regierung legitim, sagte Vizepräsident Mohammad-Dschafar Ghaempanah am Rande einer Kabinettssitzung. Gegen «bewaffnete Randalierer» werde jedoch ohne Nachsicht vorgegangen.

Der oberste Führer der Islamischen Republik, Ajatollah Ali Chamenei, hatte bereits zu Härte gegen «Unruhestifter» aufgerufen und zugleich ebenfalls von einem berechtigten Protest der Händler gesprochen.

Zuletzt war es vor allem auf dem Land zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Mindestens 34 Demonstrierende seien seit Ausbruch der Proteste bei Konfrontationen mit der Staatsmacht ums Leben gekommen, berichtete das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA. Auch zwei Sicherheitskräfte wurden demnach getötet.

(rbu) mit Material von sda und dpa

Heftige Proteste im Iran – Demonstrierende fordern Tod des Regimes

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Die Gesichter des Protestes gegen das Regime in Iran
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quelle: keystone / abedin taherkenareh
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