DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kanadas «Held von Teheran» Ken Taylor gestorben



Der frühere kanadische Botschafter im Iran, Ken Taylor, ist tot. Taylor war bekannt geworden, als er 1979 sechs Bediensteten der US-Botschaft in Teheran Schutz gewährte und ihnen in einer Undercover-Aktion die Ausreise in die USA mit kanadischen Pässen ermöglichte.

Über den Todesfall berichtete der kanadische Fernsehsender CBC News an Donnerstag unter Berufung auf einen Sohn des früheren Diplomaten, der an Krebs erkrankt war.

Der kanadische Premierminister Stephen Harper würdigte den Diplomaten, der 81 Jahre alt wurde. «Ken Taylor gehörte zum Besten, was der Auswärtige Dienst Kanadas zu bieten hatte», sagte er in einem Statement.

«Argo» 

Former Canadian ambassador to Iran Ken Taylor and actress Elena Semikina arrive at the 2015 Canadian Screen Awards in Toronto, March 1, 2015.  REUTERS/Fred Thornhill (CANADA  - Tags: ENTERTAINMENT POLITICS)

Taylor mit Schauspielerin Elena Semikina.
Bild: FRED THORNHILL/REUTERS

Taylor habe sein eigenes Leben riskiert, um die Gruppe von Amerikanern in Sicherheit zu bringen. Die sechs US-Bürger waren aus der Botschaft ihres Landes geflüchtet, nachdem sie von iranischen Demonstranten gestürmt worden war. Der Rest des Personals war damals in Geiselhaft genommen worden. Die Geheimoperation war zweimal verfilmt worden, zuletzt 2012 von Ben Affleck unter dem Titel «Argo». (kad/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Analyse

Wie links ist Joe Biden wirklich?

Der US-Präsident ist nicht über Nacht zum Revolutionär mutiert. Er passt sich pragmatisch den neuen Umständen an.

Auf der Meinungsseite des «Wall Street Journal» werden einmal mehr konservative Krokodils-Tränen vergossen. «Er hat uns Normalität verkauft – Mr. Biden werde ein kompetenter, beruhigender, überparteilicher Moderater sein, der einen Kampf ‹um die Seele der Nation› führen werde», klagt das Blatt. «Das war damals. Nun entpuppt er sich als radikaler, aggressiver Parteipolitiker, der eine Art politische Revolution vorantreibt, welche er noch in den Primärwahlen verurteilt hat.»

In der «Financial …

Artikel lesen
Link zum Artikel