International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Erdbeben der Stärke 5,9 im Iran – mindestens fünf Tote



Bei einem Erdbeben im Iran sind in der Nacht zum Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 120 weitere Personen wurden verletzt.

Dies berichten iranische Staatsmedien unter Berufung auf die zuständigen Behörden am Freitag. Das Staatsfernsehen sprach zudem von einem «moderaten» Beben.

epa07980289 A handout photo made available by the United States Geological Survey shows the location of a magnitude 5.9 earthquake which struck at a depth of 10 km, 57 km northeast of Hastrud, Iran, 08 November 2019. According to media reports, at least three people were killed and 20 injured during the earthquake, which hit in the East Azerbaijan province in the north east of Iran.  EPA/USGS / HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Lage des Epizentrums. Bild: EPA

Provinzgouverneur Mohammed Resa Purmohammadi sagte örtlichen Medien, mindestens 30 Häuser seien zerstört worden. In 41 Dörfern gebe es Rettungsarbeiten, die Schäden konzentrierten sich aber überwiegend auf zwei Gebiete.

Nach Angaben des seismologischen Zentrums an der Universität Teheran hatte das Erdbeben die Stärke 5.9. Das Zentrum des Bebens lag demnach in acht Kilometern Tiefe, rund 120 Kilometer südöstlich der Stadt Tabris in der Provinz Ost-Aserbaidschan. Es gab vier Nachbeben, deren Stärken zwischen 4.1 und 4.8 lagen.

Die US-Erdbebenwarte (USGS) hatte zuvor gewarnt, es sei mit «erheblichen Opferzahlen» zu rechnen.

Der Iran liegt auf mehreren tektonischen Bruchlinien, weshalb es regelmässig zu Erdbeben kommt. Im November 2017 wurden bei einem Beben der Stärke 7.3 in der westlichen Provinz Kermanschah 620 Menschen getötet. 2003 war bei einem Beben der Stärke 6.6 die alte Stadt Bam zerstört worden. Rund 31'000 Menschen starben damals. (sda/afp/dpa)

17-jährige Iranerin wegen ihrer Freizügigkeit verhaftet

Play Icon

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die Stunde der starken Männer: So nutzen Staatschefs die Krise für ihre Zwecke

In der Coronakrise greifen Regierungschefs zu Kriegsrhetorik und bauen ihre Macht aus. Auf die Spitze treibt es der Ungar Viktor Orban.

Die Coronakrise verschiebt die Macht zur Exekutive. Handeln statt Diskutieren, lautet das Gebot der Stunde. In etlichen europäischen Ländern haben die Regierungen deshalb den Ausnahmezustand ausgerufen und Gesetze im Eiltempo erlassen. Die Gewaltenteilung ist eingeschränkt, Parlamente können ihre Kontrollfunktion nicht mehr ausüben.

Doch nirgends nimmt sich die Regierung so viel heraus wie in Ungarn. Mit Hilfe seiner Zwei-Drittel-Mehrheit verabschiedete Ministerpräsident Viktor Orban am Montag …

Artikel lesen
Link zum Artikel