International
Iran

Iran testet erfolgreich neue Mittelstreckenrakete

Die Boden-Boden-Rakete vom Typ «Emad» (Selbstbewusstsein) sei vollständig im Inland entwickelt und gebaut worden, teilte die Regierung mit. 
Die Boden-Boden-Rakete vom Typ «Emad» (Selbstbewusstsein) sei vollständig im Inland entwickelt und gebaut worden, teilte die Regierung mit.
Bild: EPA/DEFENCE MINISTRY OFFICIAL WEBSIT

Iran testet erfolgreich neue Mittelstreckenrakete

11.10.2015, 13:4411.10.2015, 13:49

Der Iran hat nach eigenen Angaben eine neue Mittelstreckenrakete als Nachfolgemodell der Schahab-3 erfolgreich getestet. Die Boden-Boden-Rakete vom Typ «Emad» (Selbstbewusstsein) sei vollständig im Inland entwickelt und gebaut worden, sagte Verteidigungsminister Hussein Dehghan am Sonntag.

Wesentlich treffgenauer als das Vorgängermodell

Sie sei wesentlich treffgenauer als das Vorgängermodell. Wann und wo der Test erfolgte, sagte der Minister nicht. Die Nachrichtenagentur Fars veröffentlichte Fotos der neuen Rakete. Angaben zu Waffen und Tests können im Iran meistens nicht unabhängig überprüft werden, da alle Tests ohne neutrale Beobachter stattfinden.

Im Westen bestand immer die Sorge, der Iran könnte mit seinen Schahab-3-Raketen, die eine Reichweite von 2000 Kilometern haben sollen, Israel angreifen. Diese Befürchtungen haben nach dem Atomabkommen von Mitte Juli zwischen dem Iran und dem Westen abgenommen.

Präsident Hassan Ruhani betonte zudem mehrmals, der Iran werde kein Land in der Region angreifen. Das Militärpotenzial des Irans diene in erster Linie der Verteidigung, sagte der Kleriker. (rar/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Wir sind der Abschaum»: Dieser neuen Partei in Italien ist gar Meloni nicht rechts genug
Am Sonntag fand der erste Parteitag des «Futuro Nazionale» in Italien statt. Deren Spitzenmann Roberto Vannacci beunruhigt Linke mit rechtsextremen Parolen – aber auch die rechte Regierungskoalition.
Giorgia Meloni hat die italienische Rechte wieder gross gemacht. Seit bald vier Jahren regiert die 49-Jährige mit ihrer Koalition, es ist die stabilste Regierung der letzten Jahre. Der politische Kurs der Chefin der als postfaschistisch klassifizierten Partei Fratelli d'Italia sollte eigentlich dem Wunsch der meisten rechten Wählerinnen und Wählern entsprechen – wirtschaftsnationalistisch, konservativ und nationalistisch. Und doch deutet sich seit einigen Monaten an, dass Meloni für einige nicht radikal genug ist.
Zur Story