DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bewaffneter Palästinenser bei israelischer Razzia erschossen

06.01.2022, 09:02
Bild: keystone

Bei einer israelischen Razzia im Bereich der Palästinenserstadt Nablus ist am Donnerstag ein Palästinenser getötet worden. Der junge Mann sei bei Konfrontationen mit israelischen Soldaten erschossen worden, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa. Die autonome Palästinenserstadt Nablus liegt im nördlichen Abschnitt des von Israel besetzten Westjordanlands.

Die israelische Armee teilte mit, bei dem Einsatz in Nablus sei ein Verdächtiger festgenommen worden. «Während der Festnahme öffnete ein weiterer bewaffneter Verdächtiger das Feuer mit scharfer Munition auf die Truppen», hiess es in der Mitteilung. Die Soldaten hätten zurückgeschossen und «einen Treffer identifiziert». Keiner der Soldaten sei verletzt worden.

Im Westjordanland sowie im arabisch geprägten Ostteil Jerusalems war es zuletzt vermehrt zu Attacken von Palästinensern gekommen. Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Die Palästinenser beanspruchen die Gebiete für einen eigenen Staat mit Ost-Jerusalem als Hauptstadt. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nordkorea setzt Raketentests fort

Trotz neuer Sanktionen setzt die selbst erklärte Atommacht Nordkorea ihre Raketentests fort. Nordkorea habe am Donnerstagmorgen (Ortszeit) in Hamhung an der Ostküste zwei mutmassliche ballistische Raketen von kurzer Reichweite in Richtung Meer abgefeuert, teilte das Militär im benachbarten Südkorea mit. Sie seien etwa 190 Kilometer weit geflogen und ins Ostmeer (Japanisches Meer) gestürzt. Es war bereits der sechste Raketentest durch Nordkorea seit Beginn des Jahres.

Zur Story