International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Fünf palästinensische Angreifer im Westjordanland erschossen



Israel police stand next to the dead body of a Palestinian man who was shot dead by Israeli security after he opened fire towards Israeli security force just outside Jerusalem's Old city, police said February 14, 2016. REUTERS/Ammar Awad

Polizisten neben der Leiche eines Attentäters in der Nähe der Jerusalemer Altstadt.
Bild: AMMAR AWAD/REUTERS

Fünf palästinensische Angreifer sind am Sonntag bei Zwischenfällen im Westjordanland und in Jerusalem erschossen worden. Nach Angaben der israelischen Armee warfen Palästinenser westlich von Dschenin Steine auf Autos. Herbeigerufene Soldaten seien mit einem Gewehr beschossen worden und hätten dann zwei Angreifer mit Schüssen getötet.

An einem Kontrollpunkt am südöstlichen Rand Jerusalems wurde später ein Palästinenser erschossen, der nach Polizeiangaben mit einem gezückten Messer auf Sicherheitskräfte zugelaufen war.

Nahe der Altstadt in Jerusalem wurden zwei Palästinenser erschossen, die zuvor das Feuer auf Polizisten eröffnet hatten, wie Polizeisprecherin Luba Samri sagte.

Am Samstag war in der Nähe der Patriarchengräber in Hebron im südlichen Westjordanland eine Palästinenserin durch Schüsse tödlich verletzt worden. Sie hatte nach Militärangaben versucht, einen israelischen Soldaten mit einem Messer anzugreifen.

Bei einer Gewaltwelle im Nahen Osten sind seit Anfang Oktober 26 Israelis getötet worden. Mehr als 170 Palästinenser kamen ums Leben, die meisten von ihnen wurden bei ihren eigenen Anschlägen von Sicherheitskräften erschossen.

Als Auslöser gilt ein Streit um Besuchs- und Gebetsrechte auf dem Tempelberg in Jerusalem, der Juden und Muslimen heilig ist. (wst/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Über 6500 Menschen starben bei Bauarbeiten zur WM 2022 in Katar

Atemberaubende Stadien, neue Strassen und Flughäfen, teure Hotels: Für die WM 2022 in Katar wird viel gebaut. Doch die Lebensumstände für die Gastarbeiter sind unwürdig. Die Zahl der Toten ist schockierend hoch.

Mehr als 6500 Gastarbeiter sind im Rahmen der Vorbereitungen für die WM 2022 in Katar von 2010 bis 2020 gestorben. Das meldet der «Guardian» nach Berechnungen verschiedener Daten. Unter anderem verzeichnet allein die pakistanische Botschaft in Katar 824 Tote Gastarbeiter aus ihrem Land in diesem Zeitraum.

Vor allem in den engen Wohnräumen mangelt es an Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit. Acht Personen auf wenigen Quadratmetern sind in Katar Alltag. Die Lebensbedingungen sind unwürdig. Immer …

Artikel lesen
Link zum Artikel