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Salvini und die Uniformen – eine Liebe, die nicht allen passt (weil sie illegal ist)



Italy's Interior Minister Matteo Salvini greet the journalists with a toast, in Milan, Italy, Wednesday, Dec. 19, 2018. (AP Photo/Luca Bruno)

Matteo Salvini zeigt sich gerne so: in Uniform. Bild: AP/AP

Der italienische Innenminister und Vizepremier Matteo Salvini trägt bei seinen öffentlichen Auftritten oft Uniformen der Carabinieri, der Polizei, oder der Feuerwehr, mit denen er sich gern fotografieren lässt. Damit will der Lega-Chef seine Nähe zu den Sicherheitskräften signalisieren. Doch Salvinis Vorliebe für Uniformen könnte ihn teuer zu stehen kommen.

Ein Gewerkschaftsverband der Feuerwehrleute bezog sich auf Artikel 498 des italienischen Strafgesetzbuches, wonach das Tragen von Uniformen, ohne dazu berechtigt zu sein, eine Geldstrafe von bis zu 929 Euro nach sich zieht. Auch der oppositionelle Partito Democratico (PD) rief Salvini auf, auf Auftritte mit Uniformen zu verzichten.

«Salvini hat kein Recht, Uniformen zu tragen. Das ist strafbar und auf politischer Ebene unannehmbar. Der Selfie-Minister soll auf Uniformen verzichten und endlich arbeiten», so der PD-Parlamentarier Camillo D'Alessandro. Er bezog sich dabei auf die Vorliebe Salvinis für Selfies mit Sicherheitskräften, für die er als Innenminister zuständig ist.

Salvini erwiderte auf Kritik, er sei stolz, Uniformen oder Plaketten der Sicherheitskräfte als Geschenk zu erhalten und zu tragen. Damit drücke er seine Anerkennung für die Arbeit der Ordnungshüter aus. (aeg/sda/apa)

Endlich wieder Land unter den Füssen

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Krematorium überfordert: Italiens Militär muss Corona-Tote aus Bergamo abtransportieren

In der Provinz Bergamo in Norditalien steigt die Anzahl Tote derart schnell an, dass das Krematorium nicht mehr nachkommt. Deshalb muss das Militär die Opfer nun in andere Städte bringen.

Seit mehreren Wochen wütet das Coronavirus in Italien. Schon über 35'000 Leute wurden positiv auf die Krankheit COVID-19 getestet, um die 3000 Leute sind daran gestorben. Etwa zwei Drittel der Todesopfer stammen aus der Region Lombardei im Norden des Landes.

Besonders stark betroffen ist derzeit die Provinz Bergamo. Auf etwa 4000 Menschen wird die Zahl der Corona-Kranken geschätzt, seit Mittwochnachmittag sind die Plätze für Intensivbehandlungen im Spital Papa Giovanni XXII alle besetzt.

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