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Polizei schnappt 'Ndrangheta-«Superboss» Vottari nach zehnjähriger Flucht

22.03.17, 12:14 22.03.17, 14:33


Santo Vottari.

Der «Superboss» der 'Ndrangheta, Santo Vottari, ist am Mittwoch nach fast zehn Jahren Flucht verhaftet worden. Der 45-Jährige, wegen Mafia-Delikten zu 30 Jahren Haft verurteilt, war nach einem Sechsfachmord im deutschen Duisburg 2007 untergetaucht.

Vottari wird unter anderem für den 2006 verübten Mord an der Frau eines rivalisierenden Clans verantwortlich gemacht. Die Tötung der Frau im kalabresischen Dorf San Luca erfolgte vor dem Hintergrund einer Fehde zwischen den Familien Pelle-Vottari und Nirta-Strangio.

Die Bluttat von Duisburg gilt als Rache-Aktion. In der westdeutschen Stadt wurden im August 2007 sechs Italiener in einer Pizzeria erschossen.

Vottari wurde in einem Versteck unweit der süditalienischen Stadt Reggio Calabria gefunden. Er leistete bei seiner Festnahme durch Carabinieri keinen Widerstand. (sda/apa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Beobachter24 24.03.2017 14:26
    Highlight "... Mord an der Frau eines rivalisierenden Clans ...".
    Und der Lektor befindet sich noch immer auf der Flucht?
    0 0 Melden
  • pamayer 22.03.2017 18:08
    Highlight es werden alle einmal geschnappt. ob es cool ist, 10 jahre untergetaucht zu leben??
    1 0 Melden

«Verfassungswidrige Forderung»: In Italien werden keine Roma gezählt 

Italiens Regierungschef Giuseppe Conte hat der umstrittenen Forderung von Innenminister Matteo Salvini nach einer Zählung der Angehörigen der Roma-Minderheit eine Absage erteilt. «Niemand plant, eine Datei anzulegen oder einen Zensus auf Basis der ethnischen Zugehörigkeit durchzuführen», erklärte Conte am Dienstag.

Dies würde gegen die Verfassung verstossen, weil «es klar diskriminierend» wäre. Conte forderte zugleich ein Prüfung, ob Kinder von Roma-Familien Zugang zum Schulsystem haben.

Salvini …

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