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Mailand will das Rauchen im öffentlichen Raum verbieten



Männer erkranken in der Schweiz häufiger an Krebs als Frauen. Rauchen könnte ein Grund sein. Das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der letzten Jahrzehnte wirkt sich nur langsam auf die Krebsstatistik aus: Noch steigt die Anzahl Fälle, nur die altersstandisierte Rate sinkt leicht. (Symbolbild)

Finito fumare – zumindest teilweise. Bild: sda

Raucher müssen in Mailand vom kommenden Jahr an mit starken Einschränkungen rechnen. Vom 1. Januar 2021 an dürfen sie an Haltestellen öffentlicher Verkehrsmittel, in Parks, auf Friedhöfen und in Sporteinrichtungen nur noch in einem Abstand von zehn Metern zu anderen Menschen qualmen.

Dies teilte die norditalienischen Metropole am Freitag mit. Ausnahmen gelten demnach für geschlossene Räume. Damit will die lombardische Hauptstadt mit rund 1,4 Millionen Einwohnern die Raucher auf das vorbereiten, was ab dem Jahr 2025 geplant sei, nämlich ein Rauchverbot im öffentlichen Raum.

Der Kommune zufolge helfen die Verbote, um lungenschädigende Feinstaubpartikel (PM10) in der Luft zu reduzieren und die Bürger vor aktivem und passivem Rauchen zu schützen.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es in Italien unter den Menschen, die älter als 14 Jahre sind, rund zehn Millionen Raucher. Pro Jahr sei der Tod von etwa 93'000 Menschen in dem Land mit rund 60 Millionen Einwohnern auf die Folgen des Tabakkonsums zurückzuführen. (aeg/sda/dpa)

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