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epa07704799 A handout photo made available by German civil sea rescue organisation sea-eye shows a boat carrying migrants (L) and a rescue boat of sea-eye, in the Mediterranean Sea, 08 July 2019 (issued 09 July 2019). According to sea-eye, 44 people were rescued from a woodden boat floating in the Mediterranean between Malta and Lampedusa. The migrants were taken onboard the Alan Kurdi rescue vessel operated by sea-eye and are expected to be transferred to land by the Maltese Navy.  EPA/FABIAN HEINZ / SEA-EYE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die Crew von Sea-Eyes Anfang Juli bei einer Rettungsaktion im Mittelmeer. Bild: EPA

«Schlimmstes Unglück im Mittelmeer dieses Jahr»: Dutzende Tote vor Libyen geborgen



Nach der jüngsten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer haben Rettungskräfte dutzende Tote geborgen. Retter vom Roten Halbmond hätten seit Donnerstagabend 62 Leichen von Migranten aus dem Wasser geholt.

Dies sagte ein Vertreter der Hilfsorganisation, Abdelmoneim Abu Sbeih, am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. Hilfsorganisationen befürchteten mehr als hundert Tote. Die Uno sprach vom «schlimmsten» Unglück im Mittelmeer in diesem Jahr. Die Tragödie befeuerte die Debatte um eine staatliche Seenotrettung.

Das Unglück hatte sich am Donnerstag vor der Küste der libyschen Stadt Choms ereignet. Die Internationale Organisation für Migration (IOM) befürchtete mehr als 110 Tote. Die libysche Küstenwache sprach von 115 Vermissten; nach ihren Angaben wurden 145 der Schiffbrüchigen gerettet. Es war weiter unklar, wie viele Menschen insgesamt an Bord waren.

Überlebende berichtete nach Angaben der Organisation Ärzte ohne Grenzen von insgesamt rund 400 Insassen, die mit drei hintereinander vertauten Holzbooten das Mittelmeer überqueren wollten.

«Unmöglich zu benennen»

Viele Leichen befänden sich noch im Wasser, sagte Sbeih vom Roten Halbmond. «Es ist unmöglich, eine Gesamtopferzahl zu nennen.» Uno-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi bezeichnete den Fall als die «schlimmste Mittelmeertragödie dieses Jahres». Nach Angaben der libyschen Marine stammten die meisten Bootsinsassen aus Eritrea. Auch Palästinenser und Sudanesen waren demnach unter den Geretteten.

«Es ist unmöglich, eine Gesamtopferzahl zu nennen.»

Filippo Grandi, Uno-Flüchtlingskommissar

Vor dem Unglück vom Donnerstag hatten IOM und das Uno-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mitgeteilt, dass seit Jahresbeginn mindestens 426 Flüchtlinge beim Versuch, das Mittelmeer zu überqueren, ums Leben gekommen seien. Erst Anfang Juli ertranken 68 Migranten, als ihr Boot vor Tunesien unterging.

In this photo taken on Sunday Feb. 18, 2018 photo, migrants and refugees' personal belongings lie on a rubber boat after being rescued by aid workers of the Spanish NGO Proactiva Open Arms, after leaving Libya trying to reach European soil, 60 miles north of Al-Khums, Libya. (AP Photo/Olmo Calvo)

Leeres Gummiboot nach einer Seenotrettung. Bild: AP/AP

Libyen ist eine zentrale Drehscheibe für Geflüchtete und Migranten, die über das Mittelmeer nach Europa gelangen wollen. In dem nordafrikanischen Land herrscht jedoch Bürgerkrieg, weite Teile des Landes werden von Milizen kontrolliert.

Uno-Flüchtlingskommissar Grandi hatte in einer ersten Reaktion auf das Unglück am Donnerstag eine «Wiederaufnahme der Seenotrettung», ein Ende der «Inhaftierung von Flüchtlingen und Migranten in Libyen» und sichere Fluchtrouten aus Libyen gefordert. Uno-Generalsekretär Antonio Guterres forderte im Kurzbotschaftendienst Twitter «sichere und legale Routen für Migranten und Flüchtlinge».

Umgang mit Flüchtlingen umstritten

In der EU ist der Umgang mit den Bootsflüchtlingen heftig umstritten. Bei Beratungen der europäischen Aussen- sowie der Innenminister in Paris gab es am Montag erneut keine Einigung auf einen Verteilmechanismus für die Flüchtlinge.

«Alle Flüchtlinge und Migranten, die in Lagern in Libyen festgehalten werden, müssen dringend und umgehend aus diesen evakuiert werden.»

Federica Mogherini, EU-Aussenbeauftragte

Italiens Innenminister Matteo Salvini verweigerte am Freitag einem Schiff der eigenen Küstenwache mit 135 Migranten an Bord in Italien anzulegen. Zunächst müsse die EU die Verteilung der Migranten koordinieren; vorher werde kein Hafen geöffnet.

Hilfsorganisationen forderten, dass Migranten nicht nach Libyen zurückgebracht werden dürften. «Alle Flüchtlinge und Migranten, die in Lagern in Libyen festgehalten werden, müssen dringend und umgehend aus diesen evakuiert werden», erklärte die Organisation Ärzte ohne Grenzen.

Die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini betonte angesichts des jüngsten Katastrophe im Mittelmeer die «eindeutige Verpflichtung» der EU, den «Kampf gegen Schlepper» und die «Kapazitäten der libyschen Küstenwache» zu verstärken. Die libyschen Behörden forderte sie zu einer Beendigung der «willkürlichen Gefangennahme von Migranten» auf. Die Einführung von Mechanismen zur «verbesserten Behandlung der von der libyschen Küstenwache Geretteten», sei dringend nötig, erklärte Mogherini. (sar/sda/afp)

Die Flucht übers Mittelmeer

115 Migranten nach Bootsunglück vor libyscher Küste vermisst

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    Alle Leser-Kommentare
  • Efrem Abraha 27.07.2019 15:24
    Highlight Highlight Nach Angaben der libyschen Marine stammten die meisten Bootsinsassen aus Eritrea.Wo steht diese Aussage ?er wird zittiert !"die meisten stammen aus Äthiopien" so woher haben Sie dann diese Aussage?oder ist Watson einseitig und betreibt Propaganda?
    • Matrixx 27.07.2019 17:56
      Highlight Highlight Natürlich tun sie das. Das sieht man dich bereits an den Kommentaren.
      Die Kommentare, die nicht menschenverachtend sind, landen schon gar nicht hier.
  • Macto 27.07.2019 12:45
    Highlight Highlight 1000ende Menschen sterben im Mittelmeer. Und hier in den Kommentarspalten werden die Retter dieser Menschen in Not diffarmiert. Wie zur Hölle soll ich das mal meinen Kindern erklären? Wie weit haben wir es als Gesellschaft gebracht? Das macht mich wirklich, wirklich traurig...
    • thoms 28.07.2019 03:55
      Highlight Highlight Ich habe es meinen Kindern erklärt.
      War kein Problem.
      Retten ja, aber sofort retour an den Absender....
  • Mia Mey 27.07.2019 10:22
    Highlight Highlight Viele die hier gedankenlos schreiben würden vielleicht auch flüchten wenn es Ihnen in ihrem Herkunftsland schlecht ginge. Hingegen werden die Migranten oft als hilflose Opfer hingestellt die sie nicht immer so sind. Es sind auch Erwachsene die diese weg wählen, wenn auch in der Verzweiflung und Hoffnung auf ein besseres Leben.
  • Roterriese #DefendEurope 27.07.2019 10:11
    Highlight Highlight Australien macht es mit seiner Null-Tolleranz-Politik vor, welche statistisch nachweisbar hilft

    https://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Sovereign_Borders
    Weitere Antworten anzeigen
  • thoms 27.07.2019 09:30
    Highlight Highlight Grundsätzlich ist es ja logisch, dass die gerettet werden sollten. Aber bitte subito zurück an den Absender! Ansonsten hört das nie auf. Solange die Schlepperschiffe im Mittelmeer als sogenannte Rettungsschiffe unterwegs sind......
    • TingelTangel 27.07.2019 13:01
      Highlight Highlight Solange die Westliche Welt Afrika Ausbeutet - wird es nicht Aufhören. Sie glauben doch nicht im Ernst wenn es keine Schiffe von NGOs mehr gibt , es kommen dann keine Vertriebenen mehr ? so Naiv kann man doch nicht sein. Die Wutbürger meinen das Afrika so gross ist wie die Schweiz. Das mit denn Schiffe Stoppen ist eine von vielen Verarschungen die die Rechtspopulisten ihren Wählern als Lösung verkaufen.
      .
    • Kruk 27.07.2019 13:16
      Highlight Highlight Absender? Das sind doch keine Pakete.
      Wer hat die den gesendet?
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 27.07.2019 13:49
      Highlight Highlight Google mal was ein Rückübernahmeabkommen ist.
      Aber Vorsicht. Das könnte deine Blase zerstören und das kann weh tun.
  • #Technium# 27.07.2019 07:36
    Highlight Highlight Eine pragmatische Lösung. Ertrinkende retten, medizinisch versorgen und umgehend dann an die Küste in Libyen zurückbringen.
    • Kruk 27.07.2019 10:04
      Highlight Highlight Libyen?
    • Tooto 27.07.2019 10:42
      Highlight Highlight Ok, viel Erfolg!
    • #Technium# 27.07.2019 10:45
      Highlight Highlight Ja weil dies der Ausgangspunkt ist Richtung Italien.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Diavolino666 27.07.2019 07:33
    Highlight Highlight Migration ist keine Naturgewalt. Hoffnung auf ein besseres Leben kein Asylgrund.

    Diese Reise ist gefährlich und wenn keine "Schlepperfährdienste" vor der Küste Libyens kreuzen, sind tragischerweise diese Toten das Resultat. Den Schleppern kann's egal sein, diese werden ja im Voraus bezahlt und medial nicht mal mehr kritisiert. Ganz Afrika muss ja evakuiert werden, weil es nirgends mehr sichere Häfen gibt! - Was für ein Wahnsinn!
    • Oigen 27.07.2019 12:10
      Highlight Highlight Natürlich ist Migration eine naturgewalt. Sonst sässen wir slle noch in Afrika
    • Florotor 27.07.2019 12:11
      Highlight Highlight In der Ökologie spricht man von Sukzession (Populationen wechseln an einem Ort) und Migration (Populationen wechseln ihren Standort).

      Das sind zwei Säulen der Evolution des Lebens, die sie seit ihrem Ursprung vor 3 oder 4 Mia. Jahren tragen.

      Alle Einzeller und Bakterien migrieren, alle Pflanzen, alle höheren Tiere und der Mensch, sogar die Kontinentalplatten: Selbstverständlich ist die Migration eine Naturgewalt.

      Und die Natur braucht keine Gründe, Du Lauch!

      Was total unnatürlich ist, ist die Idee von Staaten mit festen Grenzen. Die gibt es seit 250 Jahren.

      Denkt mal drüber nach...
    • Diavolino666 27.07.2019 14:12
      Highlight Highlight @Florotor
      Du Karotte willst also tatsächlich die derzeitigen Flüchtlingsströme mit der Evolution des Lebens vergleichen? Respekt vor dieser Ignoranz. Ist ja alles dasselbe. Vergiss jegliche andere Motivation...

      Ein bisschen mehr als urnatürlicher Migrationsdrang darfst du den Flüchtlingen schon zutrauen.

      Menschen haben sich schon immer zu Sippen zusammengetan. Wenn diese dann wachsen und mehrere Gemeinschaften sich zusammentun haben wir Dörfer, Städte und... Länder.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bruuslii 27.07.2019 07:16
    Highlight Highlight die kommentare hier, zeigen auf, was für menschen wir sind...
    • Tooto 27.07.2019 08:25
      Highlight Highlight Das sieht man schon, seit wir ihre Fluchtgründe an ihren Smartphones und Nike Schuhen messen...
    • Bruuslii 27.07.2019 10:02
      Highlight Highlight wer bitte blitzt auf einen neutralen kommentar?
      ich habe lediglich einen spiegel hingehalten.
      alle blitzer können sich wohl nicht im spiegel betrachten 🤔
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 27.07.2019 10:03
      Highlight Highlight Danke, Bruuslii, mein Gedanke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mirko Timm 27.07.2019 06:14
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Cédric Wermutstropfen 27.07.2019 05:27
    Highlight Highlight Postwendend zurück mit Neuankömmlingen. Die Leute müssen begreifen, dass es für sie in Europa keine Zukunft gibt und dass sie stattdessen ihre Heimat aufbauen und entwickeln müssen. So haben es auch die Europäer gemacht. Für ihr eigenes Zeitalter der Aufklärung müssen sie schon selbst sorgen. Lichtere Tage über dem Grossteil Afrikas und dem Nahen Osten werden erst anbrechen, wenn die Leute aufhören vor ihren hausgemachten Problemen wegzulaufen, Verantwortung übernehmen und selbstständig werden.
    • Ihr Kommentar hat 20min Niveau 27.07.2019 10:04
      Highlight Highlight Mhm, mit Pfannen und Steine gegen die Bomben und Drohnen von USA und Russland kämpfen.
      Sehr fair.
    • Nevermind 27.07.2019 11:52
      Highlight Highlight Wir Europäer mussten dazu erstmal ganz Europa anzünden, dabei ein paar Dutzend Millionen Menschen töten und auf die Hilfe von Amerika zurückgreifen.
      Und lustigerweise hatte man damals schon Mühe mit Flüchtlingen, was dann unter anderem 6 Millionen Menschen einer unerwünschten Bevölkerungsgruppe mit ihrem Leben bezahlten.

      Aber du hast Recht. Solange die ihre Probleme nicht in den Griff bekommen, muss man sie zur Abschreckung und Weiterbildung im Mittelmeer ersaufen lassen.
    • Oigen 27.07.2019 12:12
      Highlight Highlight Postwendend zurück mit Neuankömmlingen. Die Leute müssen begreifen, dass es für sie in Europa keine Zukunft gibt und dass sie stattdessen ihre Heimat aufbauen und entwickeln müssen. So haben es auch die Europäer gemacht.

      Nö. Ohne fremde hilfe wären wir wohl immer noch im nazi regime.
      Aber klar despoten in afrika sind ja nicht so schlimm
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdvocatusDiaboli 27.07.2019 01:30
    Highlight Highlight Jeder der sagt "Refugees Welcome" ist ohne Diskussion mitschuldig an diesem Ertrinken. Ihr lockt diese Menschen an und lässt sie schon bevor der Ankunft im Stich.

    Macht nur Versprechen die ihr auch halten könnt.
    • TingelTangel 27.07.2019 11:19
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • TingelTangel 27.07.2019 12:49
      Highlight Highlight Jo stimmt die Afrikaner kommen nur weil "Refugees Welcome" - Lol, sie scheinen Null Ahnung zu haben von Afrika.
    • Kruk 27.07.2019 20:34
      Highlight Highlight Zuerst waren die Flüchtlinge...
  • sdv520 27.07.2019 01:13
    Highlight Highlight sollen wir alle aufnehmen, die es nach europa geschafft haben? um diese frage geht es grundlegend. kein politiker, nicht einmal ein linker, wird dazu ja sagen. die kriminellen werden natürlich wieder abgeschoben. aber in realität sieht das leider anders aus, ohne rückführungsabkommen. praktisch bleiben allzuviele hier ohne triftigen grund(politische verfolgung, krieg)
    • Platon 27.07.2019 07:14
      Highlight Highlight @sdv520
      Nein, genau um diese Frage geht es nicht!🤦🏻‍♂️ Die Frage ist, wie es gelingt das Sterben Mittelmeer zu beenden. Die meisten Asylverfahren werden dazu führen, dass sie zurückmüssen und das ist richtig so. Nur eben zurück in ihre Heimatländer und nicht nach Libyen.
    • loquito 27.07.2019 07:22
      Highlight Highlight Hunger ist eim legitimer und triftiger Grund. Und ja Europa und der Norden allgemein sollte alle Flüchtlinge aufnehmen. 0.1% mehr Steuern aif die Vermögen der 1%Reichsten würden reichen, auch den Menschen aus dem Süden ein faires Leben zi ermöglichen. Splange der Westen den Süden Ausbeutet und mit Waffen beliefert, sollten wir uns echt nicht wundern...
    • Oigen 27.07.2019 07:58
      Highlight Highlight Solange wir Europäer diese länder ausbeuten,

      -Rohstoffe plündern
      -menschen ausbeuten (Sklaverei in spanischen und italienischen gemüseebetrieben)
      - unsere hünchenabfälle subventioniert nach Afrika schicken, damit die dortigen Bauern nicht konkurrieren können

      ja solange sich das nicht ändert bin ich der Meinung, dass JEDER von dort das Recht hat bei uns zu leben!

    Weitere Antworten anzeigen
  • Nino F. 27.07.2019 00:55
    Highlight Highlight Die Seenotrettung der europäischen Staaten wurde komplett eingestellt. Die italienische Regierung kriminalisiert private Boote, deswegen konnte an diesem Tag keines der Rettungsboote helfen.
    Die Milizen aus Libyen kamen viel zu spät und ihre "Küstenwache" konnte nur noch einen Teil der Menschen retten. Die Überlebenden wurden zurück in ein Internierungslager gebracht. Dort werden Geflüchtete gefoltert und misshandelt. Die Schweizer Regierung tut so, als würde sie das nichts angehen. Aber es ist die gemeinsame Politik der europäischen Staaten, die die Menschen an der Grenze ertrinken lässt
    • E7#9 27.07.2019 10:23
      Highlight Highlight Es ist v.a. die Gemeinschaft afrikanischer Staaten, welche die Flüchtlinge verursachen (ja, die meisten Probleme in Afrika sind hausgemacht) und welche sie die gefährliche Reise machen und ertrinken lassen. Richtig wäre: Retten, Kranke versorgen, und dann in jedem Fall zurück an die nordafrikanische Küste bringen. Dort bräuchte es eine UNO-Auffangstelle für Flüchtlinge, wo Abklärungen getroffen werden. Asylberechtigte werden dann in UNO-Staaten untergebracht (nicht nur im Schengenraum, warum soll Europa diese Last alleine tragen?)
    • Rabbi Jussuf 27.07.2019 11:08
      Highlight Highlight Nino
      Hör auf Mist zu erzählen!
      Da wo das Unglück passierte wären keine NGOs gewesen, denn es passierte nur 5km von der Küste weg.

      Das wird wohlweislich im Artikel unterschlagen! So dass der Eindruck entsteht, mit den Hobby-"Seenotrettern" wäre das alles nicht passiert.
      Das ist definitiv falsch.
    • Nino F. 27.07.2019 12:44
      Highlight Highlight Die Probleme in Afrika sind hausgemacht? Schon mal was von Kolonialismus gehört?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kubod 27.07.2019 00:07
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Bruuslii 27.07.2019 09:57
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
    • TERO 27.07.2019 10:23
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • glointhegreat 26.07.2019 23:36
    Highlight Highlight Nicht schön
  • Scaros_2 26.07.2019 23:16
    Highlight Highlight Who cares.

    Solange diese Leichen nicht nach Europas Küsten gelangen und wir andere auch wichtige Probleme angehen. Solange wird weiter gestorben.

    • Armend Shala 27.07.2019 00:16
      Highlight Highlight Es gibt überall Elend auf der Welt, auch in deiner eigenen Siedlung wird es irgendjemanden geben der mehr leidet als du und mehr Leid erfahren hat als du. Wer bist du, der einem vorschreibt, welches Leben mehr wert hat. Es ist einfach so wer halbe dritte Welt aufnimmt, der rettet nicht die dritte Welt, wie verblendete Ideologen glauben, sondern der wird selbst zur dritten Welt. Wieso wird nur in westlichen weissen Ländern „Diversität“™ gefordert.
  • Nevermind 26.07.2019 23:13
    Highlight Highlight Würden die Leichen doch nur an den europäischen Touristenstränden angespült. Dann wäre das sterben nicht so sinnlos.
    • ostpol76 26.07.2019 23:35
      Highlight Highlight Was haben wir Europäer mit den korrupten Regierungen in Afrika zu tun?
    • Calvin Whatison 26.07.2019 23:38
      Highlight Highlight 🤦🏻‍♂️
      Benutzer Bild
    • Kruk 27.07.2019 00:34
      Highlight Highlight Tot wären sie trotzdem.

      Würde Europa danach etwas ändern?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Do not lie to mE 26.07.2019 21:45
    Highlight Highlight "Teile des Landes werden von Milizen kontrolliert" Wer es genau wissen will, welche Abschnitte die Milizen kontrollieren, kann sich über den detaillierter Report von „LIBYA’S MIGRANT REPORT“ für März bis Mai informieren:
    https://migration.iom.int/system/tdf/reports/DTMLibya_R25_MigrantReport_FINAL.pdf?file=1&type=node&id=6113
  • Kubod 26.07.2019 21:18
    Highlight Highlight Rete 4, das italienische Fernsehen hat einen arabischsprachigen Journalisten als "Migrant" losgeschickt, um mit den Schleppern Kontakt aufzunehmen und die Details der Schleppung zu besprechen.
    Die haben ihm erklärt, wie sie's machen. Zuerst wird Kontakt zu den verfügbaren NGOs aufgenommen.
    Anschliessend werden die Gummibote losgeschickt.
    Die NGOs sind Teil dieser Kette der Mörder an Migranten und damit selbst Mörder.
    Es braucht schleunigst gescheite Flüchtlingslager z.B. in Tunesien.
    • Bruuslii 27.07.2019 10:25
      Highlight Highlight oh. und die ngo's, die ja offensichtlich momentan gehindert werden, haben den schleppern also zugesagt, dass sie die flüchtlinge losschicken sollen?
      klingt ehrlich gesagt sehr unglaubwürdig.
      müsste doch eher so sein, dass bei kommunikation zwischen ngo's und schleppern, momentan keine flüchtlinge übers meer geschickt werden.
      oder ist es den schleppern am ende doch egal, ob die ngo's auf dem meer warten oder nicht?
    • Kruk 27.07.2019 10:41
      Highlight Highlight Rete 4, gehört Berlusconi.
    • Röschtigraben1 27.07.2019 11:54
      Highlight Highlight Klar, in Tunesien. Auch dort wird gefoltert, weisst du.
      Und Tunesien hat selber kein Geld. Erst vor paar Tagen wurden 2 "flüchtlingsheime" die von roten Halbmond betrieben wurden geschlossen. Eben wegen Geldmangel. Das Land hat so viele Probleme...
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheDoctor 26.07.2019 20:52
    Highlight Highlight Diese Menschen sollten sich auch nicht in diesen Booten übers Meer kämpfen.

    Europa (ja, wir alle, verdammt nochmal!) muss seiner Verantwortung nachkommen und umfassende Programme für Botschaftsasyl starten. Notfalls einen Fährbetrieb starten. Ein Fährbetrieb wäre meiner Meinung nach sowieso das einzige, das die Schlepper aufhalten kann.
    • Th. Dörnbach 27.07.2019 09:49
      Highlight Highlight Die haben praktisch aisnajmslos keine Chance auf Asyl.
    • Rabbi Jussuf 27.07.2019 11:14
      Highlight Highlight Ein Fährbetrieb?
      Wenigstens mal eine Konkretisierung, was unter "sichere Fluchtroute" gemeint sein könnte.

      Das würde sowas von in die Hose gehen und die Mittelmeerroute wäre genau gleich frequentiert.
    • TheDoctor 28.07.2019 01:45
      Highlight Highlight Natürlich, mein lieber Rabbi. Natürlich wird die Mittelmeerroute auf diese Weise genau gleich frequentiert. Es fahren ja dann unsere Fähren, die die Menschen abholen und sicher nach Europa bringen. Das ist das, was ein gutes Europa tun würde.
  • Vanessa_2107 26.07.2019 20:24
    Highlight Highlight Wenn irgendwo Terroranschläge passieren, wird tagelang darüber berichtet. Passieren solche Tragödien und da gibt es immer viele tote Menschen, oft viele Kinder, praktisch wöchentlich sinkt irgendwo ein Flüchtlingsschiff, ist das oft eine Randnotiz. Wie wir uns daran gewöhnt hätten, wie deren Leben weniger Wert wäre...
    • Basti Spiesser 27.07.2019 09:36
      Highlight Highlight „Oft viele Kinder“

      Quelle? Ich seh meistens junge Männer.
    • Cédric Wermutstropfen 27.07.2019 10:49
      Highlight Highlight Die haben ja meist auch weniger wert für uns. Angenommen Du müsstest entscheiden wer stirbt:
      1) Kind vs unbekannter Flüchtling
      2) Lebenspartner vs unbekannter Flüchtling
      3) flüchtiger Bekannter vs unbekannter Flüchtling
      4) unbekannter Schweizer vs unbekannter Flüchtling

      Die meisten würden aus offensichtlichen Gründen jedes Mal den unbekannten Flüchtling wählen. Die Leben der anderen sind uns also wertvoller.
    • Kruk 27.07.2019 12:16
      Highlight Highlight Es gibt tatsächlich sehr viele Menschen die deren Leben als weniger wertvoll ansehen.
      Dies schockiert fast in gleichem Masse wie diese Tragödien.
      Ist aber seit hunderten von Jahren so.
    Weitere Antworten anzeigen

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