DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Deputies Premier Matteo Salvini, right, and Luigi Di Maio read a document during question time at the Chamber of Deputies, in Rome, Wednesday, Feb. 13, 2019. (Fabio Frustaci/ANSA via AP)

Wie lange geht das noch gut mit di Maio und Salvini? Bild: AP/ANSA

Streit zwischen di Maio und Salvini spitzt sich zu – Italien steht vor Regierungskrise



Italien steuert auf eine Regierungskrise zu. Fünf-Sterne-Chef Luigi di Maio forderte am Sonntag erneut von seinem Koalitionspartner, der rechten Lega, die Entlassung von Verkehrs-Staatssekretär Armando Siri wegen Korruptionsvorwürfen.

Zuvor hatte Lega-Chef Matteo Salvini erklärt: «Ich bin es nicht gewohnt, Menschen, die an meiner Seite gearbeitet haben, fallen zu lassen.» Diesen Mittwoch will das Kabinett die Personalie Siri beraten. Die Fünf-Sterne-Bewegung stellt mehr Minister als die Lega und könnte eine Abstimmung über die politische Zukunft des Staatssekretärs gewinnen. Auch der parteilose Ministerpräsident Giuseppe Conte sprach sich unterdessen für eine Entlassung Siris aus.

Gegen Siri läuft eine Untersuchung im Zusammenhang mit einem Bestechungsskandal. Er soll Bestechungsgelder von einem Wind-Park-Unternehmer angenommen haben, der Verbindungen zur sizilianischen Mafia haben soll. Siri ist ein Wirtschaftsberater von Salvini. Fünf-Sterne und Lega sind bei mehreren Themen im Streit. Wenige Wochen vor der Europa-Wahl behandeln sich die Koalitionspartner immer öfter wie politische Gegner. (sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Reiseportal booking.com soll in Italien Steuern hinterzogen haben

Ermittler der Finanzpolizei im norditalienischen Genua ermitteln wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe gegen einen der grössten Anbieter von Online-Reisebuchungen. Wie die Polizei auf Nachfrage am Donnerstag bestätigte, handelt es sich um das in den Niederlanden ansässige Unternehmen Booking.com.

Der Mitteilung zufolge wird der Firma vorgeworfen, in den Jahren zwischen 2013 und 2019 Mehrwertsteuern in Höhe von mehr als 150 Millionen Euro hinterzogen zu haben.

Booking bestätigte auf …

Artikel lesen
Link zum Artikel