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Rettungsschiff legt in Italien an – aber die 177 Flüchtlinge dürfen nicht aussteigen



Nach mehreren Tagen im Mittelmeer ist ein Schiff der italienischen Küstenwache mit 177 Migranten an Bord im sizilianischen Catania eingelaufen. Allerdings dürfen die Geretteten die «Diciotti» zunächst nicht verlassen, wie die Nachrichtenagentur Ansa in der Nacht zu Dienstag berichtete.

epa06961036 The Italian Coast Guard ship 'Diciotti' is docked in the port of Catania, Italy, 20 August 2018 with the 177 migrants rescued the night off 15/16 August from a barge offshore of Lampedusa island. The Diciotti will remain moored, but there will be no landing before an agreement to divided the rescued migrants between EU countries.  EPA/ORIETTA SCARDINO

Bis auf Weiteres können die Geretteten nicht an Land gehen.  Bild: EPA/ANSA

Verkehrsminister Danilo Toninelli von der Fünf-Sterne-Bewegung hatte dem Schiff am Montag zwar die Erlaubnis für die Einfahrt in den Hafen gegeben. Innenminister Matteo Salvini von der rechten Lega will die Geretteten allerdings nicht an Land gehen lassen, solange es keine «Antworten von Europa» gebe, verlautete aus Kreisen des Ministeriums.

Italien hatte die EU-Kommission am Sonntag dazu aufgefordert, andere Mitgliedstaaten auszumachen, die die im Meer Geretteten aufnehmen. Die Kommission ist einer Sprecherin zufolge daraufhin mit den EU-Staaten in Kontakt getreten. Seit Amtsantritt der neuen populistischen Regierung in Rom im Juni werden immer wieder Schiffe mit geretteten Migranten tagelang im Mittelmeer blockiert.

Italien nimmt Teil der Flüchtlinge auf – mit einem Aber

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Video: srf

Neben Italien weigert sich auch Malta, seine Häfen für sie zu öffnen. Die beiden Länder handelten in den vergangenen Wochen mehrmals ad hoc mit anderen EU-Staaten die Verteilung der Menschen aus.

Die «Diciotti» hatte am Donnerstag 190 Migranten von einem Boot in der Such- und Rettungszone Maltas aufgenommen. Die Italiener brachten 13 Menschen, die dringende medizinische Hilfe benötigten, auf die italienische Mittelmeerinsel Lampedusa. Die «Diciotti» sollte die anderen Migranten nach Malta bringen. Dafür wurde ihr aber von Malta die Erlaubnis verweigert. (sda/dpa)

Endlich wieder Land unter den Füssen

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • kafifertig 21.08.2018 10:16
    Highlight Highlight Daumen hoch!

    Die Flüchtlinge können auf dem Boot mit dem Nötigsten versorgt und mit Proviant für den baldigen Rückweg ausgestattet werden. Es ist tatsächlich nicht nötig, sie an Land zu lassen. Brilliant!
  • veneziano 21.08.2018 10:03
    Highlight Highlight Wenn ich auf den Strassen von Zuerich Italienern der zweiten Generation begegne, dann ist deren Diskurs
    zu meinem Kampf: Stimm- und Wahlrecht sowie ein
    Kampf politischer Asylanten zur Eliminierung einer
    asiatischen oder arabischen despotischen Regierung in deren Herkunftsland ist das italienische Diskursuniversum.
    Mir geht es als Einzigem bei den "modelli migranti" von
    Fontana & Salvini aller Rothschildregierungen in Europa nicht um "DukatenDucattiGeld" sondern darum, dass die Secondos und politischen Asylanten im Herkunftsland die Vorbedingungen schaffen, dort in Ehre leben zu koennen.Grazie
    • Oh Dae-su 21.08.2018 11:05
      Highlight Highlight Hä?
  • Madmessie 21.08.2018 09:43
    Highlight Highlight Die EU ist ein komplett inkompetenter Saftladen. Die kann ja niemand mehr ernst nehmen. Da ist jeder Kindergarten besser.
    • manhunt 21.08.2018 12:22
      Highlight Highlight was kann denn die eu dafür, dass sich einzelne mitgliedstaaten weigern, an der lösung des problems mitzuarbeiten? wenns um direktzahlungen in milliardenhöhe geht, sind es genau jene staaten, welche als erste die hohle hand machen. wenn es jedoch darum geht, gemeinschaftlich lösungen auszuarbeiten, wollen die meisten nichts mehr davon wissen.
    • Madmessie 21.08.2018 14:21
      Highlight Highlight Der Fehler war eben, diese Länder überhaupt in die EU aufzunehmen und die EU wird daran zerbrechen, weil es keine Möglichkeit gibt, diese Länder wieder rauszuwerfen.
  • Snowy 21.08.2018 09:32
    Highlight Highlight Nun zeigt sich das ganze verlogene Gesicht Europas.

    Die Linke zeigt sich zwar (in Reden) sozialer, dort wo sie aber an der Regierung ist, weigert sie sich genau so substantiell mehr Migranten aufzunehmen.
    • Angelo C. 21.08.2018 13:32
      Highlight Highlight Snowy

      Deine Behauptung ist insofern nicht ganz richtig, als dass sozialistisch regierte Länder wie Schweden, Griechenland und zuvorderst Spanien sehr wohl Migranten aufnehmen. Deutschland, zur Hälfte SPD, tut es auch, wobei Frankreich etwas restriktiver agiert.

      Allerdings werden die Probleme dadurch in Schweden immer offensichtlicher, von der Akzeptanz her sicher auch in Deutschland, ganz bestimmt aber beim schlecht vorbereiteten Spanien, das nun Aufnahmeland Nr.1 wird, was der an sich kooperativen Regierung schon mittelfristig schaden, die Politik und die Bereitschaft wieder ändern könnte.

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