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Sekt abfüllen und als Schampus verkaufen – italienische Fälscher aufgeflogen



Die Polizei hat nahe der norditalienischen Stadt Padua 9200 Flaschen gefälschten Champagners der französischen Edelmarke «Moët et Chandon» sowie 40'000 nachgemachte Etiketten beschlagnahmt.

Yamaha MotoGP rider Valentino Rossi of Italy sprays champagne on the podium after winning the San Marino Grand Prix in Misano Adriatico circuit in central Italy September 14, 2014. REUTERS/Max Rossi (ITALY - Tags: SPORT MOTORSPORT)

Hat mit dem Fall rein gar nichts zu tun: Der italienische Rennfahrer Valentino Rossi nimmt eine Sektdusche. Es könnte sich aber auch um eine Champagnerdusche handeln. Man weiss es nicht.
Bild: MAX ROSSI/REUTERS

Mit dem Verkauf der Flaschen hätten die Betrüger 382'000 Franken verdient. Ausserdem wurden Etiketten für weitere Flaschen im Wert von knapp zwei Millionen Franken gefunden, teilte die Polizei mit. Zum Vergleich: Eine einzelne Flasche Sekt kostet in Italien ein bis zwei Euro, die Champagnerflasche wird für 35 bis 40 Euro verkauft.

Aufgeflogen war der Betrug bei einer Ladenkontrolle kurz vor Weihnachten. Den Kontrolleuren fiel auf, dass auf dem Etikett einer Champagnerflasche die sonst übliche Produktionsnummer fehlte. Fahnder entdeckten in der Folge eine Lagerhalle, in der Flaschen mit minderwertigem Schaumwein umetikettiert wurden.

Der beschlagnahmte Alkohol wurde nach einer Qualitätsprüfung an gemeinnützige Vereine in der Region Venetien verteilt. Die gefälschten Etiketten wurden vorsichtshalber zuvor von den Flaschen entfernt.

(sda/afp)

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