DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Rassistischer Hintergrund? Mann schiesst in Italien aus Auto auf mehrere Afrikaner



In der italienischen Stadt Macerata hat ein Mann aus möglicherweise rassistischen Gründen auf Menschen geschossen und mindestens drei afrikanische Migranten verletzt. Der Mann schoss aus dem Autofenster heraus auf zwei junge Afrikaner.

Das berichtete die Zeitung «Corriere della Sera» am Samstag. Einer der Migranten sei dabei verletzt worden. Kurz darauf seien ein weiterer Migrant und eine Afrikanerin angeschossen worden. Es war zunächst unklar, wie schwer ihre Verletzungen waren.

Nach den Schüssen nahm die Polizei einen Verdächtigen fest. Das teilte die Polizei auf Twitter mit.

epa06493400 Paramedics treat an injured person that was shot from a passing vehicle in Macerata, Italy, 03 February 2018. According to the local authorities, the town at the eastern Italian coast near Ancona is under a lockdown due to shots being fired from a car that is driving around in the town for yet unknown reasons.  EPA/GUIDO PICCHIO

Bild: EPA/ANSA

Der Bürgermeister von Macerata, Romano Carancini, rief die Bürger auf, in ihren Häusern zu bleiben. «Bleiben Sie bis auf weiteres zuhause. Ein bewaffneter Mann ist mit seinem Auto in der Stadt unterwegs und schiesst um sich», schrieb er auf Facebook.

Die Tat ereignete sich nur wenige Tage, nachdem die zerstückelte Leiche einer 18-jährigen Italienerin in zwei Koffern entdeckt worden war. Ein aus Nigeria stammender Migrant sitzt deshalb in Untersuchungshaft. Macerata liegt etwa 200 Kilometer östlich von Rom. (leo/sda/reu/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Schweizer essen Salat anders als Kanadier?» Ja, das tut ihr!

Video: watson/Emily Engkent

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nach Facebook-Hetze gegen Merkel: 40-jähriger Corona-Schwurbler verurteilt

Der gelernte Gärtner war Mitglied einer geschlossenen, etwa 5000 Mitglieder umfassenden Facebook-Gruppe, in der auch zu Gewalt gegen «Asylanten und Migranten» aufgerufen wurde.

Ein Berliner Facebook-Nutzer ist nach Hetze gegen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel zu acht Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden.

Der 40-Jährige habe sich der öffentlichen Aufforderung zu Straftaten, der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten sowie der Volksverhetzung schuldig gemacht, begründete das Amtsgericht Berlin-Tiergarten am Donnerstag. Der Angeklagte hatte zuvor gestanden und erklärt, er habe sich «übelst über die Corona-Massnahmen …

Artikel lesen
Link zum Artikel