DE | FR
International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mindestens 18 Tote bei Überschwemmungen in Japan



epa08526703 An aerial view shows floods in Hitoyoshi, Kumamoto prefecture, southwestern Japan, 04 July 2020. Local authorities asked the evacuation of more than 200,000 residents in Japan's southwestern prefectures of Kumamoto and Kagoshima following floods and mudslides triggered by torrential rain. According to latest media reports, 15 people died and nine are missing.  EPA/JIJI PRESS JAPAN OUT EDITORIAL USE ONLY/  NO ARCHIVES

Eine Luftaufnahme der Überschwemmungen in Hitoyoshi, Kumamoto-Präfektur. Bild: keystone

Schwere Unwetter haben im Südwesten Japans mindestens 18 Menschen in den Tod gerissen und schwere Schäden angerichtet. Es wurde am Sonntag befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch steigen könnte. Mehrere Menschen galten in der schwer betroffenen Provinz Kumamoto noch als vermisst. Schwerer Regen hatte seit dem Vortag in weiten Gebieten der Provinzen Kumamoto sowie Kagoshima auf Japans südwestlicher Hauptinsel Kyushu schwere Überflutungen und Erdrutsche ausgelöst, die die Rettungs- und Bergungsarbeiten erschwerten. Unterdessen begannen am Sonntag zugleich erste Aufräumarbeiten.

Die Einsatzkräfte hatten am Sonntag Schwierigkeiten, einige besonders schwer betroffene Gebiete entlang des Kuma Flusses zu erreichen. Dessen Ufer waren an mehreren Stellen gebrochen, als die Region am frühen Morgen des Vortages von den Regenfällen heimgesucht worden war. Einige Bewohner der Provinz Kumamoto, darunter auch in den Städten Yatsushiro und Hitoyoshi, waren von der Aussenwelt abgeschnitten, nachdem die schlammigen Fluten und Erdrutsche einige Strassen unzugänglich gemacht und Häuser mit sich gerissen hatten. Tausende Haushalte waren am Sonntag zunächst noch ohne Strom.

Die örtlichen Behörden hatten am Vortag mehr als 200 000 Menschen aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen und Schutzräume aufzusuchen. Auf Luftaufnahmen des staatlichen Fernsehens waren ganze Wohngebiete metertief versunken in schlammigen Wassermassen zu sehen. Mit Helikoptern und Schlauchbooten kämpften sich die Einsatzkräfte zu den Opfern vor, manche hatten sich auf die Dächer ihrer Häuser gerettet. Sie wurden dabei von Tausenden von Soldaten unterstützt. Viele der Opfer befanden sich in einem Altenpflegeheim in dem von den Überflutungen stark betroffenen Dorf Kuma in der Provinz Kumamoto. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Angst vor Erdbeben wegen gestrandeter Delfine in Japan

Trotz Lockerung bleibt dieses Lokal zu

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Good-News

Aus Saft wird Strom: Sevilla nutzt überreife Orangen für Stromerzeugung

Was bei uns der Ahorn oder die Kastanie ist, ist in der Gegend um die spanische Stadt Sevilla der Orangenbaum: Er säumt Strassen und Alleen, wächst auf Marktplätzen und neben Kirchen. Rund 48'000 Orangenbäume wachsen in und um die Stadt. Was mit den Früchten passiert, wenn sie reif auf den Boden plumpsen? Aus einem Teil wird Saft gemacht, der Rest verrottet matschig auf der Strasse.

Das ändert sich jetzt aber: 35 Tonnen überreife Orangen werden in Sevilla bereits für die Stromerzeugung …

Artikel lesen
Link zum Artikel