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James Holmes sits in court for an advisement hearing at the Arapahoe County Justice Center in Centennial, Colorado in this June 4, 2013 file photo. Jurors in the Colorado movie massacre trial reached a verdict on August 3, 2015 on whether mitigating factors such as mental illness count for more than aggravating ones that could justify execution for the gunman, James Holmes, the judge said.  REUTERS/Andy Cross/Pool/Files

James Holmes vor Gericht. Bild: POOL/REUTERS

Kinomörder von Aurora: Geschworene fordern Todesstrafe



Im Prozess um den Kinomörder von Aurora steht ein Urteil kurz bevor. Nach den dritten und endgültigen Schlussplädoyers von Anklage und Verteidigung zogen sich die Geschworenen am Donnerstagabend (Ortszeit) zu den Beratungen über das Strafmass zurück.

Ein Urteil wird noch für Freitag erwartet, ein Garantie für eine schnelle Entscheidung gibt es jedoch nicht. Dem Angeklagten James Holmes droht die Todesstrafe – und nach dem bisherigen Prozessverlauf gehen Beobachter davon aus, dass er die Höchststrafe bekommt.

In 165 Anklagepunkten schuldig gesprochen

Der heute 27-Jährige hatte im Juli 2012 während der Premiere eines «Batman»-Films in Colorado mit verschiedenen Waffen in das Kino gefeuert. Zwölf Menschen wurden getötet, 70 verletzt. Das jüngste Todesopfer war ein sechs Jahre altes Mädchen.

Vor drei Wochen war Holmes in allen 165 Anklagepunkten schuldig gesprochen worden. Anfang der Woche hatten die Geschworenen in der sogenannten Phase 2 des Prozesses ihm mildernde Umstände verweigert und so die Todesstrafe möglich gemacht.

Deshalb gilt als wahrscheinlich, dass Holmes tatsächlich zum Tode verurteilt wird. Allerdings wurde in den letzten 40 Jahren die Strafe nur einmal, 1996, vollstreckt. (sda/dpa)

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