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Greta Thunberg ist in Madrid angekommen – und der Trubel ist riesig



epa08048257 Swedish environmental activist Greta Thunberg (C) is surrounded by journalists upon her arrival at Chamartin Railway Station, in Madrid, Spain, early 06 December 2019. Greta arrived in Madrid after a ten-hour journey by train from Lisbon, Portugal to attend the Global March for Climate rally that will be held in the Spanish capital this evening -- on the sidelines of the UN Climate Change Conference COP25, which runs from 02 to 13 December 2019.  EPA/DAVID FERNANDEZ -- ATTENTION EDITORS: FACE OF OFFICERS PIXELATED AT SOURCE IN ACCORDANCE WITH SPANISH LAW

Greta Thunberg bei ihrer Ankunft in Madrid. Bild: EPA

Die schwedische Aktivistin Greta Thunberg ist wenige Stunden vor dem grossen Klimamarsch anlässlich des Weltklimagipfels in Madrid eingetroffen. Dutzende Medienvertreter empfingen die 16-Jährige am Freitagmorgen am Bahnhof Chamartín im Norden Madrids.

Sie hatte den Nachtzug aus Lissabon genommen, wo sie am Dienstag nach einem dreiwöchigen Segeltörn mit einem Katamaran über den Atlantik angekommen war. Zuvor war lange unklar gewesen, ob sie es rechtzeitig nach Spanien schaffen würde.

Wegen des riesigen Andrangs bei ihrer Ankunft musste Thunberg eine knappe Viertelstunde in dem Zug ausharren, bevor sie begleitet von zahlreichen spanischen Sicherheitskräften aussteigen konnte. Innenminister Fernando Grande-Marlaska hatte schon vor einigen Tagen erklärt, für die Schwedin werde es Sicherheitsmassnahmen und Polizeischutz geben, wie sie für im Zentrum der Öffentlichkeit stehende Personen üblich seien.

Protestschild dabei

Unter dem Arm hatte die junge Schwedin wie immer ihr Protestschild mit der schwedischen Aufschrift «Skolstrejk för klimatet» (Schulstreik fürs Klima). Sie sagte bei der Ankunft zunächst nichts, nahm den Rummel aber offenbar gelassen.

epa08048255 Swedish environmental activist Greta Thunberg (C) gets off the Lusitania train upon her arrival at Chamartin Railway Station, in Madrid, Spain, early 06 December 2019. Greta arrived in Madrid after a ten-hour journey by train from Lisbon, Portugal to attend the Global March for Climate rally that will be held in the Spanish capital this evening -- on the sidelines of the UN Climate Change Conference COP25, which runs from 02 to 13 December 2019.  EPA/DAVID FERNANDEZ -- ATTENTION EDITORS: FACE OF OFFICERS PIXELATED AT SOURCE IN ACCORDANCE WITH SPANISH LAW

Bild: EPA

Am Vormittag schrieb sie augenzwinkernd auf Twitter: «Ich habe es heute Morgen mit Erfolg geschafft, mich nach Madrid einzuschleichen! Keine Ahnung, ob mich irgendwer gesehen hat... Aber es ist toll, in Spanien zu sein!» Dazu stellte sie ein Video, auf dem zu sehen ist, wie sie am Bahnhof von Menschen umringt wird. Die Klimaaktivistin verzichtet wegen der hohen CO2-Emissionen von Flugzeugen aufs Fliegen.

Anschliessend nahm sie Medienberichten zufolge mit jungen Aktivisten aus aller Welt an einem Sit-in teil. Die Teilnehmer verharrten dabei in Schweigen.

Grosskundgebung am Abend

Am Abend wollte Thunberg zusammen mit Hunderttausenden Demonstranten an einer Grosskundgebung im Zentrum Madrids für mehr Klimaschutz protestieren und damit Druck auf die Teilnehmer der Klimakonferenz ausüben. Von einer Bühne aus sollen am Ende neben Thunberg auch der spanische Schauspieler Javier Bardem und die brasilianische Umweltaktivistin Sônia Guajajara sprechen. «Heute schreiben wir Geschichte!», schrieb Fridays for Future Madrid, einer der Organisatoren, auf Twitter.

Die am Montag eröffnete Klimakonferenz, auf der ab nächster Woche auf Ministerebene verhandelt wird, dauert noch bis mindestens 13. Dezember. Mit Spannung wird erwartet, ob die einzelnen Staaten dabei ehrgeizigere Ziele im Kampf gegen die Erderwärmung formulieren.

Die Hilfsorganisation Care monierte am Freitag, die Industrienationen spielten in Madrid bislang auf Zeit. «Auch die EU-Kommission bleibt weiter hinter den Erwartungen zurück. Sie muss dringend Klarheit über die geplante Erhöhung der Klimaziele senden, sonst könnte dies den internationalen Zeitplan für ambitioniertere Klimapläne anderer Länder torpedieren», sagte Sven Harmeling, klimapolitischer Koordinator der Organisation. (aeg/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • tagomago 06.12.2019 16:47
    Highlight Highlight Ich liebe Greta. Da können sich alle Nichtwisser über sie empören und sich damit als ungebildet outen.
    • Queen C 06.12.2019 18:01
      Highlight Highlight Lustiger Kommentar 😄
  • Magnum44 06.12.2019 15:10
    Highlight Highlight "Die Klimaaktivistin verzichtet wegen der hohen CO2-Emissionen von Flugzeugen aufs Fliegen."

    Und produziert daher noch viel mehr CO2 mit dem PR Stunt auf dem Schiff, haha.
    • MBär 06.12.2019 19:57
      Highlight Highlight Und wäre sie geflogen, hätte es geheissen, sie sei auch nicht besser...blablabla.

      Wenn du keine Argumente hast, um konstruktiv an einem Dialog teilzunehmen, behalte deine Kommentare für dich. Danke.
    • R. J. 06.12.2019 20:14
      Highlight Highlight Belege?
    • MahatmaBamby 06.12.2019 21:02
      Highlight Highlight Heldenhaft wie du dich über eine jüngere und dir nicht gegenüberstehenden Person lustig machen kannst. Was trägst du den so grossartig zur Umwelt bei? Ha?
    Weitere Antworten anzeigen
  • THEOne 06.12.2019 14:45
    Highlight Highlight "...sonst könnte dies den internationalen Zeitplan für ambitioniertere Klimapläne anderer Länder torpedieren".
    ich lache grade aus allen rohren...
    die pläne der eu und dem rest der welt sind bisher ja lachnnummern hoch 10 und nix als heisse luft, da wird auch greta nix ändern
  • no-limit 06.12.2019 14:24
    Highlight Highlight Ganz Spanien ist sicherlich ganz heiss auf greta und die Promis als Vorzeigemodelle in Sachen Umweltschutz garantiert auch....

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