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Vier Soldaten sterben nach Helikopterlandung auf Mine in Kolumbien



Vier Soldaten sind in Kolumbien ums Leben gekommen, als ihr Helikopter bei der Landung auf einem Sprengsatz aufsetzte. Weitere sechs Insassen des Helikopters wurden am Montag bei der Explosion verletzt.

Das sagte der stellvertretende Heereschef Generalmajor Ernesto Maldonado laut einem Bericht der Zeitung «El Tiempo». An Bord des Helikopters vom Typ UH 60 Black Hawk befanden sich 15 Menschen. Heeresquellen gingen von einem Anschlag der linksgerichteten FARC-Guerilla aus.

Konflikt in Kolumbien eskaliert

Die Detonation ereignete sich nahe Teorama im östlichen Departement Norte de Santander. Die angegriffenen Militärs unterstützten Reparaturarbeiten an der Ölleitung Caño Limón-Coveñas, die vor einer Woche in der Nähe von Teorama von der Guerilla gesprengt worden war.

Der Konflikt in Kolumbien ist seit April stark eskaliert. Die Regierung hat ihre Luftangriffe gegen die Guerilla wieder aufgenommen, die im März vorläufig ausgesetzt worden waren. Die Rebellen beendeten ihrerseits die Ende 2014 verkündete einseitige Waffenruhe. Beide Seiten verhandeln jedoch weiter in Havanna um einen Friedensvertrag, der dem 50-jährigen Konflikt ein Ende setzen soll. (sda/dpa)

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