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Wunder in Ecuador: 72-Jähriger zwei Wochen nach Erdbeben gerettet

Wunder in Ecuador: 72-Jähriger zwei Wochen nach Erdbeben gerettet

01.05.2016, 02:4001.05.2016, 07:07
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«Schwarzer Sonntag» in Ecuador: Erdbeben der Stärke 7.8 erschüttert südamerikanisches Land
Entsetzen unter den Einwohnern von Pedernales: Die Stadt im Norden des Landes wurde am härtesten vom Erdbeben getroffen.
quelle: epa/efe / jose jacome
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Fast zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Ecuador ist ein 72-jähriger Mann lebend aus den Trümmern gerettet worden. Rettungskräfte entdeckten Manuel Vásquez am Freitag in Jaramijó in der westlichen Provinz Manabí.

Er hatte in einem Zimmer eines teilweise eingestürzten Hauses ausgeharrt und die Retter durch Geräusche auf sich aufmerksam gemacht, wie die venezolanische Botschaft in Quito am Samstag mitteilte. Eine Rettungsmannschaft aus Venezuela war an der Bergung beteiligt.

Der Mann wurde den Angaben zufolge sofort ins Spital gebracht. Grössere Verletzungen hat er aber offenbar nicht erlitten. Er war den Angaben zufolge abgemagert und dehydriert und leidet zudem unter einer chronischen Nierenschwäche.

Das Beben der Stärke 7.8 hatte am 16. April weite Teile des Andenstaates erschüttert und grosse Zerstörungen angerichtet. Dutzende Nachbeben folgten. Bislang wurden 659 Todesopfer geborgen, 13 Menschen werden noch vermisst. Mehr als 4600 Menschen wurden verletzt. (wst/sda/afp)

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