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Schwere Zusammenstösse zwischen Demonstranten und Polizei in Kolumbien



A police officer throws a stun grenade at protesters during an anti-government protest triggered by proposed tax increases on public services, fuel, wages and pensions in Bogota, Colombia, Monday, June 28, 2021. (AP Photo/Fernando Vergara)

In Bogota kam es zu schweren Zusammenstössen zwischen der Polizei und Demonstranten. Bild: keystone

Demonstranten und die Polizei haben sich in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá heftige Auseinandersetzungen geliefert. Die Protestierenden schleuderten am Montag Steine auf die Beamten, die Einsatzkräfte setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Im Süden der Millionenmetropole bedrohten Demonstranten mehrere Busfahrer mit Messern und kaperten fünf Busse, wie der Fernsehsender Caracol berichtete.

Bogotás grüne Bürgermeisterin Claudia López warf der linken Partei Colombia Humana vor, die Demonstranten zur Gewalt anzustacheln und Chaos zu stiften. «Weder Bogotá noch Kolumbien haben diese Art von destruktivem Wahlkampf verdient, um die Präsidentschaft zu erlangen», schrieb sie auf Twitter. «Respektiert die Bürger und die öffentlichen Güter.»

In Kolumbien kommt es seit Monaten zu gewalttätigen Proteste gegen die Regierung. Demonstranten blockieren Strassen, die Polizei geht mitunter brutal gegen die Protestierenden vor. Mindestens zwei Dutzend Menschen kamen bei den Ausschreitungen bislang ums Leben. Zunächst richteten sich die Demonstrationen gegen eine umstrittene Steuer- und Gesundheitsreform, die der konservative Präsident Iván Duque mittlerweile wieder kassiert hat. Nun demonstrieren Gewerkschafter, Indigene und Studenten für grundlegende Reformen in dem südamerikanischen Land. Kolumbien leidet unter Gewalt, Armut und grosser sozialer Ungleichheit. (sda/dpa)

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Proteste in Kolumbien

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Proteste in Kolumbien
quelle: epa / mauricio duenas castaneda
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Gewaltsame Proteste: Die Lage in Kolumbien eskaliert

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