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Brüder von ICE-Opfer Renée Good sprechen vor US-Kongress

So geht es den Brüdern der von ICE erschossenen Renée Good

04.02.2026, 09:4504.02.2026, 09:45

Zwei Brüder der bei einem Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis getöteten Renée Good haben sichtlich mitgenommen von ihrem Leid berichtet.

Brent (links) und Luke Ganger, die Brüder der in Minneapolis getöteten Renée Nicole Good.
Brent (links) und Luke Ganger, die Brüder der in Minneapolis getöteten Renée Nicole Good. bild: keystone

Die «völlig surrealen Szenen», die sich auf den Strassen von Minneapolis abspielten, seien bar jeder Beschreibung, sagte Luke Ganger am Dienstag (Ortszeit) vor Abgeordneten im US-Kongress. «Diese Begegnungen mit Bundesbeamten verändern die Gemeinschaft und verändern viele Leben, einschliesslich unseres, für immer».

Die Brüder sprachen in einem Forum des US-Kongresses, das sich mit dem Einsatz von Gewalt durch Bundesbeamte befasste. Der «New York Times» zufolge, die den Videomitschnitt veröffentlichte, waren nur Demokraten anwesend.

Indirekt appellierte Luke Ganger an die Politiker, etwas gegen die Gewalt auf den Strassen im Zuge der rigorosen Abschiebepolitik von US-Präsident Donald Trump zu unternehmen. «Wir hatten uns in den vergangenen zwei Wochen etwas damit getröstet, dass Renées Tod vielleicht einen Wandel in unserem Land bewirken könnte», sagte er. «Aber das ist nicht der Fall.»

A man walks by posters of Renee Nicole Good and Alex Pretti, who were both fatally shot by federal agents, in Minneapolis, Saturday, Jan. 31, 2026. (AP Photo/Ryan Murphy)
Plakate der von ICE-Beamten getöteten Opfer: Renée Nicole Good und Alex Pretti.Bild: FR172324 AP

Die 37-Jährige und der ebenfalls US-amerikanische Staatsbürger Alex Pretti waren im Zuge von Einsätzen von Bundesbeamten in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota im Januar getötet worden. Dies löste eine grosse Empörungswelle im ganzen Land aus.

Schon zuvor hatte das Vorgehen der ICE-Einsatzkräfte, das Teil der Abschiebepolitik unter Präsident Donald Trump ist, auf der Suche nach Migranten ohne Papiere für grosse Kritik gesorgt. (sda/dpa)

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