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Das beste Sushi-Restaurant der Welt verliert auf einen Schlag alle drei Michelin-Sterne



Seit 2007 hat das Sushi-Restaurant Jiro Sushi in Tokio jedes Jahr seine drei Michelin-Sterne verteidigt. Kein Wunder, gilt es als bestes Sushi-Restaurant der Welt. Und kein Wunder, sind bei dem mittlerweile 94-jährigen Chef Jiro Ono regelmässig die Stars und Sternchen ein- und ausgegangen. Barack Obama, Hugh Grant, Katy Perry – alle wollten sie wenigstens einmal im Leben die begehrten Sushi speisen. Und sie wurden nicht enttäuscht. Obama jedenfalls sagte nach seinem Besuch im nur 10 Sitze umfassenden Restaurant, er werde wohl nie wieder bessere Sushi essen in seinem Leben.

In this photo taken Wednesday, April 23, 2014 and released by Japan's Cabinet Public Relations Office, Japanese Prime Minister Shinzo Abe, second right, shares a laugh with U.S. President Barack Obama as they have dinner at Sukiyabashi Jiro sushi restaurant in Tokyo. Obama is on a three-day state visit to Japan. Others are from left, Japanese Ambassador to the United States Kenichiro Sasae, U.S. Ambassador to Japan Caroline Kennedy and an unidentified interpreter. (AP Photo/Cabinet Public Relations Office, Japan Pool) JAPAN OUT

Barack Obama besuchte 2014 das Jiro Sushi – und war begeistert. Bild: AP/Cabinet Public Relations Office

Doch jetzt wurden Jiro Sushi alle drei Michelin-Sterne entzogen, obwohl sie dem Restaurant erst vor Kurzem noch verliehen wurden. Was war passiert?

Das Problem – soviel vorweg – liegt nicht in falsch zerlegtem Kugelfisch. Oder abgelaufenen Speisen. Jiro Ono scheint schlicht Opfer seines eigenen Erfolgs geworden zu sein.

In einer Erklärung teilt der Guide Michelin mit, die Aberkennung der drei Sterne habe nichts mit der Qualität zu tun, sondern damit, dass das Restaurant nicht mehr für die Öffentlichkeit zugänglich ist. «Wir haben erfahren, dass Sukiyabashi Jiro keine Reservierungen mehr von der Öffentlichkeit entgegennimmt. Dadurch entspricht das Restaurant nicht mehr unseren Regularien.»

Bild

Der heute 94-jährige Chef Jiro Ono: Opfer seines eigenen Erfolgs. Bild: Screenshot Youtube

Zum Ruhm beigetragen haben nebst den Promi-Gästen auch TV-Dokumentationen. Auf Netflix erschien die Doku «Jiro Dreams of Sushi». In einer Dokumentation von 2011 beschreibt der bebrillte Koch, wie er Tintenfisch massiert, um ihn vor dem Kochen zart zu machen.

So wurde das Restaurant weltberühmt und auch von Touristen überrannt – trotz strenger Regeln, die es zu befolgen gibt. Der Guide Michelin Schweiz schrieb 2018 über einen Besuch im Edel-Japaner, dass man noch im Hotel drei A4-Seiten mit Vorschriften und Informationen zum Besuch im «Jiro» ausgehändigt bekommt. Die Regeln sind gemäss dem Bericht streng und hart:

  1. Seien Sie pünktlich (Reservation um 12:00 Uhr)
  2. Wer zu spät kommt oder nicht erscheint, bezahlt eine Strafe von 16'200 Yen/142.20 CHF pro Person).
  3. Es gibt nur ein Chef-Menü (Omakasa) für mindestens 30'000 Yen/264.15 CHF pro Person.
  4. Es gibt keine A-la-Carte-Gerichte.
  5. Das Essen dauert circa 30 Minuten.
  6. Bezahlt werden kann mit Kreditkarte oder bar.
  7. Bitte benutzen sie kein Parfüm.
  8. Dresscode: halb formal, Hemd und Hose ist für Herren vorgeschrieben, Veston ist erwünscht; Flip-Flops, Turnschuhe oder Freizeitschuhe mit Gummisolen werden nicht akzeptiert.
  9. Am Samstagabend und am Sonntag ist «Jiro» geschlossen.
  10. Bitte bringen Sie ein gültiges Ausweisdokument mit, das Restaurant prüft die Namen der Kunden bei der Ankunft. «Sukiyabashi Jiro» hat das Recht, Gäste abzuweisen, deren Identität nicht mit dem Namen auf der Reservationsliste übereinstimmt.

Auf seiner Homepage teilt das Restaurant mit, dass Reservierungen nicht mehr telefonisch entgegengenommen würden und ausländische Gäste über ihren Hotel-Concierge buchen müssten. «Da unser Restaurant nur bis zu 10 Gäste gleichzeitig aufnehmen kann, wird sich an dieser Situation wahrscheinlich nichts ändern», hiess es. «Telefonische Reservierungen können wir bis auf Weiteres nicht annehmen.»

Trotz dem Sterne-Entzug bei Jiro Ono bleibt Tokio die Hauptstadt mit den meisten Michelin-Sternen. Insgesamt 11 Restaurants in Tokio erhielten laut Michelin die höchste Drei-Sterne-Bewertung. (meg)

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 28.11.2019 03:52
    Highlight Highlight So hart simd sie Regeln aber nicht.
  • REZ 27.11.2019 20:46
    Highlight Highlight Der arrogante Europäer hat überhaupt nicht das Recht die Japaner zu kritisieren.
  • DerRaucher 27.11.2019 14:47
    Highlight Highlight 10 Plätze lol jedes Dorf Restaurant hat mehr Sitzgelegenheiten. Geld zum Ausbau wäre bestimmt da, nur kann er so gezielt die Preise noch höher halten. 200 Stutz und dann in 30 Minuten wieder draussen sein müssen, nein Danke.
    • Against all odds 27.11.2019 16:47
      Highlight Highlight Schon richtig wie er’s macht. Bei gesteigertem Output würde wohl die Qualität leiden.
  • Skinny bad boy James aka weissnonigsegedihr 27.11.2019 14:05
    Highlight Highlight Ich war mal in einem 2* Restaurant in Vals,

    30 Minuten für circa 200.- ist wirklich viel. Wir haben zwar pro person circa 300.- bezahlt, hatten dafür aber einen langen Abend mit Unterhaltung, feinen Gerichten welche man nicht jeden Tag essen kann. Es waren zwar immer kleine Portionen, am Ende der circa 4 Stündigen Essen war man trotzdem satt!

    Lieber in Silver in vals gehen, anstatt in 30 Minuten Sushi zu verspeisen und dann gleich wieder weiter!

  • landre 27.11.2019 12:24
    Highlight Highlight Ob als real life guide oder desinteressierte Lektüre in einem Wartesaal, Michelin bleibt hier sachlich kohärent. Der Unterschied zwischen Statut Restaurant und denjenigem eines Private Club ist nicht subtil, sondern gesellschaftlich, rechtlich und weltweit anerkannt/ relevant. Barak O so wie viel andere dürfen sich trotzdem weiterhin von wem auch immer den Gaumen kitzeln lassen.
  • Trump's verschwiegener Sohn 27.11.2019 11:53
    Highlight Highlight Zum ganzen Thema um Michelin etc. ist folgender Artikel ganz interessant: https://www.google.com/amp/s/amp.20min.ch/20775346
  • Sveitsi 27.11.2019 11:08
    Highlight Highlight In 30 Minuten das Essen runter schlingen und dafür über 200 Franken bezahlen? Nein danke.
    • dä dingsbums 27.11.2019 12:15
      Highlight Highlight Klar, ein gemütlicher Abend im Restaurant geht natürlich anders, aber runter schlingen ist das nicht.

      Miss mal die Zeit die Du zu Tisch effektiv das Essen in den Mund schaufelst, von dem Moment an wenn der Teller auf dem Tisch steht.

      Da reichen 30min. dicke.

      So auch bei einem Sushi Essen, wo schon alles so weit vorbereitet ist, dass nur noch der Fisch auf das Reisbällchen kommt und auf den Teller gelegt wird.
    • who cares? 27.11.2019 12:22
      Highlight Highlight Es geht hier nicht um all you can eat. Hier wird nichts runtergeschlungen, auch nicht in 30 Minuten.

      Es geht bei diesem Restaurant um die Erfahrung und die Show, das Erleben von Geschmack, nicht darum, sich die Wampe vollzuschlagen.
    • Butschina 27.11.2019 12:24
      Highlight Highlight Da würde mir das Essen auch ablöschen. Egal wie viele Sterne der Koch hat, unter Stress wird das Essen nicht richtig zu geniessen sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snooks 27.11.2019 11:01
    Highlight Highlight Man gibt also umgerechnet mehrere 100 Fr.- aus und muss das Essen dann in 30 Minuten runter würgen?
  • herrkern (1) 27.11.2019 10:58
  • dommen 27.11.2019 10:55
    Highlight Highlight Die Japaner sehen das mit den Sternen sowieso nicht so eng, habe ich mal in einer Doku erfahren. Das ist mehr so ein Westeuropa-Ding
    • Chili5000 27.11.2019 11:24
      Highlight Highlight Ich sehe das mit den Sternen auch nicht um ehrlich zu sein. Ich esse halt nicht gerne Wachteleier, Kaviar und Entenleber...
    • dä dingsbums 27.11.2019 12:19
      Highlight Highlight Ich hab mal auf Arte ein Restaurant in Kyoto gesehen, das 2 Michelin Sterne bekommen hätte und ein klein wenig brüskiert sofort abgelehnt haben.
      Die Begründung war dann im Stil von "Wir kochen hier um unseren Gästen das beste Essen zu bieten das wir können und nicht für irgendwelche Auszeichnungen".
  • DrDeath 27.11.2019 10:24
    Highlight Highlight Die Probleme möcht ich gern mal haben, und das zugehörige Geld dazu. Sowohl des Chefs als auch der Kunden. Aber das Konzept dürfte aufgehen – je schwerer etwas zu bekommen ist, desto unbedingter müssen es die Stinkreichen bekanntlich haben. Nennt sich dann "exklusiv", vergleiche lat. "excludere", zu deutsch "ausschliessen".
    • Chili5000 27.11.2019 11:25
      Highlight Highlight Dan mach das mal 70 Jahre lang und dann erreichst evtl. auch diesen Status...
    • who cares? 27.11.2019 12:23
      Highlight Highlight Oder man will sich mit 94 einfach den Stress nicht mehr antun, dafür mit Leidenschaft etwas für Leute tun, die es auch wirklich wertschätzen?
    • DrDeath 27.11.2019 16:58
      Highlight Highlight Das mag sein wie es will. Wenn alle reichen Döspaddeln da hinrennen, dann geh ich zu einem anderen guten, da hab ich meine Ruhe.
  • glüngi 27.11.2019 10:06
    Highlight Highlight kein wunder, wie will der mit 10 plätzen den ansturm bewältigen können. und die regeln klingen für mich nur wie normaler anstand.
    • henk 27.11.2019 12:15
      Highlight Highlight Einen Dresscode, mindestens über 200 Franken Kosten, bei Verspätung Busse und nach 30 Minuten wird man rausgeschmissen hat für mich nichts mehr mit Kundenfreundlichkeit zu tun. Aber Kundenfreundlichkeit haben die wahrscheinlich auch nicht nötig, weil trotzdem genug Gäste kommen. Naja wer sich das antun will, viel Spass
    • Cédric Wermutstropfen 27.11.2019 18:58
      Highlight Highlight @henk: „.. und nach 30 Minuten wird man rausgeschmissen“

      Der grösste Witz in hiesigen Restaurants sind irgendwelche Festgesellschaften, welche meinen sie können den ganzen Abend ihre Tische besetzt halten, um noch zu quasseln und dann wütend werden, wenn man sie bittet zu gehen. Das Gastgewerbe ist ein hartes Pflaster und an Gästen, die ein Leitungswasser und eine Portion Pommes bestellen und dann einen Tisch für 4 Stunden besetzen, verdient man einfach nichts. Es hat mit Respekt zu tun, nach dem Essen relativ zügig zu verduften und die Plätze für andere Gäste freizugeben.
    • Astrogator 27.11.2019 22:49
      Highlight Highlight @henk: "Aber Kundenfreundlichkeit haben die wahrscheinlich auch nicht nötig,"

      Du warst noch nie in Japan nehme ich mal an. Der Kunde ist König, man erwartet aber auch dem entsprechende Umgangsform und Manieren.
  • juba 27.11.2019 09:55
    Highlight Highlight Falscher Titel! Er verliert keine Sterne, er wird gestrichen.
  • d-effekt 27.11.2019 09:39
    Highlight Highlight Gault-Millau-Punkte oder Michelin-Sterne sagen meiner Meinung nach nur eines über ein Restaurant aus: Hier bekommst Du weniger Essen für mehr Geld.
    Das beste Essen der Welt wird vermutlich eher in Lokalen serviert, in welche sich höchst selten ein Tourist verirren würde - geschweige denn einer der wenigen Duzend Kritiker.
    Um dann die "verdienten" Punkte auch wirklich zu erhalten sind übrigens happige Jahresgebühren fällig - ein abgekartetes Geschäft bei dem längst nicht mehr das Essen im Mittelpunkt steht.
    • holden27 27.11.2019 11:55
      Highlight Highlight Oha da redet ja ein richtiger Fachmann, was?
      Weniger Essen für viel Geld 😅 immer der gleiche Spruch der ahnungslosen.
      Klar, wenn man einen einzelnen Teller mit dem einer Beiz vergleicht, sind da Welten. Nur bekommt man in der beiz nicht 10 bis 15 solcher Teller. Auf das Gesamtgewicht kommt mindestens das gleiche raus.
      Aberja.... Wenn man in ein teures Restaurant geht, nur den Hauptgang bestellt, weil einem das menü zu teuer ist, und sich dann nervt, weil er nicht satt ist, soll man besser in einer Beiz essen gehen. (und sich über sein argentinisches 400g steak für 25 Franken freuen)
    • P. Hodel 27.11.2019 12:11
      Highlight Highlight @holden:
      Wenn man vom Hauptgang nicht satt wird stimmt mit der Beiz etwas nicht. Preis hin oder her.
    • Toxic Buddha 27.11.2019 13:04
      Highlight Highlight Wieso gleich so flamen? Er hat ja Recht. Man geht nicht in so ein Lokal wenn man Kohldampf hat. Hier geht es in erster Linie um den Geschmack. Klar sammelt sich da was an, aber es wird denke ich nicht das gleiche"Satt"-Gefühl da sein wie nach nem Essen in seinem Liebling-Dorf-Restaurant.
  • Count Suduku 27.11.2019 09:13
    Highlight Highlight Wollte gleich hin aber ohne die Sterne, no way...
  • Bruuslii 27.11.2019 09:03
    Highlight Highlight nicht alle sind glücklich über den michelin-sterne quatsch

    beispiele:
    jörg müller
    https://www.sueddeutsche.de/stil/kochen-ohne-stern-die-gaeste-sind-meine-sterne-1.2205824

    sébastien bras
    https://www.stern.de/genuss/essen/guide-michelin--s%C3%A9bastien-bras-bekommt-sterne-gegen-seinen-willen-zurueck-8544094.html

    zwar gault-millau erwähnung, stefan gygax
    https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/schweiz/wirt-will-bei-gault-millau-nicht-erw%C3%A4hnt-werden/ar-AAIul4T

    ich halte mich ehrlich gesagt viel lieber an mündliche empfehlungen 😋
    • Trump's verschwiegener Sohn 27.11.2019 09:53
      Highlight Highlight Als erste Orientierung ist es ok. Aber man darf es nicht überbewerten. Ich war vor ein paar Wochen bei Tanja Grandits im Stucki in Basel (2 Sterne, 19 GM) und war vom Gesamtpaket nicht so angetan. Ich war in anderen 1 Sterne Restaurants, welche ich höher einstufen würde als das Stucki.
      Es ist eigentlich immer ein Wagnis.
    • Lichtblau550 27.11.2019 19:06
      Highlight Highlight Bruuslii: interessante Links, vor allem der Artikel über die „Linde“, deren Wirt sich gegen den GaultMillau-Eintrag wehrt. Kann ich gut verstehen. Der Mann hat sein zufriedenes Stammpublikum und ist deshalb nicht auf mäkelige Punktetouristen angewiesen, die ihr Essen knipsen, jeden Bissen „fachmännisch“ kommentieren und ebenso nervig im Internet bewerten. Ohne solchen Stress kocht es sich in einem „Landgasthof“ definitiv besser.
  • who cares? 27.11.2019 09:00
    Highlight Highlight Finde die Konditionen eigentlich okay. Wer schon mal in einem Restaurant gearbeitet hat, weiss wie mühsam es ist, wenn Gäste reservieren und dann nicht oder zu spät oder in anderer Personenanzahl kommen. Mit 94 macht man sowas nicht mehr mit, sonst macht es keinen Spass mehr. Ein Sushirastaurant mit solch hoher Qualität hat auch schnell verderbliche Rohmaterialen. Wenn dann keiner kommt, kann man es nicht einfach in den Kühlschrank tun.
  • Guybrush Threepwood 27.11.2019 08:50
    Highlight Highlight In Tokio ist man überall gutes Sushi. Die besten in Hinterhofkneipen
    • Wander Kern 27.11.2019 09:36
      Highlight Highlight Ist man das? :)
    • Seppo 27.11.2019 10:03
      Highlight Highlight Das habe ich nun nicht verstanden. Weshalb bin ich in Tokio gutes Sushi?
    • Simon 27.11.2019 12:19
      Highlight Highlight Du bist dort zum Anbeissen
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 27.11.2019 08:50
    Highlight Highlight Bei solch grenzüberschreitenden Regeln (keine Gummisohlen wtf) rebelliert gleich alles in mir. Ich würde aus Prinzip in kein Lokal gehen, dass mir als Gast so etwas vorschreiben will. Ein Dresscode ist ok, aber es gibt Grenzen. Die Materialien der Kleidung ist Privatsache.
    • Bruuslii 27.11.2019 09:33
      Highlight Highlight frausowieso: chef jiro ono wäre sicher mega traurig, wenn er hören würde, dass du wegen dem nicht bei ihm buchst 🤪
    • bebby 27.11.2019 10:01
      Highlight Highlight Wenn er die Preise auf z.B. über 1000 CHF angehoben hätte, dann wäre der Dresscode eher kein Problem mehr.
    • DerHans 27.11.2019 10:52
      Highlight Highlight No shirt, no service!
      Niemand:
      Frausowieso:🔥🔥🔥
    Weitere Antworten anzeigen
  • Me:ish 27.11.2019 08:43
    Highlight Highlight "Die Regeln sind gemäss dem Bericht streng und hart:"
    Klar, für die egoistischen Idioten, die gleichzeitig an mehreren Orten reservieren und dann nach Lust und Laune auftauchen (oder eben nicht) kann das schon sehr, sehr hart wirken...
    • x4253 27.11.2019 09:57
      Highlight Highlight "die gleichzeitig an mehreren Orten reservieren und dann nach Lust und Laune auftauchen"
      Solche Leute verdienen 10 Stockschläge.
      Auf die nackte Eichel.
    • aglio e olio 27.11.2019 11:15
      Highlight Highlight "[...]Stockschläge.
      Auf die nackte Eichel."
      Wie kommt man denn auf sowas? War da der Wunsch Vater des Gedanken? Wie auch immer, Hauptsache du hast Spass und es passiert freiwillig. Enjoy it. 😀
    • x4253 27.11.2019 12:25
      Highlight Highlight "Wie kommt man denn auf sowas?"
      Ancient Chinese Secret
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laborant 27.11.2019 08:18
    Highlight Highlight Strenge Regeln? Das klingt für mich eher nach normalem Anstand.
    • Sandro Lightwood 27.11.2019 08:55
      Highlight Highlight Naja, die 30 Minuten Zeit um sein Essen zu „geniessen“ wär für mich der Grund, dort nicht vorbei zu schauen. 30 Minuten nehm ich mir Zeit, um ein kurzes Mittagessen beim Japaner um die Ecke einzunehmen.

      Der Rest ist Pipifax, sehe ich auch so.
    • Pafeld 27.11.2019 08:58
      Highlight Highlight Dazu muss man wissen, dass es pro Abend jeweils ein Menü gibt, das direkt vor versammelten Gästen zubereitet wird. Der komplette Abend ist ein Erlebnis. Zu spätes erscheinen oder dick aufgetragenes Parfum sind dabei Elemente, die das Erlebnis der anderen Gäste ganz klar stören. Erscheint eine Person trotz Reservierung nicht, sind 10% der Tageseinnahmen futsch. Diese "Regeln" gelten eigentlich für viele bessere Restaurants ungeschrieben, nur glaubt man in den besseren Gehaltsklassen oft, sich mit Geld alles erlauben zu können.
    • Rectangular Circle 27.11.2019 09:12
      Highlight Highlight Naja, diese Regeln sind ja nur ein Auszug aus VIER A4-Blättern. Jenachdem, wie gross der Text da ist, gibt es wohl noch jede Menge anderer Regeln.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chumitze 27.11.2019 08:16
    Highlight Highlight Sachen gibt‘s...😳

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