Er verlor in Afghanistan seine Beine – nun hat er die höchsten Gipfel der Welt bestiegen
Er stellt einen neuen Weltrekord auf: Hari Budha Magar ist der erste beinamputierte Mensch, der die höchsten Berge aller sieben Kontinente bestiegen hat. Sein letzter Gipfel war kürzlich der Mount Vision (4892m) in der Antarktis.
Der 47-Jährige hatte diesen Traum schon seit seiner Kindheit, wie er gegenüber der «Bild» erklärte
Im Jahr 2010 verlor der dreifache Familienvater aus der englischen Stadt Canterbury bei einem Einsatz in der britischen Armee in Afghanistan allerdings beide Beine, als eine Bombe der Taliban in seiner Nähe explodierte. «Dieser Sprengsatz hätte mich töten sollen, doch ich bekam eine zweite Chance – und wollte diese nutzen, um etwas Positives zu bewirken und andere zu inspirieren», erklärt Magar.
Erster Gipfel im Jahr 2019
Im August 2019 begann Magar seine Seven-Summit-Challenge. Sein erster Gipfel war der 4810 Meter hohe Mont Blanc in den französischen Alpen.
Ein Jahr später stand der höchste Berg Afrikas auf der Liste. Der Kilimandscharo (5895m) in Tansania.
Den höchsten Berg Asiens und zugleich der Welt, den Mount Everest (8849m), bezwang Hari Budha Magar im Mai 2023.
Im Rekordtempo bestieg der 47-Jährige zwischen 2024 und 2025 drei weitere Gipfel, die zu den höchsten der jeweiligen Kontinente gehören: Den Denali in Nordamerika (6190m), den Aconcagua in Südamerika (6961m) und den Puncak Jaya in Ozeanien (4884m).
Seine Mission im Leben
Hari Budha Magar will eine Inspiration für andere sein.
Mit der Besteigung des letzten Gipfels seiner Seven-Summit-Challenge erfüllt er sich seinen grössten Traum. Gleichzeitig möchte er damit andere Menschen mit Behinderung ermutigen, ihren eigenen Träumen nachzugehen.
(fak)
