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Collien Fernandes: Weitere Vorwürfe gegen Christian Ulmen

«Degradierungsfetisch entwickelt»: Fernandes erhebt weitere Vorwürfe gegen Christian Ulmen

Vor rund einer Woche richtete sich Collien Fernandes mit schweren Anschuldigungen an die Öffentlichkeit. Jetzt legt die Schauspielerin nach und stellt eine Forderung.
26.03.2026, 17:1526.03.2026, 17:41
Janna Halbroth / t-online
Ein Artikel von
t-online

Collien Fernandes hat sich erneut auf Instagram zum Fall Christian Ulmen geäussert. Die 44-Jährige publizierte einen Beitrag, der die Überschrift «Christian Ulmen und die Deepfakes» trägt. Dazu schrieb sie eine Reihe von Stichpunkten, die zusammenfassen, «was er mir gegenüber gestanden hat».

Collien Ulmen-Fernandes, Schauspielerin und Moderatorin, hart aber fair Polittalk, TV, Format, mit Moderator - Louis Klamroth, Das Erste, 05.02. 2024, Foto: HMB Media/Uwe Koch *** Collien Ulmen Fernan ...
Collien Fernandes: Die Schauspielerin erhebt Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann.Bild: www.imago-images.de

Christian Ulmen wird von seiner Ex-Frau Collien Fernandes vorgeworfen, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber mit zahlreichen Männern kommuniziert zu haben. Er soll laut Fernandes KI-generierte pornografische Inhalte, die ihr ähnelten, verbreitet haben. Es gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung.

Fernandes schrieb hierzu:

«Er habe einen sexuellen Fetisch entwickelt, mit dem er nicht mehr aufhören konnte. Ein Degradierungsfetisch. Es macht ihn geil, mich zu erniedrigen und mich auf eine Art in meinem beruflichen Umfeld zu präsentieren, von der er wusste, dass ich sie schrecklich finden würde. Das gibt ihm ein Gefühl von Macht. Macht über mich.»

Weiterhin äusserte sich Fernandes kritisch über die Berichterstattung der vergangenen Tage. Sie erhalte im Fünf-Minuten-Takt 30-seitige Fragebögen, mit der Bitte, diese schnellstmöglich zu beantworten. «Ich komme nicht mehr hinterher», schrieb sie. «Ich kann nicht mehr. Ich habe auch noch andere Dinge zu tun.»

Ausserdem machte sie darauf aufmerksam, dass Verschwörungserzählungen entwickelt würden, wenn sie nicht schnell genug antworten würde. Sie stellte in diesem Zusammenhang eine Forderung: «Stellt doch dem Täter mal Fragen.» Diese sollten vor allem sein: «Waren Sie Ihrer Frau gegenüber gewalttätig?» und «Haben Sie im Namen Ihrer Frau Fake-Profile erstellt und unter ihrem Namen pornografisches Material verschickt?»

Eine Anfrage zu einer Stellungnahme von Christian Ulmen blieb bislang unbeantwortet.

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