Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seine Forderung nach einer Waffenruhe für Neuwahlen in seinem Land erneuert. Es sei schwierig, in Kriegszeiten eine Abstimmung zu organisieren, zumal nicht nur die Soldaten an der Front kämpften, sondern auch das Volk im Hinterland unter Beschuss stehe, sagte er in einer Diskussionsrunde im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz. «Geben Sie uns zwei Monate, dann können wir auch Wahlen abhalten», sagte er an US-Präsident Donald Trump gewandt. Dieser hatte zuvor mehrfach Neuwahlen in der Ukraine gefordert.
Mit einem Waffenstillstand, Sicherheiten und der nötigen Infrastruktur, dann sei es möglich, eine solche Abstimmung zu organisieren, sagte Selenskyj nun. Scherzhaft bot er zudem Russland eine Waffenruhe für Wahlen dort an.
Russlands Führung behauptet seit längerem, dass Selenskyj nicht mehr legitimer Präsident sei, nachdem seine Amtszeit 2024 ausgelaufen ist – eine Sichtweise, die sich später dann auch Trump zu eigen machte. Die ukrainische Verfassung verbietet allerdings Wahlen während eines Kriegs. Eine der Forderungen Moskaus für einen Frieden ist eine Abstimmung im Nachbarland. (sda/dpa)
Mit einem Waffenstillstand, Sicherheiten und der nötigen Infrastruktur, dann sei es möglich, eine solche Abstimmung zu organisieren, sagte Selenskyj nun. Scherzhaft bot er zudem Russland eine Waffenruhe für Wahlen dort an.
Russlands Führung behauptet seit längerem, dass Selenskyj nicht mehr legitimer Präsident sei, nachdem seine Amtszeit 2024 ausgelaufen ist – eine Sichtweise, die sich später dann auch Trump zu eigen machte. Die ukrainische Verfassung verbietet allerdings Wahlen während eines Kriegs. Eine der Forderungen Moskaus für einen Frieden ist eine Abstimmung im Nachbarland. (sda/dpa)
