International
Liveticker

Iran-Ticker: Iran 864 Stunden ohne Internet

Israeli security forces and rescue teams inspect a site struck by an Iranian missile in Petah Tikva, Israel,Thursday, April 2, 2026. (AP Photo/Ohad Zwigenberg)
Israel Iran War
Israelische Sicherheitskräfte inspizieren in Petah Tikva (Israel) ein Gelände das von einer iranischen Rakete getroffen wurde (2. April 2026).Bild: keystone
Liveticker

Israel meldet Tötung von Öl-Kommandeur ++ Iran 864 Stunden ohne Internet

03.04.2026, 08:5305.04.2026, 15:52
Schicke uns deinen Input
16:28
Israel meldet Tötung eines weiteren Öl-Kommandeurs im Iran
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge kürzlich einen hochrangigen Kommandeur des für die Revolutionsgarden wichtigen «Öl-Hauptquartiers» bei einem Luftangriff getötet. Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.

Der Kommandeur des Öl-Hauptquartiers, Mohammad Resa Aschrafi Kahi, sei bereits am Freitag bei einem Bombardement der Luftwaffe in der Gegend der iranischen Hauptstadt Teheran ums Leben gekommen, hiess es in einer Mitteilung der Armee weiter. Er sei innerhalb des Öl-Hauptquartiers der Revolutionsgarden der Leiter des Handels gewesen.

Vor einigen Tagen hatte Israels Armee laut eigenen Angaben bereits den Kommandeur des Öl-Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte getötet. Dieses hat einen ähnlichen Zweck wie die gleichnamige Abteilung der Revolutionsgarden. Die Armee sprach deshalb nun von «einem weiteren schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats». (sda/dpa)
15:52
Israel meldet Tötung von Öl-Kommandeur
Israels Armee hat eigenen Angaben zufolge kürzlich einen hochrangigen Kommandeur des für die Revolutionsgarden wichtigen «Öl-Hauptquartiers» bei einem Luftangriff getötet. Diese Abteilung ermögliche den Revolutionsgarden die Fortsetzung ihrer Aktivitäten und ihres militärischen Aufbaus durch Gewinne aus Ölverkäufen, teilte das israelische Militär am Nachmittag mit. Gleiches gelte für Irans Verbündeten in der Region, darunter die libanesische Hisbollah und die Huthi-Miliz im Jemen, die ebenfalls Geld aus den Ölverkäufen erhielten.

Der Kommandeur des Öl-Hauptquartiers, Mohammad Resa Aschrafi Kahi, sei bereits am Freitag bei einem Bombardement der Luftwaffe in der Gegend der iranischen Hauptstadt Teheran ums Leben gekommen, hiess es in einer Mitteilung der Armee weiter. Er sei innerhalb des Öl-Hauptquartiers der Revolutionsgarden der Leiter des Handels gewesen.

Vor einigen Tagen hatte Israels Armee laut eigenen Angaben bereits den Kommandeur des Öl-Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte getötet. Dieses hat einen ähnlichen Zweck wie die gleichnamige Abteilung der Revolutionsgarden. Die Armee sprach deshalb nun von «einem weiteren schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats». (sda/dpa)
15:22
Iran beschiesst Israel erneut mit Raketen
Nach neuen iranischen Raketenangriffen auf Südisrael hat es am frühen Nachmittag dort auch Einschläge gegeben. Sicherheitskräfte seien deshalb im Einsatz, teilten Israels Polizei und Armee mit. Israelische Medien meldeten, bei einem Angriff sei ein Industriegebiet in der Wüste Negev getroffen worden. Es ist den Angaben zufolge bereits das dritte Mal, dass das Gebiet seit Kriegsbeginn vor fünf Wochen unter Beschuss geraten ist. Den Berichten zufolge gab es lediglich geringe Schäden durch Splitter und eine Druckwelle.

Im israelischen Fernsehen verbreitete Aufnahmen zeigten dicke Rauchschwaden über dem Gebiet.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz drohte derweil erneut dem Iran. «Solange der Raketenbeschuss auf israelische Bürger andauert, wird der Iran einen schmerzhaften Preis zahlen, der seine nationale Infrastruktur zersetzen und zusammenbrechen lassen wird», sagte Katz laut in einer am frühen Nachmittag von seinem Büro veröffentlichten Videobotschaft. (sda/dpa)
14:45
Wieder Angriffe von Israel und Hisbollah - Bericht über Tote in Beirut
Israels Armee greift eigenen Angaben zufolge erneut Ziele der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut an. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am frühen Nachmittag Tote und Verletzte bei einem Angriff auf ein dreistöckiges Gebäude im Süden der Stadt. Zur genauen Zahl der Opfer machte die Agentur zunächst keine Angaben. Augenzeugen berichteten davon, dass Verletzte in Decken weggetragen worden seien.

Augenzeugen meldeten darüber hinaus vier weitere heftige Bombardements in den als Dahija bekannten südlichen Vororten Beiruts seit der Mittagszeit (Ortszeit). Rauchwolken seien in dem Gebiet aufgestiegen. Die Gegend gilt als Hochburg der Hisbollah, ist aber auch dicht besiedeltes Wohngebiet. Israels Armee hatte die Bewohner bereits mehrfach zur Flucht aufgerufen. Die vom Iran unterstützte Hisbollah feuerte derweil wieder Geschosse auf Nordisrael. In einer Gegend in Galiläa gab es Berichten zufolge am frühen Nachmittag (Ortszeit) gleich mehrfach Raketenalarm. Auch in anderen Gebieten im Norden des Landes heulten nach Beschuss der libanesischen Miliz die Warnsirenen. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. (sda/dpa)
14:42
Strasse von Hormus: Iran und Oman suchen nach Ausweg
Der Iran und der Oman bemühen sich um eine Regelung für die Schifffahrt in der für den globalen Energiehandel zentralen Strasse von Hormus. Nach Angaben der omanischen Nachrichtenagentur erörtern Vertreter der Aussenministerien beider Länder sowie Fachleute Optionen, «wie unter den derzeitigen Umständen in der Region ein reibungsloser Durchgang durch die Strasse von Hormus gewährleistet werden kann». Der Zeitpunkt der Gespräche fällt mit einem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump zusammen. Trump droht mit Angriffen auf iranische Kraftwerke, sollte die Führung in Teheran die Meerenge nicht bis Ostermontag (US-Ortszeit, Nacht zum 7. April MESZ) vollständig und «ohne Drohungen» für den Schiffsverkehr öffnen.
14:40
Rekord: Iran 864 Stunden ohne Internet
Der Internetabschaltung im Iran ist nun die längste, die jemals in einem Land verzeichnet wurde. Mit 864 Stunden dauert sie nun bereits den 37. Tag in Folge an. Die Anbindung an die Aussenwelt liegt laut der unabhängigen Beobachtungsstelle NetBlocks weiterhin bei einem Prozent des normalen Niveaus. (val)
14:38
Bericht über Tote nach israelischen Angriffen im Südlibanon
Bei israelischen Luftangriffen hat es laut einem Medienbericht erneut Tote im Südlibanon gegeben. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA meldete am Morgen sechs Todesopfer in dem Ort Kfar Hatta. Den Angaben zufolge soll es sich dabei um eine vertriebene Familie gehandelt haben. Bei einem weiteren Luftangriff - ebenfalls im Südlibanon - seien am frühen Morgen mindestens drei Menschen getötet und weitere verletzt worden, berichtete die Nachrichtenagentur in einer weiteren Meldung. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen. Israels Armee äusserte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Berichten. Im nördlichen Nachbarland Libanon geht sie derzeit eigenen Angaben zufolge auch am Boden gegen die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz vor. Die Hisbollah feuerte am Morgen wieder Raketen auf Nordisrael. Berichte über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht. (sda/dpa)
14:37
Nach Angriff: Petrochemische Fabrik in Emiraten in Brand
In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) brennt nach einem iranischen Angriff eine Fabrik. Die Behörden seien mit mehreren Bränden in der petrochemischen Anlage des Kunststoffherstellers Borouge beschäftigt, teilte das Medienbüro der Hauptstadt Abu Dhabi am Morgen auf der Plattform X mit. Diese seien durch herabfallende Trümmer nach erfolgreichen Abfangaktionen durch die Flugabwehr verursacht worden, hiess es weiter. Der Betrieb der Anlage sei umgehend eingestellt worden, der Schaden werde begutachtet. Verletzte seien keine gemeldet worden, hiess es. Davor hatte das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate gemeldet, iranische Raketen und Drohnen abzufangen. Die VAE sind von den Golfstaaten, in denen US-Truppen stationiert sind, am stärksten von Angriffen betroffen, mit denen der Iran auf Angriffe der USA und Israel reagiert. (sda/dpa)
14:36
Schweiz interveniert wegen Todesstrafe bei Israels Botschafter
Das Schweizer Aussendepartement wird in der kommenden Woche Gespräche mit dem israelischen Botschafter in der Schweiz zur Ausweitung der Todesstrafe in dessen Land führen. Es bekräftigt seine ablehnende Haltung. Der Chef der Abteilung Frieden und Menschenrechte im Aussendepartement, Tim Enderlin, habe bereits beim israelischen Botschafter in Bern interveniert, teilte ein Sprecher des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Sonntag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. (sda)
14:36
Medien: Planet Labs hält Satellitenbilder aus Nahost zurück
Das Unternehmen Planet Labs stellt aufgrund einer Aufforderung der US-Regierung mit Verweis auf den Iran-Krieg die Veröffentlichung aktueller Satellitenaufnahmen aus dem Nahen Osten weitestgehend ein. Das berichteten unter anderem die «New York Times» und das «Wall Street Journal» unter Berufung auf eine E-Mail des US-Anbieters an dessen Kunden. Aufnahmen sollen demnach bis auf weiteres nur noch in Einzelfällen freigegeben werden. Die Einschränkung gelte unter anderem für den Iran sowie die betroffenen Staaten rund um den Persischen Golf. Unter anderem Journalisten und Forscher nutzen solche Satellitenaufnahmen, um zum Beispiel die Folgen von Angriffen in der Region oder die Bewegung von Schiffen zu dokumentieren. Die Aufnahmen sind vor allem hilfreich für Gebiete, die sonst schwer zugänglich sind - sei es wegen laufender Kampfhandlungen, ihrer Lage oder Beschränkungen durch die örtlichen Behörden. (sda/dpa)
9:43
Iran vollstreckt zwei weitere Todesurteile nach Protesten
Im Iran sind zwei weitere Todesurteile im Zusammenhang mit den jüngsten Massenprotesten vollstreckt worden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars handelt es sich dabei um Schahin Vahedparast Kaloor (30) und Mohammedamin Biglari (19). Die Justiz wirft ihnen vor, gemeinsam mit anderen in einen «militärisch klassifizierten Standort» der paramilitärischen Basidsch-Miliz in Teheran eingedrungen und dort Feuer gelegt zu haben. Ein versuchter Diebstahl von Waffen soll gescheitert sein.

Nach Justizangaben wurde das Todesurteil vom obersten Gericht überprüft. Unterstützer schreiben dagegen auf X, es sei ein überstürztes Verfahren mit erzwungenen Geständnissen und fehlenden Beweisen gewesen. Der Zugang zu unabhängigen Anwälten sei verwehrt worden. Ein Recht auf Berufung habe es ebenfalls nicht gegeben. Diese Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

Aus der Gruppe von sieben Jugendlichen und Männern war am Donnerstag bereits der 18 Jahre alte Amirhossein Hatami hingerichtet worden.

Menschenrechtler: Mindestens 160 Todesurteile vollstreckt
Im Iran sind in den ersten drei Monaten dieses Jahres nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Hengaw mindestens 160 Todesurteile vollstreckt worden.

Die iranische Justiz hatte am Dienstag angekündigt, die Todesstrafe künftig für mehr Delikte als bisher «ohne Gnade und Nachsicht» zu vollstrecken. Dazu zählen auch Terrorhandlungen sowie die Zerstörung staatlicher Einrichtungen.

Die Proteste wurden Ende Dezember zunächst durch eine Wirtschaftskrise ausgelöst. Rasch entwickelten sich die Demonstrationen jedoch zu politischen Aufständen gegen das autoritäre Herrschaftssystem der Islamischen Republik. Der Sicherheitsapparat ging brutal gegen die Proteste vor. Tausende Demonstranten wurden getötet. (sda/dpa)
6:40
Trump bestätigt: US-Soldat gerettet und in Sicherheit
Das zweite Besatzungsmitglied des über dem Iran abgeschossenen Kampfjets ist laut US-Präsident Donald Trump gerettet und in Sicherheit. «Wir haben ihn», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social in Grossbuchstaben. (sda/dpa)
6:07
Berichte: Im Iran vermisster US-Soldat gerettet
Das im Iran vermisste Besatzungsmitglied des abgeschossenen US-Kampfjets ist Medienberichten zufolge von US-Suchtrupps gefunden worden. US-Spezialkräfte hätten den Waffenoffizier gerettet, berichtete das US-Nachrichtenportal «Axios» am frühen Morgen unter Berufung auf drei US-Beamte. Der arabische Sender Al Jazeera meldete, der Vermisste sei geborgen worden, aber aufgrund andauernder Kämpfe noch nicht in Sicherheit und ausser Landes.

Der arabische Sender zitierte einen namentlich nicht genannten US-Regierungsbeamten, wonach der vermisste Waffenoffizier nach einem «heftigen Feuergefecht» geborgen worden sei. Eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht. Die den Revolutionsgarden nahestehende iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor von Luftangriffen in einem Gebiet berichtet, in dem sich der Vermisste befunden habe.

Der Pilot des am Freitag abgeschossenen Kampfjets war laut übereinstimmenden Medienberichten bereits zuvor gerettet worden. (sda/dpa)
5:32
Bericht: USA greifen Suchort von vermisstem US-Soldaten an
Im Iran gibt es einem Bericht zufolge Luftangriffe in einem Gebiet, in dem sich das vermisste Besatzungsmitglied des abgeschossenen US-Kampfjets befinden soll. Die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim zitierte in der Nacht einen örtlichen Gouverneur, wonach bei Angriffen, die er den USA und Israel zuschrieb, drei Menschen getötet worden seien. Die «New York Times» zitierte indes einen israelischen Beamten, Israels Militär teile Geheimdienstinformationen mit den USA und habe Angriffe in dem Gebiet, in dem der Pilot vermisst werde, ausgesetzt.

Suche läuft auf Hochtouren
Keine der Angaben liess sich zunächst unabhängig überprüfen. Das US-Militär hat Medienberichten zufolge Spezialkräfte in den Süden des Irans geschickt – auch um eine Gefangennahme des vermissten Waffenoffiziers der am Freitag abgeschossenen F-15E durch den Iran zu verhindern. Iranische Medien berichten von hohen Geldsummen, die für seine Ergreifung versprochen worden sein sollen. Tasnim zitierte nun eine nicht genannte Militärquelle, wonach die USA angeblich die Hoffnung aufgegeben hätten, den Piloten zu retten. Sie bombardierten nun Orte, an denen er sich vermutlich aufhalte, um ihn zu töten, schrieb Tasnim.

Sollte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst finden, wäre das «ein grosser Gewinn» für Teheran, hatte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, dem britischen Sender BBC gesagt. Der Iran hätte dann «ein sehr starkes Druckmittel». Rapp sprach deshalb von einer «kritischen Mission» für die US-Streitkräfte. Der Pilot des Kampfjets konnte laut übereinstimmenden Medienberichten gerettet werden. (sda/dpa)
3:09
Israels Armee: Chemiewerk für Raketenbau im Iran attackiert
Die israelische Luftwaffe hat im Iran nach Armeeangaben einen Industriekomplex zur Herstellung von Chemikalien für die Waffenproduktion bombardiert. Es sei in Mahschahr im Südwesten ein Gelände mit einer von zwei zentralen Anlagen zur Herstellung von Materialien für Sprengstoffe, ballistische Raketen und andere Waffensysteme attackiert worden, teilte die Armee mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte zuvor unter Berufung auf das Gouverneursamt von drei Einschlägen berichtet.

Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir, hiess es. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak.

Unterdessen kam Israel in der Nacht erneut unter Beschuss aus dem Iran. Eine Rakete sei in Südisrael in ein unbewohntes Gebiet eingeschlagen, zitierte die «Times of Israel» das Militär.

Niemand sei verletzt worden. Während des Tages waren in Vororten von Tel Aviv Wohnhäuser Medienberichten zufolge bei Raketenbeschuss stark beschädigt worden. Vier Menschen wurden verletzt. Zugleich sei eine Drohne der mit dem Iran verbündeten Huthi-Miliz aus dem Jemen abgefangen worden. (sda/dpa)
2:59
Kuwait meldet starke Schäden durch iranischen Drohnenangriff
Der Golfstaat Kuwait meldet nach Beschuss aus dem Iran schwere Schäden an Infrastruktur und Regierungsgebäuden. Nach Angaben des Energieministeriums wurden zwei Strom- und Entsalzungsanlagen durch iranische Drohnen erheblich beschädigt. Als Folge seien zwei Stromgeneratoren ausfallen. Verletzte habe es nicht gegeben, hiess es. Beim Einschlag einer weiteren Drohne in einem Gebäude des Finanzministeriums sei ebenfalls erheblicher Sachschaden entstanden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf das Ministerium.

Verletzte habe es auch dort nicht gegeben, hiess es. Nach Angaben des Informationsministeriums traf eine Drohne zudem eine Anlage des Ölkonzerns Kuwait Petroleum Corporation. Auch dabei habe es keine Verletzten gegeben.

Die Armee des Landes hatte zuvor einen erneuten Beschuss durch Raketen und Drohnen gemeldet. Die Luftabwehr war im Einsatz. (sda/dpa)


In Kuwait kommt es immer wieder zu Drohneneinschlägen.
22:56
USA verdoppeln Versicherungs-Deckung zu Hormus auf 40 Milliarden
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erhöht den Versicherungs-Backstop für Durchfahrten der Strasse von Hormus von 20 auf 40 Milliarden US-Dollar. Dies berichtete das Seefahrt-Portal gCaptain am Samstagabend. Damit soll Reedereien garantiert werden, dass Schäden oder Verluste, die bei der Durchfahrt enstehen könnten, ausreichend gedeckt sind. Konkret werden die Versicherungen gedeckt, welche wiederum die Reedereien decken sollen.

Vor rund einem Monat hatte die Regierung den ersten Backstop von 20 Milliarden etabliert. Mit dem Beginn des Iran-Kriegs ist der Internationale Ölhandel stark eingebrochen, zumal die Reedereien das Risiko nicht eingehen wollen, die teils verminte und vom iranischen Regime «geschlossene» zentrale Strasse von Hormus zu passieren. (cpf)
16:22
Ultimatum läuft bald aus – Trump droht dem Iran
US-Präsident Donald Trump droht dem Iran mit schweren Angriffen, sollte die Führung in Teheran sich nicht seinem Ultimatum zur Öffnung der Strasse von Hormus beugen. «Die Zeit läuft davon – 48 Stunden, bevor die Hölle über sie hereinbricht», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Die Bedingungen seien erfüllt, wenn der Iran einem Abkommen zustimme oder die Strasse von Hormus öffne.



Trump hatte gedroht, falls der Iran die Meerenge nicht vollständig und «ohne Drohungen» für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen. Sein Ultimatum dafür verschob er vergangene Woche noch einmal. Bis zum 6. April (US-Ortszeit, Nacht zum 7. April deutscher Zeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte der US-Präsident unter Verweis auf «sehr gute» Gespräche an.

In den vergangenen Tagen gab es aber weiterhin heftige Angriffe beider Seiten. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öl- und Gashandel wichtige Strasse von Hormus liegt weiterhin weitgehend still. (sda/dpa)
15:28
Erneut Schäden nach Raketenbeschuss aus dem Iran in Israel
Nach neuem Raketenbeschuss aus dem Iran hat es im Grossraum Tel Aviv in Israel am Nachmittag erneut Einschläge gegeben. In israelischen Medien verbreitete Videos zeigten Rauchschwaden, die über Häuser in zwei Tel Aviver Vororten aufstiegen. Medienberichten zufolge gab es bei dem iranischen Angriff Schäden unter anderem an Gebäuden. Der israelische Rettungsdienst verbreitete zudem Aufnahmen, auf denen brennende Autos zu sehen waren. Den Angaben zufolge wurde ein Mann durch eine Druckwelle leicht verletzt.



Israelischen Medienberichten zufolge setzte der Iran wie bereits bei Angriffen in der Mittagszeit erneut die international weitgehend geächtete Streumunition ein, die grosse Flächen unkontrolliert mit Sprengkörpern überzieht und besonders für Zivilisten gefährlich ist. (sda/dpa)
15:03
Österreichs Aussenministerin redete mit Irans Chefdiplomaten
Österreichs Aussenministerin Beate Meinl-Reisinger hat mit ihrem iranischen Amtskollegen Abbas Araghtschi telefoniert. «In Zeiten wie diesen ist es wichtig, den Dialog aufrechtzuerhalten», erklärte die Aussenministerin auf der Plattform X.

Meinl-Reisinger forderte im Telefonat nach eigenen Angaben eine Deeskalation und ein Ende der Angriffe auf Nachbarstaaten. Zudem müsse die freie Schifffahrt in der Strasse von Hormus wiederhergestellt werden.



Dies gelte insbesondere «im Hinblick auf den humanitären Aspekt der globalen Ernährungssicherheit mit einem Schwerpunkt auf Düngemitteln und anderen lebenswichtigen Gütern», so Meinl-Reisinger von den liberalen Neos. Über die Reaktionen ihres Amtskollegen schrieb Meinl-Reisinger nichts.

Österreich ist kein Nato-Mitglied und sieht sich traditionell eher in der Rolle eines Vermittlers. (sda/dpa)
13:33
Zwei Schiffe durften durch die Strasse von Hormus
Zwei von insgesamt 15 Schiffen unter türkische Flagge, die in der Nähe der Strasse von Hormus auf die Durchfahrt warten, haben diese inzwischen passieren dürfen. Das sagte der türkische Verkehrsminister Abdülkadir Uraloğlu dem Sender CNN Türk. Eines der beiden Schiffe habe bereits am 13. März die Meerenge passiert, berichtet der Sender TRT unter Berufung auf das Ministerium.

Für neun weitere Schiffe liefen Gespräche mit den zuständigen Behörden, um die Passage durch die strategisch wichtige Meerenge zu ermöglichen, sagte Uraloğlu. Die Verantwortlichen für vier weitere Schiffe hätten entschieden, dass diese vorerst vor Ort bleiben, darunter seien zwei schwimmende Kraftwerke.

Die Türkei verhält sich im Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran neutral und hat sich um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. Das Land verstärkte zuletzt die Flugabwehr: Vier iranische Rakete drangen während des Krieges in den türkischen Luftraum ein. Sie konnten zerstört werden. Die iranische Führung dementierte bisher stets, die Türkei beschossen zu haben. (sda/dpa)

12:37
Angriffe auf Petrochemie
Der Iran hat Luftangriffe auf die Sonderwirtschaftszone der Petrochemie in Mahschahr gemeldet. Die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete unter Berufung auf das Gouverneursamt, dass es drei Einschläge und heftige Explosionen gegeben habe.

Getroffen wurden demnach die Petrochemieunternehmen Fadschr 1 und 2, Ridschal und Amirkabir. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es Todesopfer und Verletzte gegeben habe. Israels Armee wollte sich auf Anfrage nicht zu dem Angriff äussern.

Tasnim berichtete unter Berufung auf den Sprecher für Notfallsituationen in der Sonderwirtschaftszone, dass eine vollständige Evakuierung aller aktiven Industrieeinheiten in der Region angeordnet worden sei.

Mahschahr ist eine Hafenstadt in der iranischen Provinz Chusesten nahe der Grenze zum Irak.

Nach Angaben von Tasnim war auch der wichtige Grenzübergang Schalamtscheh in Chorramschahr Ziel eines amerikanisch-israelischen Luftangriffs. Es seien schwere Schäden entstanden. Es handelt sich um einen der wichtigsten Grenzübergänge für den Handel und Personenverkehr zwischen dem Iran und dem Irak. Die staatliche irakische Nachrichtenagentur INA berichtete, bei dem Angriff seien eine Person getötet und fünf Menschen verletzt werden. Der Grenzübergang sei für den Handel und Personenverkehr gesperrt worden. (sda/dpa)

11:55
Iran setzt Belohnung auf vermissten US-Soldaten aus
Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines abgeschossenen Kampfjets im Iran ist für die USA einer Expertin zufolge eine «kritische Mission», die die Haltung der US-Bevölkerung zum Krieg massgeblich beeinflussen könnte. Sollte der Iran das Besatzungsmitglied zuerst finden, wäre das «ein grosser Gewinn» für Teheran, sagte Laurel Rapp, Direktorin des Nordamerika-Programms der Denkfabrik Chatham House, der BBC. Der Iran hätte dann «ein sehr starkes Druckmittel».

Das Kampfflugzeug vom Typ F-15E war im Süden des Iran abgeschossen worden. Der Pilot konnte übereinstimmenden Medienberichten zufolge gerettet werden. Das vermisste Besatzungsmitglied soll der Waffensystemoffizier gewesen sein; dieser sitzt in der Regel auf dem hinteren Sitz im Cockpit. Die US-Regierung hält sich zu dem Zwischenfall weiterhin bedeckt, mindestens ein Flugzeug und zwei Hubschrauber sollen an einer Rettungsmission beteiligt sein.

Medienberichten zufolge haben im Iran staatsnahe Sender dazu aufgerufen, das Besatzungsmitglied lebend zu fassen. Angeblich wurde eine Belohnung ausgerufen. Sollte das Crew-Mitglied in Gefangenschaft geraten und sollten Bilder davon veröffentlicht werden, könnte das die ohnehin schon kritische Haltung der amerikanischen Öffentlichkeit zum Krieg weiter negativ beeinflussen, sagte Expertin Rapp: «Wenn solche Bilder auftauchen würden, hätte das aus amerikanischer Sicht eine enorm verändernde Wirkung.»

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor auf die Frage der britischen Zeitung «The Independent», was er tun würde, falls das vermisste Crew-Mitglied von Iranern gefangengenommen oder verletzt werden sollte, geantwortet: «Nun, das kann ich nicht kommentieren, weil - wir hoffen, dass das nicht passieren wird.» (sda/dpa)

11:36
Angriff nahe iranischem Atomkraftwerk
Der Iran meldet einen weiteren Luftangriff in der Nähe des Atomkraftwerks Buschehr. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna schlug ein Geschoss nahe dem Grenzzaun ein. Als Folge der Explosion und herumfliegender Splitter sei ein Mitarbeiter getötet und ein Nebengebäude des Kraftwerks beschädigt worden.

Nach Angaben der Agentur sind keine Schäden an den Hauptbereichen des Kraftwerks entstanden. Der Betrieb sei nicht beeinträchtigt.

Der Iran hatte zuletzt am Samstag vergangener Woche den Einschlag eines Projektils auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr gemeldet. Insgesamt ist es seit Kriegsbeginn Ende Februar der vierte Einschlag eines Geschosses nahe dem AKW beziehungsweise auf dessen Gelände.

Die Atomanlage, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. (sda/dpa)

6:39
Israelisches Militär: erneute Raketenangriffe aus dem Iran
Das israelische Militär hat in der Nacht mehrfach Raketenangriffe aus dem Iran gemeldet. Aus Zentralisrael seien zudem Berichte über Einschläge eingegangen, teilte die Armee später auf Telegram mit. Such- und Rettungskräfte seien auf dem Weg dorthin. Demnach waren die Abwehrsysteme in der Nacht im Einsatz. Die Bewohner der betroffenen Gebiete waren per Handy-Mitteilung angewiesen worden, während der Angriffe die Schutzräume aufzusuchen. (sda/dpa)


6:35
Iran: Haben weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen
Der Iran hat nach Angaben des Militärs ein weiteres US-Kampfflugzeug abgeschossen, dieses Mal über dem Persischen Golf. Die Luftabwehr habe ein Kampfflugzeug vom Typ A-10 in den südlichen Gewässern nahe der Strasse von Hormus ins Visier genommen und getroffen, berichtete die Nachrichtenagentur Fars unter Berufung auf die Pressestelle der Armee. Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Auch mehrere US-Medien berichten allerdings über ein zweites beschädigtes US-Flugzeug vom Typ A-10 – und verweisen dabei auf mehrere Details:

- Die «New York Times» berichtet unter Berufung auf zwei US-Beamte, dass ein Kampfflugzeug dieses Typs am Freitag in der Region des Persischen Golfs in der Nähe der Strasse von Hormus abgestürzt sei. Der Pilot sei gerettet worden. Der Vorfall habe sich etwa zur selben Zeit ereignet, als auch ein US-Kampfflugzeug des Typs F-15E über dem Iran abgeschossen worden sei, hiess es.

- Nach Informationen des US-Sender CBS News ist während einer Rettungsmission für ein Besatzungsmitglied dieses über dem Iran abgeschossenen Kampfflugzeug eine Maschine vom Typ A-10 beschädigt worden.

- Laut «Washington Post» hat der Pilot des Flugzeugs vom Typ A-10 seine beschädigte Maschine zunächst in den Luftraum Kuwaits gesteuert und ist anschliessend gerettet worden.

Vor den Berichten zu dem zweiten beschädigten US-Flugzeug war bereits der Absturz des Kampfflugzeugs des Typs F-15E publik geworden. Eines der beiden Besatzungsmitglieder der Maschine wurde US-Medien zufolge von Spezialkräften gerettet, nach dem anderen wird demnach noch gesucht.

Der «Washington Post» zufolge wurden auch zwei Black-Hawk-Hubschrauber, die an den Such- und Rettungsmassnahmen beteiligt waren, vom Iran beschossen und getroffen. Personen an Bord seien dadurch verletzt worden, beide Maschinen hätten aber sicher zu ihrem Stützpunkt zurückkehren können, berichtete die Zeitung unter Berufung auf US-Beamte. (sda/dpa)
  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen und Drohnen gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region. Der Krieg dauert an.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Mojtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Gespräche zwischen Iran und den USA brachten bisher keine Lösung, beide Seiten liegen weit auseinander.
  • Die USA verfolgen unterschiedliche Kriegsziele – von Zerstörung des Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel – und schliessen auch den Einsatz von Bodentruppen nicht aus.
  • Im Fokus steht die Strasse von Hormus: Iran hat den wichtigen Seeweg teilweise blockiert, was den Ölpreis stark steigen liess und den Welthandel belastet.

Angriffe Iran

Angriffe USA und Israel

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Iran-Proteste 2026
1 / 16
Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
USA und Israel greifen Iran an – Das sagt Trump
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
670 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
431107
Melden
Zum Kommentar
avatar
Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
467180
Melden
Zum Kommentar
avatar
SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
27272
Melden
Zum Kommentar
670
Trump zu Iran: «Öffnet diese verdammte Meerenge, ihr verrückten Bastarde»
Der US-Präsident zog sich am Samstag aus der Öffentlichkeit zurück. Zeitgleich mehrten sich in Pakistan bereits Gerüchte über gescheiterte Verhandlungen. Dann kam Trump zurück auf die Bildfläche – mit einer neuen Drohung. Ein Überblick.
Der US-Präsident hat der iranischen Führung vor wenigen Tagen eine Deadline gestellt. «Ich werde die Zerstörung der iranischen Kraftwerke bis Montag, 6. April, 20 Uhr (Schweizer Zeit: Dienstagmorgen, 02.00 Uhr) aussetzen», erklärte er. Sollte bis dahin kein Friedensabkommen zustande kommen, drohten die USA mit massiven Angriffen auf die Energieinfrastruktur des Landes.
Zur Story