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Krieg in Nahost: Aktienmarkt setzt Erholung trotz hoher Nervosität fort

KEYPIX - epa12819270 ​An Israeli artillery unit deployed at an undisclosed location at the Israeli border with Lebanon shells targets in Lebanon, 14 March 2026. The Israeli military stated  ...
Eine israelische Artillerieeinheit beschiesst am 14. März 2026 Ziele im Libanon.Bild: keystone
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Trump: Iraner wollen Deal +++ Iran lässt einige Schiffe durch die Strasse von Hormus

21.03.2026, 15:2324.03.2026, 20:10
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22:28
Iran lockert Regeln für Strasse von Hormus
Der Iran lockert seine Regeln für die Durchfahrt durch die Strasse von Hormus. Laut der iranischen UN‐Vertretung dürfen Schiffe, die nicht als feindlich gelten und keine militärischen Aktionen gegen den Iran unterstützen, den Seeweg nutzen – sofern sie sich an alle iranischen Sicherheitsvorschriften halten und die Passage mit den zuständigen Behörden abstimmen.

Die für den internationalen Energiehandel zentrale Wasserstrasse ist für weite Teile der Schifffahrt faktisch blockiert. Irans Kontrolle sowie Warnungen vor Minen, Drohnenangriffen und der Entzug von Kriegsrisikoversicherungen machen die Passage für westliche Reedereien nahezu unmöglich. Hunderte Tanker, Containerschiffe und Frachter liegen in der Region fest. (sda/dpa)
22:23
Erneut Geschoss auf Gelände von iranischem Atomkraftwerk eingeschlagen
Auf dem Gelände des Atomkraftwerks Buschehr ist nach Angaben aus Teheran erneut ein Geschoss eingeschlagen. Die iranische Atomenergieorganisation teilte nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mit, niemand sei verletzt worden. Es habe auch keine Schäden an der Anlage des Kraftwerks gegeben.

Am Dienstag vergangenen Woche war bereits ein Projektil auf dem Kraftwerksgelände eingeschlagen. Auch damals blieb die Anlage unbeschädigt.

Die Atomanlage Buschehr, das einzige iranische Kernkraftwerk, liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Sein Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Der staatliche russische Atomkonzern Rosatom baut derzeit einen zweiten Reaktorblock. (sda/dpa)
20:09
Trump: Iraner wollen unbedingt ein Abkommen
Im Krieg mit den USA und Israel dringt der Iran nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump auf ein Abkommen. «Wir sprechen tatsächlich mit den richtigen Leuten, und die wollen unbedingt einen Deal abschliessen», sagte Trump in Washington. In die Verhandlungen seien auf US-Seite Aussenminister Marco Rubio und Vizepräsident JD Vance involviert, sagte Trump. «Und die andere Seite, das kann ich Ihnen sagen, die würde gerne einen Deal machen

Trump hatte zuvor angedrohte Angriffe auf Irans Kraftwerke verschoben und dies mit «sehr guten und produktiven» Gesprächen über eine Beilegung der Feindseligkeiten begründet. Die iranische Seite hatte dagegen Verhandlungen dementiert. (sda/dpa)
18:05
Iran lässt wenige Schiffe in der Strasse von Hormus passieren
Der Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus bleibt stark eingeschränkt. Nach Angaben des Datenanbieters Kpler passierten am Dienstag nur drei Schiffe mit eingeschaltetem automatischen Identifikationssystem das Nadelöhr im Persischen Golf.

Nach Angaben eines Sprechers des indischen Ministeriums für Häfen, Schifffahrt und Wasserstrassen liess der Iran zwei Flüssiggastanker ohne Zwischenfälle durchfahren. Bereits Mitte des Monats waren zwei Gastanker mit indischer Flagge durchgefahren.

Dagegen verweigerten die Revolutionsgarden (IRGC) dem Containerschiff «Selen» – unter der Flagge des karibischen Inselstaates St. Kitts und Nevis – die Durchfahrt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim begründete Marine-Kommandeur Ali-Resa Tangrisi dies mit fehlenden Genehmigungen. Demnach sei die Nutzung der Strasse von Hormus nur in Abstimmung mit iranischen Behörden erlaubt.

Aussenminister Abbas Araghtschi erklärte am Montag, die Strasse von Hormus sei grundsätzlich offen – ausser für Schiffe der «Aggressoren» USA und Israel sowie deren Unterstützer. Am Samstag hatte Araghtschi auf X geschrieben, Reedereien zögerten, weil Versicherer das Kriegsrisiko scheuten.

Die für den internationalen Energiehandel zentrale Wasserstrasse ist für weite Teile der Schifffahrt faktisch blockiert. Irans Kontrolle sowie Warnungen vor Minen, Drohnenangriffen und der Entzug von Kriegsrisikoversicherungen machen die Passage für westliche Reedereien nahezu unmöglich. Hunderte Tanker, Containerschiffe und Frachter liegen in der Region fest. (sda/dpa)
15:32
Katar: Vermitteln nicht zwischen USA und Iran
Katar vermittelt nach eigener Darstellung nicht zwischen den USA und dem Iran. Der Pressesprecher des katarischen Aussenministeriums, Madschid al-Ansari, sagte dazu vor Journalisten: «Wir waren nicht in diese Gespräche involviert.»

Al-Ansari antwortete dabei auf Nachfragen zu Äusserungen von US-Präsident Donald Trump, der angedrohte Angriffe auf iranische Energieanlagen vorerst verschoben und von «produktiven Gesprächen» mit dem Iran gesprochen hatte. «Unser Hauptanliegen und unser Fokus liegen derzeit darauf, unser Land zu schützen und diplomatische Schritte zu unternehmen, damit das passiert», sagte Al-Ansari.

Eine komplette Zerstörung Irans sei keine Option, sagte der Sprecher. «Wir in der Golfregion glauben an gemeinsames Nebeneinander. Wir glauben daran, auf den Iran zuzugehen.» (sda/dpa)
14:12
Zehntausende zivile Einrichtungen Irans im Krieg beschädigt
Bei den israelisch-amerikanischen Angriffen im Iran sind nach Angaben des Roten Halbmonds mehr als 82'000 zivile Einrichtungen beschädigt oder zerstört worden. Darunter seien etwa 62'000 Wohnungen sowie 281 medizinische Zentren, Krankenhäuser und Apotheken.

Das sagte der Leiter der iranischen Rothalbmond-Gesellschaft, Pirhussein Koliwand.



Koliwand zufolge wurden insgesamt 498 Schulen beschädigt - bei direkten Angriffen oder bei Angriffen, die Zielen in der Nähe galten. Der Rote Halbmond ist nach seiner Darstellung auch Ziel von Angriffen geworden. Neben 17 Rettungswachen seien zwölf Rettungswagen direkt von Raketen getroffen worden. Er verwies auf einen Vorfall in der Stadt Lar. «Während sie Verletzte transportierten, ist vom Krankenwagen überhaupt nichts mehr übriggeblieben», sagte Koliwand in einem Video, das der Rote Halbmond auf Telegram veröffentlichte. (sda/dpa)
14:04
Aktienmarkt setzt Erholung trotz hoher Nervosität fort
Die Nervosität an den Aktienmärkten bleibt hoch. Die Schweizer Börse knüpft am Dienstagmittag an die Erholung des Vortages an, im Handelsverlauf haben die Indizes aber mehrmals die Vorzeichen gewechselt. Das Marktgeschehen wird weiterhin von den politischen Schlagzeilen aus Washington und Teheran bestimmt.

Die Verschiebung des Ultimatums von Donald Trump gegenüber dem Iran um fünf Tage verlagere den Fokus auf das kommende Wochenende, so ein Marktbeobachter. Trotz der vorübergehenden Aussetzung der Angriffe auf die Kraftwerkinfrastruktur Irans befürchten viele Marktteilnehmer, dass es jederzeit wieder zu einer neuen Eskalationsphase kommen könnte.

Der Ölpreis hat sich am Dienstag nach starken Kursschwankungen am Montag wieder etwas eingependelt. Aktuell notiert ein Fass der Sorte Brent mit 101,86 US-Dollar knapp über der Marke von 100 US-Dollar. Die geopolitische Risikoprämie könnte sich im Wochenverlauf aber schrittweise wieder aufbauen, so ein Marktteilnehmer.

Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 13 Uhr um 0,57 Prozent im Plus bei 12'460 Punkten. Das Gesamtbild an den anderen wichtigen Börsenplätzen zeigt sich gleichzeitig durchzogen. So verliert der deutsche Leitindex Dax 0,26 Prozent während etwa der britische FTSE 100 mit einem Plus von 0,18 Prozent etwas zulegt.

Dass sich der Schweizer Markt vergleichsweise stabiler hält als andere Börsenplätze führen Beobachter auf den defensiven Charakter des SMI zurück. Gefragt sind insbesondere Schwergewichte wie Nestlé (+2,0%) oder Swisscom (+1,6%). Bei den grossen Pharmatiteln legen Novartis (+0,6%) moderat zu, während Roche (-0,1%) leicht nachgeben. (awp/sda)
13:16
Irans Militärführung: Verteidigung bis zum finalen Sieg
Irans Militärführung hat im Krieg gegen Israel und die USA Kompromisse und eine Kapitulation kategorisch ausgeschlossen.

«Die schlagkräftigen iranischen Streitkräfte werden die Souveränität des Landes standhaft verteidigen und diesen Weg bis zum finalen Sieg fortsetzen», sagte der Kommandeur der zentralen Militärführung, Ali Abdollahi Aliabadi, laut dem staatlichen Rundfunk.

Aliabadi ist der faktische Generalstabschef. Er leitet das Hauptquartier Chatam al-Anbija, das im Kriegsfall die operative Führung der iranischen Streitkräfte bündelt. (sda/dpa)
13:14
Libanon weist iranischen Botschafter aus
Libanon hat den iranischen Botschafter im Land zur Persona non grata erklärt. Mohammed Resa Scheibani sei aufgefordert worden, das Land bis kommenden Sonntag (29. März) zu verlassen.

Das teilte das Aussenministerium in Beirut mit. Gleichzeitig wurde der libanesische Botschafter im Iran, Ahmad Sweidan, für Beratungen in den Libanon berufen.

Der libanesische Staat steht unter Druck, die Entwaffnung der vom Iran unterstützen Hisbollah im Land durchzusetzen. Im Zuge des Iran-Kriegs ist auch der Konflikt zwischen der Hisbollah und Israel wieder eskaliert. Lange Zeit agierte die Hisbollah im Land wie ein Staat im Staate. Israel wirft der libanesischen Regierung Versagen beim Prozess der Entwaffnung vor. (sda/dpa)
13:11
Bericht: Neuer Generalsekretär in Irans Sicherheitsrat
Nach der Tötung von Ali Laridschani ist im Iran ein neuer Generalsekretär für den mächtigen Nationalen Sicherheitsrat ernannt worden. Mohammed Bagher Solghadr wurde nach Zustimmung durch die Staatsführung und per Erlass durch den Präsidenten für das Amt ernannt.

Das berichteten iranische Medien. Sie bezogen sich dabei auf einen X-Post von Mehdi Tabatabai, Vize-Kommunikationschef im Präsidialamt. Solghadr ist Brigadegeneral im Ruhestand.

Über Solghadr ist wenig bekannt. Er wurde Mitte der 1950er-Jahre geboren und ist ein Veteran des Iran-Irak-Kriegs (1980-1988). Seine militärische Karriere absolvierte er bei den mächtigen Revolutionsgarden. Zuletzt war er ein führendes Mitglied des sogenannten Schlichtungsrats, eines einflussreichen Schiedsorgans im iranischen Machtapparat. (sda/dpa)
13:08
Israel: Angriffe in Isfahan und anderen Teilen des Irans
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in der Stadt Isfahan und anderen Teilen des Irans angegriffen. Einwohner der iranischen Hauptstadt Teheran berichteten von Explosionsgeräuschen.

In der Mitteilung des Militärs war die Rede von einer «grossangelegten Angriffswelle in Isfahan». In anderen Gebieten seien Produktionsstätten des iranischen Machtapparats angegriffen worden.

In Israel gab es derweil Berichte über neue Raketenangriffe aus dem Iran, unter anderem in den Küstenstädten Eilat und Aschkelon gab es Raketenalarm. (sda/dpa)
11:02
Krieg lässt Preise im Iran explodieren
Schon vor Beginn des israelisch-amerikanischen Kriegs befanden sich Iranerinnen und Iraner in einer schweren Wirtschaftskrise. Der Krieg wird für die Gesellschaft nun zur zusätzlichen Belastungsprobe. In den Metropolen berichten Einwohner von explodierenden Preisen und wachsender Hoffnungslosigkeit.

Asghar ist 40 Jahre alt, lebt in Teheran und betreibt einen kleinen Supermarkt. «Die meisten Waren werden fast täglich teurer», sagt er. Bei jeder Bestellung staunt er über die immensen Preissteigerungen. Vor allem Lebensmittel und Zigaretten, die importiert werden müssen, verteuerten sich. Teils um das Doppelte. «Die Kunden beschweren sich ständig über die Preise, aber im Moment müssen wir mit diesen Bedingungen zurechtkommen», sagt Asghar. Die Menschen kauften bei ihm nur noch das Nötigste.



Der Krieg hat viele Familien erschöpft. Wenn nachts Kampfjets über die Dächer der Millionenmetropole Teheran donnern und Raketen abfeuern, werden viele Bewohner aus dem Schlaf gerissen. Der Schrecken des Kriegs geht einher mit wirtschaftlichen Sorgen. «Alle zwei bis drei Tage steigen die Preise für Nahrungsmittel wie Fleisch, Huhn und Obst», klagt Behrus, ein Taxifahrer. Er spricht von grossem Druck und wenigen Fahrten. Das Geld für ihn und seine Frau wird knapp. «Ich hoffe, dass sich die Lage so schnell wie möglich normalisiert, damit ich zumindest meine Arbeit fortsetzen kann», sagt er.

Dawud, ein Devisenhändler in Teheran, berichtet von einer schwachen Nachfrage nach Euro und Dollar. «Seit der Abschaltung des Internets sind viele Geschäfte zum Erliegen gekommen», sagt der 45-Jährige. Rund 90 Prozent der Devisentransaktionen dienten dem Handel mit den Vereinigten Arabischen Emiraten. «Ein grosser Teil der Importe läuft über die südlichen Routen», erklärt Dawud, wobei die Emirate eine zentrale Rolle spielten. Die Angriffe der iranischen Streitkräfte auf Ziele in dem Golfstaat haben die Beziehungen jedoch stark belastet. «Wir werden künftig wahrscheinlich vor ernsthaften Problemen stehen», sagt er. (sda/dpa)
10:17
Schiitische Milizen melden US-Angriffe auf ihre Stellungen im Irak
Mit dem Iran verbündete Milizen haben im Irak erneut einen US-Angriff auf eine ihrer Stellungen im Westen des Landes gemeldet. Dabei seien 14 ihrer Mitglieder getötet worden.

Das teilten die sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF) mit. Unter den Opfern sei auch der Einsatzkommandeur der Provinz Anbar im Westen des Landes gewesen.

Die PMF teilten mit, ihre Kämpfer seien «bei einem hinterhältigen US-Luftangriff» getötet worden, der ihr Hauptquartier getroffen habe, während sie «ihre nationale Pflicht» erfüllt hätten. Die schiitischen Milizen pflegen enge Verbindungen zu Teheran.
Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden. Die irakische Regierung in Bagdad sowie die USA äusserten sich nicht dazu.

Die Angaben konnten zunächst nicht unabhängig geprüft werden. Die irakische Regierung in Bagdad sowie die USA äusserten sich nicht dazu.

Zusätzlich meldeten lokale Quellen einen Raketen- und Drohnenangriff auf eine Basis kurdischer Kämpfer nördlich von Erbil im Norden des Landes. Dabei seien sechs Mitglieder der Peschmerga-Einheiten getötet worden, teilte ein Vertreter der örtlichen Behörde der Region Kurdistan mit. Mehr als 20 weitere seien verletzt worden. Offiziell äusserte sich die Regierung der Region Kurdistan dazu bisher nicht.

Zuletzt hatten sowohl der Iran als auch proiranische Milizen im Irak Angriffe auf die Kurdenregion für sich reklamiert. In Erbil befindet sich ein multinational genutzter Stützpunkt, auf dem Soldaten der USA und auch der Bundeswehr stationiert sind. (sda/dpa)
9:13
Preis für Brent-Öl wieder über 100 US-Dollar
Die Ölpreise steigen nach den starken Kursschwankungen zu Beginn der Woche. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Mai kostete am Dienstagmorgen 101,91 US-Dollar und damit knapp zwei Prozent mehr als am Vortag.

Am Montag war es zu starken Preisschwankungen gekommen, nachdem US-Präsident Donald Trump ein Ultimatum an den Iran verschoben und von «produktiven» Gesprächen mit dem Kriegsgegner gesprochen hatte. Der Iran hatte daraufhin aber Verhandlungen zwischen Teheran und Washington zur Beendigung des Kriegs dementiert. Im Zuge dieser Nachrichten schwankte der Preis für Brent-Öl in einer Spanne zwischen 96 Dollar und mehr als 114 Dollar.

«Der Markt reagiert weiterhin sehr sensibel auf neue Schlagzeilen», kommentierten Analysten des Handelshauses XS.com das Handelsgeschehen. Sollten weitere Staaten am Persischen Golf in den Konflikt eintreten, sei eine deutliche Eskalation der Lage am Ölmarkt zu befürchten.

Analysten der US-Investmentbank Goldman Sachs erwarten bei einer längeren Dauer des Kriegs eine extreme Angebotsknappheit. Derzeit würde sich diese noch auf Länder in Asien konzentrieren. Sie könnte sich aber auch auf andere Regionen der Welt ausbreiten. (awp/sda/dpa)
8:50
Sechs Tote nach Luftangriff im Nordwesten Irans
Im Nordwesten Irans sind bei der Bombardierung eines Wohnviertels mindestens sechs Menschen getötet worden. Neun weitere Menschen seien bei dem Luftangriff in Tabris verletzt worden, berichteten iranische Medien übereinstimmend. Betroffen war ein Stadtteil im Norden sowie ein Platz im Südwesten der iranischen Millionenmetropole.



Nutzer in den sozialen Medien berichteten von schweren Explosionen in der Grossstadt, die sich gegen 02.00 Uhr nachts vor Ort ereigneten.

Vollständige Opferzahlen aus dem Iran liegen nicht vor. Seit mehr als zwei Wochen veröffentlichen die Behörden keine Statistiken zu Kriegstoten mehr. Nach Angaben des in den USA ansässigen Menschenrechtsnetzwerks HRANA wurden mehr als 3200 Tote verifiziert, darunter mindestens 1400 Zivilisten. (sda/dpa)
7:54
Mehrere Einschläge in Tel Aviv bei iranischem Raketenangriff
Bei einem iranischen Raketenangriff auf Israel hat es in der Küstenmetropole Tel Aviv nach Angaben von Sanitätern mehrere Einschläge gegeben. An vier Einschlagsorten seien sechs Menschen verletzt worden, berichtete der Rettungsdienst Magen David Adom nach Angaben des Nachrichtenportals «ynet». Nach Polizeiangaben handelte es sich um den Einschlag von Raketentrümmern.

Israelische Medien berichteten vom direkten Einschlag einer iranischen Rakete an einem Ort in der Küstenstadt. Das Geschoss mit einem mehrere hundert Kilogramm schweren Sprengkopf sei zwischen Wohnhäusern gelandet, berichtete der Kan-Sender unter Berufung auf das Militär. Von der starken Wucht der Explosion seien Häuser und Fahrzeuge in der Umgebung schwer beschädigt worden. Ein Armeesprecher sagte auf Anfrage, man prüfe den Bericht über einen direkten Einschlag.

Videoaufnahmen zeigten, wie an einem Ort Rauch aufstieg. Einwohner Tel Avivs berichteten, sie hätten starke Explosionsgeräusche gehört. Vorher hatte es in der Mittelmeerstadt erneut Raketenalarm gegeben. (sda/dpa)
6:30
Börse in Tokio legt nach Trumps Iran-Wende zu
Die asiatische Leitbörse in Tokio hat nach der Verschiebung angedrohter Angriffe auf iranische Kraftwerke durch US-Präsident Donald Trump etwas an Boden gut gemacht. Rund eine Dreiviertelstunde nach Handelsbeginn notierte der Nikkei-225-Index ein Plus von 66,78 Punkten oder 1,36 Prozent beim Stand von 52'215,27 Punkten.

Trump hatte gedroht, iranische Kraftwerke anzugreifen, falls Teheran die Strasse von Hormus nicht freigibt. Dass der US-Präsident davon vorerst absieht und den Ablauf seines Ultimatums um mehrere Tage verschob, liess die Ölpreise sinken.

Trump hatte auf seiner Plattform Truth Social von produktiven Gesprächen über eine Beilegung der Feindseligkeiten geschrieben. Der Iran dementierte allerdings Verhandlungen mit den USA. Das dämpfte die Stimmung am Markt etwas. Der SMI schloss mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 12'389 Punkten. Im Verlauf hatte er zwischen 12'053 Punkten und 12'527 Punkten gependelt. Auch europäische Indizes wie der französische CAC und der deutsche DAX schlossen deutlich im Plus. (sda/dpa)
20:49
Netanjahu: Trump sieht Chance für ein Abkommen mit dem Iran
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat sich erstmals zu von den USA verkündeten Gesprächen mit dem Iran über eine mögliche Vereinbarung im Iran-Krieg geäussert. «Präsident (Donald) Trump ist überzeugt, dass es eine Chance gibt, die enormen Erfolge, die wir mit dem US-Militär erzielt haben, zu nutzen, um die Kriegsziele durch ein Abkommen zu verwirklichen – ein Abkommen, das unsere vitalen Interessen schützt», sagte er in einer Videobotschaft.



«Vorhin habe ich mit unserem Freund Präsident Trump telefoniert», erklärte Netanjahu darin weiter. Israels Regierungschef sagte zugleich, dass die Angriffe auf den Iran fortgesetzt würden. «Wir zerschlagen das Raketenprogramm und das Atomprogramm». Den Angaben nach will Israel auch weiterhin gegen die Hisbollah-Miliz im Libanon militärisch vorgehen.

Trump hatte zuvor von «detaillierten und konstruktiven Gesprächen» mit der Islamischen Republik gesprochen, die demnach in dieser Woche fortgesetzt werden sollen. Die USA und der Iran sind sich nach Trumps Darstellung bei rund 15 Punkten einer möglichen Vereinbarung einig geworden. Es gebe wesentliche Übereinstimmungen in den meisten Punkten. Der Iran dementierte derweil Gespräche zwischen beiden Seiten.

Der israelische TV-Sender N12 berichtete unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass das Land Sorge vor einem Abkommen habe, in dem Irans hochangereichertes Uran nicht berücksichtigt werde. Israel will verhindern, dass Teheran Atomwaffen entwickelt. Die iranische Regierung bestreitet solche Absichten. Laut dem Sender arbeitet Israel daran, sicherzustellen, dass ein möglicher Deal Israels Bedingungen entspricht. (sda/dpa)
20:18
Trump löst Erholungswelle an Märkten aus
Die Aktienmärkte haben am Montag nach versöhnlichen Aussagen von US-Präsident Donald Trump zum Iran-Krieg einen Erholungsversuch gestartet. Auch die Ölpreise gaben nach. Allerdings bleibt die Lage unübersichtlich und die Stimmung nervös.

Der am Mittag verkündete Entscheid von Trump, Angriffe auf iranische Kraftwerke und die Energieinfrastruktur für fünf Tage auszusetzen, sorgte für Erleichterung, wie ein Börsianer sagte. Trumps Ankündigung wirke dabei «wie Balsam» für die Märkte. Allerdings sei es wohl nur eine «Beruhigungspille auf Zeit». Einige Händler sprachen auch von einem «Taco»-Moment, was für «Trump alway chickens out» steht.

Allerdings dementierte der Iran prompt direkte Gespräche mit den USA. Es habe nur «Initiativen von Ländern der Region zur Reduzierung der Spannungen» gegeben. Trump sagte darauf wiederum in TV-Interviews, die Gespräche hätten gestern Nacht stattgefunden.

Laut Händlern ist die Entspannung also mit Vorsicht zu geniessen. «Die geopolitischen Risiken bleiben bestehen», hielt ein Teilnehmer fest. Ausserdem seien die Schäden im Nahen Osten bereits hoch.

Die Ölpreise gaben nach den Aussagen von Trump deutlich nach. Nachdem ein Fass der Rohölsorte Brent zum Handelsstart noch bis zu 114 Dollar gekostet hatte, wurde es am Abend zu 104 Dollar gehandelt. Auch die Gaspreise sanken.

Die Anleger befürchteten zuletzt, dass sich die Ölpreise oberhalb von 120 Dollar einpendeln könnten. Langfristig würde dies negative Folgen für Inflations- und Wirtschaftsentwicklungen nach sich ziehen. Tatsächlich trübte sich die Konsumentenstimmung in der Eurozone im März vor diesem Hintergrund mehr als erwartet ein.

Die gute Stimmung übertrug sich auf alle Märkte weltweit, allerdings nahm die Euphorie bis zum Handelsschluss ab. Der SMI schloss mit einem Plus von 0,6 Prozent auf 12'389 Punkten. Im Verlauf hatte er zwischen 12'053 Punkten und 12'527 Punkten gependelt. Auch europäische Indizes wie der französische CAC und der deutsche DAX schlossen deutlich im Plus.

Von der Entspannung im Iran-Krieg profitierten vor allem konjunktursensible Titel wie Amrize (+3,3 Prozent), Geberit (+1,9 Prozent), Sika (+1,2 Prozent) und Holcim (+1,1 Prozent). An vorderster Front der Gewinner waren zudem Richemont (+5,1 Prozent) zu finden. (awp/sda)
19:57
Israels Bodentruppen holen Hisbollah-Mitglieder nach Israel
Israels Armee setzt eigenen Angaben zufolge ihre «gezielten Bodeneinsätze im Südlibanon» fort. Dabei hätten Soldaten am Sonntag auch mehrere bewaffnete Mitglieder der Hisbollah-Miliz gefangen genommen und «zur weiteren Befragung» nach Israel gebracht, teilte das israelische Militär am Abend mit. Die Hisbollah-Mitglieder wollten den Angaben zufolge eine Rakete auf israelische Soldaten feuern. Zudem hätten sie geplant, eine Stellung für Raketenangriffe auf Israel zu errichten.

Die Hisbollah-Mitglieder hätten sich ergeben, hiess es in einer Armee-Mitteilung weiter. Sie hätten eine grosse Menge Waffen und Ausrüstung bei sich gehabt. Nach ersten Erkenntnissen sollen sie zu Beginn des Iran-Kriegs aus dem Osten des Libanons in den Süden gekommen sein. Israels Armee warf der libanesischen Armee, die die Miliz im Rahmen eines Abkommens entwaffnen und ihre militärische Präsenz im Südlibanon verhindern soll, Versagen vor. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Israels Armee hat bereits mehrfach in Nachbarländern Personen gefangen genommen und nach Israel geholt, denen sie Terroraktivitäten vorwirft.

Anfang März hatte die Hisbollah in den Iran-Krieg an der Seite Teherans eingegriffen und erstmals seit Beginn einer Waffenruhe im November 2024 Israel wieder mit Raketen angegriffen. Israels Armee begann daraufhin eigenen Angaben zufolge «begrenzte und gezielte Bodeneinsätze» im Südlibanon. Deutschland und andere Länder warnen vor einer grösseren Bodenoffensive, die auch viele Libanesen fürchten. (sda/dpa)
19:31
Israels Militär beendet weitere Angriffswelle im Iran
Ungeachtet der von den USA verkündeten Gespräche mit dem Iran über eine mögliche Vereinbarung zum Ende des Kriegs hat Israels Luftwaffe laut Militärangaben wieder Stellungen der iranischen Führung ins Visier genommen. Eine weitere Angriffswelle auf Ziele in Irans Hauptstadt Teheran sei beendet worden, teilte die israelische Armee am Abend mit. Zuvor hatte sie am Nachmittag neue Angriffe dort gemeldet.

Ins Visier genommen habe das Militär dabei ein Hauptquartier der iranischen Revolutionsgarden, hiess es nun. Dieses soll sich den Angaben zufolge inmitten ziviler Infrastruktur befunden haben. Unter anderem sei präzise Munition eingesetzt worden, um Unbeteiligte zu schonen, teilte die Armee weiter mit. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

In dem Hauptquartier haben die iranischen Revolutionsgarden laut Israels Militär unter anderem Lagebeurteilungen ausgeführt. Zudem seien die Basidsch-Einheiten von dort aus befehligt worden. Die paramilitärische Basidsch-Miliz ist für ihr hartes Vorgehen gegen die Proteste im eigenen Land bekannt.

Israels Armee teilte am Abend weiterhin mit, sie habe in der Nacht zuvor unter anderem auf ein Hauptquartier der Revolutionsgarden zur Luftverteidigung sowie auf wichtige Waffenproduktionsstätten gezielt.

Der Iran hatte am Morgen und Vormittag auch wieder Raketen auf Israel abgefeuert. Viele Menschen im Land mussten sich deshalb zeitweise in Schutzräume begeben. Berichte über Verletzte bei dem Beschuss aus dem Iran gab es zunächst nicht.

Der Iran sagt derweil, dass es keine Gespräche oder Verhandlungen mit den USA gegeben habe. Bislang hatte es nur indirekte Gespräche gegeben wie zuletzt im Oman. (sda/dpa)
16:50
Bericht: Gespräche mit Irans Aussenminister Abbas Araghtschi
Ägypten, Pakistan und die Türkei sollen seit zwei Tagen zwischen den USA und dem Iran vermitteln. Das berichtet Axios-Journalist Barak Ravid auf X.

Gestern Abend sei es zu direkten Gesprächen zwischen Trumps Sondergesandten Steve Witkoff und Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit dem iranischen Aussenminister Abbas Araghtschi gekommen. «Bei den Gesprächen geht es darum, den Krieg zu beenden und alle noch offenen Fragen zu klären. Wir hoffen, bald antworten zu erhalten», sagte eine Quelle gegenüber Ravid.
16:43
Trump: Sind uns mit Iran in 15 Punkten einig
Die USA und der Iran sind sich nach Darstellung von US-Präsident Donald Trump bei rund 15 Punkten einer möglichen Vereinbarung einig geworden. «Sie werden nie Atomwaffen haben. Sie haben dem zugestimmt», sagte der Republikaner vor Reportern in Florida.

Es gebe wesentliche Übereinstimmungen in den meisten Punkten. Iran wolle unbedingt einen Deal zur Beendigung des Kriegs machen und die USA auch, sagte Trump. Man werde am heutigen Montag voraussichtlich miteinander telefonieren.

Zuvor hatte Trump auf seiner Plattform Truth Social geschrieben, dass er wegen «produktiver Gespräche» mit dem Iran mögliche Angriffe auf dortige Kraftwerke verschiebe. Ursprünglich hatte er Teheran ein Ultimatum gesetzt, bis zur Nacht auf Dienstag (MEZ) die für den internationalen Schiffsverkehr wichtige Strasse von Hormus zu öffnen - andernfalls wollte er Irans Kraftwerke zerstören lassen. Stattdessen will er nun weitere fünf Tage auf Attacken gegen Kraftwerke und Energieinfrastruktur verzichten. (sda/dpa)

Die Übersicht:
15:12
Emirate: Gefahr durch Iran «zentraler Fokus» für Sicherheit am Golf
Ein Spitzendiplomat der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat am Montag die Reaktion arabischer und islamischer Institutionen auf iranische Angriffe in Golfstaaten infrage gestellt. In einem Beitrag auf der Plattform X warf Anwar Gargasch die Frage auf, welche Rolle Organisationen wie die Arabische Liga und die Organisation für Islamische Zusammenarbeit angesichts der Bedrohung für den Golf spielten.

Bereits am Wochenende schrieb Gargasch auf X, die geopolitischen Auswirkungen der iranischen Angriffe gegen Golf-Staaten machten die Gefahr durch den Iran zum «zentralen Fokus für Sicherheit am Golf». In Folge stärke sein Land eigene Fähigkeiten und seine Sicherheitspartnerschaft mit Washington, so der Berater von Präsident Mohammed bin Sajid.

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind im Krieg besonders von iranischen Angriffen betroffen. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM fing die Luftabwehr des Landes bisher 352 ballistische Raketen, 15 Marschflugkörper und 1.789 Drohnen ab. (sda/dpa)
13:14
China warnt im Iran-Konflikt vor Eintritt in «Teufelskreis»
China hat nach dem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump gegen die iranische Führung vor einer Verschärfung der Lage gewarnt.

«Sollte sich der Konflikt weiter ausweiten und die Lage erneut eskalieren, wird die gesamte Region in eine unkontrollierbare Situation geraten und Waffengewalt nur zu einem Teufelskreis führen», sagte Aussenamtssprecher Lin Jian in Peking.

Parallel warnte Chinas Nahost-Sondergesandter, Zhai Jun, nach einer kürzlichen Reise in der Krisenregion und Gesprächen mit verschiedenen arabischen Staaten vor «untragbaren Konsequenzen» durch die Schliessung der Strasse von Hormus. Die Volksrepublik beziehe ihm zufolge fast die Hälfte ihrer Energieimporte aus der Region.

Die Konfliktparteien, vor allem die USA und Israel, sollten ihre Angriffe stoppen, sagte Zhai. Eine Feuerpause sei das, was derzeit am dringendsten gebraucht werde, so Zhai. (sda/dpa/nil)
12:14
Trump kündigt vorübergehende Waffenruhe an
US-Präsident Donald Trump verzichtet nach eigenen Worten angesichts produktiver Gespräche mit dem Iran über ein Ende der Kämpfe in den kommenden fünf Tagen auf Angriffe gegen iranische Energieanlagen. Er habe das Verteidigungsministerium angewiesen, alle Attacken auf Kraftwerke und die Energieinfrastruktur auszusetzen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Ursprünglich hatte er Teheran ein Ultimatum gesetzt, bis zur Nacht auf Dienstag (MEZ) die Strasse von Hormus zu öffnen - andernfalls wollte er Irans Kraftwerke zerstören lassen. (sda/dpa)

10:33
Hisbollah beansprucht mehr als 60 Angriffe in Israel für sich
Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon hat innerhalb von 24 Stunden mehr als 60 Angriffe auf Israel für sich beansprucht. Hisbollah-Kämpfer hätten mit Raketen, Drohnen und Artillerie unter anderem israelische Soldaten und Fahrzeuge im Grenzgebiet angegriffen, teilte die Miliz mit.

Die ausgeweiteten Angriffe auf den erklärten Erzfeind Israel seien auch eine Antwort auf dessen «systematische Angriffe auf wichtige Strassen und Brücken» im Libanon.

Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge wurden drei von fünf wichtigen Brücken, die über den Litani-Fluss führen, zerstört. Der libanesische Präsident Joseph Aoun sprach von einem Versuch Israels, die Region im Süden vom Rest des Landes «abzuschneiden» und eine Pufferzone entlang der Grenze aufzubauen. (sda/dpa/nil)
  • Israel und die USA haben am 28. Februar mit einem grossen Angriff auf den Iran begonnen. Die iranischen Revolutionsgarden reagierten mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte in der Region. Seither dauert der Krieg an.
  • Der Anführer des islamistischen Mullah-Regimes, Ayatollah Ali Chamenei, wurde getötet. Auch weitere hochrangige Militärs und Regime-Anhänger wurden in den ersten Tagen des Krieges getötet. Chameneis Sohn Modschtaba wurden zum Nachfolger gekürt, er soll aber verletzt sein.
  • Der Krieg hat sich mittlerweile auf die ganze Region ausgeweitet, es gab Attacken Irans in Katar, den VAE, Jordanien, Oman, Saudi-Arabien, Kuwait, Jordanien und Bahrain. Israel und die Hisbollah bekämpfen sich zudem im Libanon. Auch mehrere US-Soldaten kamen mittlerweile ums Leben.
  • Zur Rechtfertigung und den Zielen der USA im Iran gibt es widersprüchliche Aussagen. Nebst der Vernichtung von potenziellen Atom- und Langstreckenwaffen sprach Donald Trump zeitweise auch von einem Regime-Wechsel oder einem Szenario wie in Venezuela als Ziel.

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Iran-Proteste 2026
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Iran-Proteste 2026

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650 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Jacques #23
28.02.2026 08:18registriert Oktober 2018
Hab erst vor zwei Tagen hier geschrieben, dass Nethanjahu Trump dann schon sagt, was er tun müsse.

Voilà.
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Zanzibar
28.02.2026 08:10registriert Dezember 2015
Hoffentlich gelingt es die Mullahs von der Macht zu drängen und dass die Iranische Bevölkerung wieder frei leben kann, nach europäischem Vorbild.
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SamsonP
28.02.2026 08:08registriert April 2024
Immer am Wochende, damit die Börsen nicht überreagieren. Man kann schon bald darauf gehen. Wäre interessant zu sehen, wie der Gold-Kurs bzw Edelmetalle allgemein reagiert hätten. Schade, immer wenn auch mal die kleinen Anleger hätten profitieren können, wird es sogar auf geopolitischer Ebene verhindert. Jetzt wird klar, warum der Goldpreis gestern Abend bzw bei US-Marktöffnung rapide gestiegen ist, da waren wohl nicht die kleinen Anleger die treibenden Kräfte.
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Drogenkrieg in Marseille – 10 Verdächtige festgenommen
Nach einem aufsehenerregenden Mord in Marseille mutmasslich im Auftrag von Drogenbossen haben Fahnder in Südfrankreich zehn Verdächtige festgenommen.
Sie sollen das Kommando unterstützt haben, das vor vier Monaten den Bruder eines bekannten Kritikers der Rauschgiftkriminalität in Marseille erschossen hat, berichtete die Zeitung «Le Parisien». Gegen die Festgenommenen werde wegen bandenmässigen Mordes und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung ermittelt, bestätigte die neu gegründete Schwerpunktstaatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität dem Sender RTL.
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