International
Liveticker

Trump: USA werden auf Abschuss eines Militärhelikopters reagieren

Liveticker

Netanjahu erwägt Alleingang ++ Trump reagiert auf Heli-Abschuss ++ Iran fordert US-Abzug

Der aktuelle Nachrichten-Ticker zu dem von der Trump-Regierung und Israel gestarteten Krieg gegen den Iran und zur US-Aussenpolitik.
09.06.2026, 06:1809.06.2026, 22:14
Schicke uns deinen Input
21:56
Bericht: Netanjahu zu Alleingang gegen den Iran bereit
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ist nach Angaben des Fernsehsenders i24News unter Umständen zu einem eigenständigen Militärschlag gegen den Iran ohne Unterstützung der USA bereit. Der Sender berief sich auf eine Kabinettssitzung am Montagabend und zitierte Netanjahu mit den Worten: «Es könnte sein, dass wir in eine Situation geraten, in der wir den Iranern allein, ohne Rückendeckung der USA, gegenüberstehen – mit allen damit verbundenen Kosten: Rüstungsausgaben und weltweite Isolation.»

Israel wolle nicht, dass es so weit komme, wisse aber, dass es so weit kommen könne, sagte Netanjahu demnach.

US-Präsident Donald Trump hatte den israelischen Regierungschef zuvor vor einem Alleingang gewarnt. Die US-Regierung führt derzeit Verhandlungen über ein Rahmenabkommen mit Teheran, um den regionalen Konflikt diplomatisch beizulegen.

Experte: Alleingang wäre gewaltiges Wagnis
Der israelische Iran-Experte Danny Citronowicz warnte auf X, ein signifikanter militärischer Schritt ohne amerikanische Unterstützung wäre ein strategisch gewaltiges Wagnis für Israels nationale Sicherheit und sollte daher nur in Betracht gezogen werden, wenn keine Alternativen bestehen.

Citrinowicz wies auch auf die Konsequenzen hin, falls es ein Abkommen mit dem Iran gebe, das die US-Regierung als zentralen Erfolg betrachte. Dann könnte eine einseitige israelische Aktion gegen den Iran ohne Abstimmung mit Washington einen hohen Preis fordern - auch in den strategischen Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten. (sda/dpa)
21:56
Iran fordert USA auf die Region zu verlassen
Irans Aussenminister Abbas Araghtschi hat die USA und andere ausländische Streitkräfte aufgefordert, die Region um die Strasse von Hormus zu verlassen. Andernfalls liefen sie Gefahr, «ins Kreuzfeuer zu geraten» oder durch Unfälle und Fehlentscheidungen gefährdet zu werden, schrieb er auf der Plattform X.

Die Äusserungen folgen auf die Vorwürfe von US-Präsident Donald Trump, wonach Iran einen amerikanischen Apache-Kampfhelikopter vor der Küste Omans abgeschossen habe. Trump hatte daraufhin erklärt, die USA müssten auf den Vorfall reagieren.

Araghtschi betonte zugleich, Iran bevorzuge weiterhin die Diplomatie. Das Land wisse aber auch, «andere Sprachen zu sprechen». Zudem bekräftigte er, dass die iranischen Streitkräfte jede Verletzung des iranischen Luftraums oder der Territorialgewässer aufmerksam überwachen würden. (mke)
21:07
Trump wirkt bei Iran-Konflikt überraschend zurückhaltend
Trotz seiner Ankündigung einer Reaktion auf den mutmasslichen Abschuss eines US-Kampfhelikopters durch den Iran schlägt US-Präsident Donald Trump bislang deutlich vorsichtigere Töne an als noch zu Beginn des Konflikts. In einer Analyse von «CNN» wird insbesondere seine Formulierung, die USA müssten «notwendigerweise» reagieren, als Zeichen dafür gewertet, dass Trump eine erneute militärische Eskalation möglichst vermeiden möchte.

In den vergangenen Wochen hatte der Präsident wiederholt betont, einen dauerhaften Deal mit Teheran erreichen zu wollen. Mehrfach spielten Trump und seine Regierung mögliche Verstösse gegen die Waffenruhe herunter, um die laufenden Verhandlungen nicht zu gefährden. Kritiker sehen darin allerdings ein Risiko: Je stärker Trump signalisiere, dass er keinen neuen Krieg wolle, desto mehr könnte dies die Verhandlungsposition der USA gegenüber dem Iran schwächen. (mke)
20:21
US-Drohne rettet Apache-Besatzung nach Absturz
Nach dem Absturz eines US-Apache-Kampfhelikopters vor der Küste Omans sind neue Details bekannt geworden. Die beiden Besatzungsmitglieder wurden laut dem US-Regionalkommando Centcom innerhalb von rund zwei Stunden gerettet und befinden sich in stabilem Zustand.

Besonders bemerkenswert: Die Rettung erfolgte mithilfe einer unbemannten US-Seedrohne. Das ferngesteuerte Wasserfahrzeug gehört zur in Bahrain stationierten Task Force 59, die auf den Einsatz autonomer Systeme zur Überwachung und Sicherung von Schifffahrtsrouten im Nahen Osten spezialisiert ist.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, der Helikopter sei über der Strasse von Hormus von Iran abgeschossen worden. Teheran äusserte sich dazu bislang nicht direkt. Irans Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf erklärte jedoch auf sozialen Medien, man bevorzuge zwar die Diplomatie, beherrsche «andere Sprachen» aber deutlich besser. (mke)
18:55
Trump: USA werden auf Abschuss eines Militärhelikopters reagieren
US-Präsident Donald Trump hat dem Iran vorgeworfen, einen Apache-Kampfhubschrauber der US-Armee abgeschossen zu haben. Auf seiner Plattform Truth Social schrieb Trump, die USA müssten auf den Vorfall «notwendigerweise» reagieren. Wie diese Antwort aussehen könnte, liess er offen. Die beiden Piloten seien unverletzt geblieben.

Das US-Regionalkommando Centcom äusserte sich deutlich zurückhaltender. Demnach stürzte ein AH-64-Kampfhubschrauber während eines Patrouilleneinsatzes vor der Küste Omans ab. Beide Besatzungsmitglieder seien innerhalb von rund zwei Stunden gerettet worden und befänden sich in stabilem Zustand. Zur Ursache des Absturzes machte Centcom zunächst keine Angaben. (mke)
6:16
Israel und Iran stellen Angriffe ein – und drohen weiter
Nach einer neuen gefährlichen Eskalation im Konflikt zwischen dem Iran und Israel haben die Erzfeinde ihre wechselseitigen Angriffe vorerst wieder eingestellt. Beide Seiten drohten jedoch im Fall von Verstössen gegen ihre jeweiligen Bedingungen mit noch härteren Kämpfen. Die ersten gegenseitigen Angriffe seit zwei Monaten drohten, US-Präsident Donald Trumps Bemühungen zur Beendigung des von ihm begonnenen Iran-Kriegs zu untergraben.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bestätigte die Feuerpause in einer Videobotschaft. Sollte der Iran einen Fehler begehen und Israel erneut angreifen, werde man mit aller Härte reagieren, warnte er am Montagabend. Israels Konflikt mit dem Iran und der libanesischen Hisbollah-Miliz sei noch nicht beendet. Beide hätten in den vergangenen 24 Stunden versucht, Israel eine «neue Gleichung» aufzuzwingen. «Sie dachten, sie könnten von libanesischem und iranischem Gebiet auf Israel schiessen und dass wir nicht reagieren.» Dies sei inakzeptabel und werde nicht passieren, betonte er.

Trump warnt: Israel könnte allein dastehen
Trump sagte dem israelischen TV-Sender N12 am Montag, er habe Netanjahu während eines Telefongesprächs gewarnt, dass Israel im Falle einer Ausweitung der Angriffe zu einem grösseren regionalen Krieg möglicherweise isoliert dastehen könnte.

Die USA und Israel hatten den Iran-Krieg gemeinsam Ende Februar begonnen. Seit Beginn der Waffenruhe Anfang April mehren sich in Israel jedoch Befürchtungen, dass Trump dem Iran für ein Abkommen zur Beendigung des Kriegs zu grosse Zugeständnisse machen könnte.

Israel und der Iran hoben derweil nach dem Stopp der Angriffe Beschränkungen in den eigenen Ländern wieder auf: Die Schulen sollten heute in Israel wieder normal geöffnet werden, Teheran hob Einschränkungen des Flugverkehrs auf. Auch der Irak und Syrien öffneten ihren Luftraum wieder. (sda/dpa)
5:58
Israel: Militär fängt im Süden des Landes Drohne aus dem Jemen ab
Die israelische Luftwaffe hat nach eigenen Angaben über dem Süden des Landes eine Drohne aus dem Jemen abgefangen. Der Vorfall im Luftraum über der Stadt Eilat am Roten Meer sei abgeschlossen, teilte das Militär auf der Plattform X mit. Die Streitkräfte machten keine Angaben dazu, welche Gruppe sie für den Drohnenangriff verantwortlich machten.

Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hatte am Montag einen Angriff auf Israel mit mehreren Raketen für sich beansprucht. Es war der erste direkte Angriff der Huthi auf Israel seit Anfang April, also etwa seit Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg. Zu der Attacke war es infolge der jüngsten gegenseitigen Angriffe Israels und des Irans gekommen. Beide Staaten erklärten später am Montag aber, zunächst von weiteren Angriffen abzusehen. (sda/dpa)
18:43
Iranische Behörde hebt Flugverbot wieder auf
Der Iran hat nach der jüngsten militärischen Eskalation mit Israel Beschränkungen im Flugverkehr wieder aufgehoben. «Da die notwendigen Sicherheitsvoraussetzungen geschaffen und die erforderlichen Abstimmungen mit den zuständigen Behörden getroffen wurden, sind die Flugbeschränkungen aufgehoben worden», sagte der Leiter der zivilen Luftfahrtbehörde, Abusar Schirudi, der Nachrichtenagentur Tasnim. «Die Luftfahrtaktivitäten des Landes kehren schrittweise zum regulären Betrieb zurück.» Nach neuen gegenseitigen Luftangriffen Israels und des Irans hatte das Land seinen kompletten Luftraum am Nachmittag geschlossen. (sda/dpa)
Netanjahu bestätigt Feuerpause nach Angriffen auf Iran
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat eine Feuerpause nach der jüngsten Konfrontation mit dem Iran bestätigt. Nach israelischen Angriffen im Iran habe Teheran das Feuer eingestellt, sagte Netanjahu in einer Video-Botschaft. Sollte der Iran einen Fehler begehen und Israel erneut angreifen, werde man in aller Härte reagieren, kündigte Netanjahu an. «Israel hat das volle Recht zur Selbstverteidigung und wir setzen es, wenn nötig, um.»

Der Iran und die libanesische Hisbollah-Miliz seien deutlich geschwächt, doch Israels Konflikt mit ihnen sei noch nicht beendet, erklärte Netanjahu. Beide hätten in den letzten 24 Stunden versucht, Israel eine «neue Gleichung» aufzuzwingen. «Sie dachten, sie könnten von libanesischem und iranischem Gebiet auf Israel schiessen und dass wir nicht reagieren.» Dies sei inakzeptabel und werde nicht passieren, betonte er. (sda/dpa)

17:18
Israel droht Hisbollah mit Angriffen auf Beirut-Vororte
Israel will nach den Worten seines Verteidigungsministers auf jeden Hisbollah-Angriff im Norden des Landes mit einem Gegenangriff auf die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut reagieren. Diese gelten als Hochburg der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. «Für die Dahija (die südlichen Vororte von Beirut) gilt dasselbe wie für die Ortschaften im Norden Israels», sagte Verteidigungsminister Israel Katz nach Angaben seines Büros.

«Die israelische Armee wird ihre Einsätze im Libanon gegen die Terrororganisation Hisbollah fortsetzen», sagte Katz ferner. «Wir weisen die Drohungen des Iran entschieden zurück.» Jeder iranische Versuch, einen Zusammenhang zwischen dem Libanon und dem Iran herzustellen und Israel anzugreifen, werde «mit grosser Härte beantwortet werden».

Am Sonntag hatte die israelische Armee als Reaktion auf Raketenangriffe der Hisbollah auf den Norden Israels Ziele in den Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Der mit der Hisbollah verbündete Iran feuerte daraufhin erstmals seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel ab.

Am Nachmittag erklärte die iranische Militärführung dann ihre Angriffe gegen Israel für beendet. Sollten die Kampfhandlungen weitergehen, darunter Israels Angriffe im Südlibanon, würden «härtere und vernichtendere Massnahmen als bisher» erfolgen, drohte Irans militärisches Hauptquartier Chatam al-Anbjia jedoch. (sda/dpa)

15:28
Iran meldet 15 Verletzte nach Angriffen
Bei den jüngsten Angriffen auf den Iran sind nach iranischen Angaben bislang 15 Menschen verletzt worden. Eine der verletzten Personen sei derzeit noch im Krankenhaus, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf die Rettungsdienste des Landes. Es gebe bislang keine Toten infolge der Angriffe. 14 der Verletzten stammten demnach aus der für die iranische Petrochemie wichtigen Provinz Chusestan am nördlichen Ende des Persischen Golfes. Einer der Verletzten stamme den Angaben zufolge aus der Hauptstadt Teheran. Die Angaben liessen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.
15:15
Berichte: Israel stoppt Angriffe im Iran nach US-Wunsch
Nach Ende einer Sitzung des engeren Ministerkreises um Regierungschef Benjamin Netanjahu sagte demnach ein namentlich nicht genannter ranghoher israelischer Regierungsvertreter: «Auf Wunsch von (US-Präsident Donald) Trump stellen wir die Angriffe auf den Iran ein.» Er habe den Eindruck, «dass die derzeitige Eskalation hinter uns liegt». Für die Berichte gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.

Der namentlich nicht genannte Repräsentant sagte laut einem Bericht des Nachrichtenportals «ynet», man werde die Angriffe im Libanon jedoch «mit voller Intensität fortsetzen». Sollte die libanesische Hisbollah-Miliz erneut auf den Norden Israels schiessen, werde man auch wieder die Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angreifen. Ein solcher Angriff am Sonntag hatte neue iranische Raketenangriffe auf Israel aufgelöst. Auch der israelische Kan-Sender berichtete, Israel werde die Angriffe im Iran, nicht aber im Südlibanon stoppen.


15:09
Iran sperrt gesamten Luftraum bis auf weiteres
Der Iran hat nach der jüngsten militärischen Eskalation mit Israel seinen gesamten Luftraum gesperrt. Das Flugverbot gelte bis auf weiteres, hiess es in einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Sämtliche Verbindungen an allen iranischen Flughäfen seien gestrichen. Zuvor hatte die iranische Luftfahrtbehörde nur für Teile des Landes ein Flugverbot verhängt.
15:06
Hisbollah feuert Raketen auf israelische Soldaten im Libanon
Die libanesische Hisbollah-Miliz hat mehrere Raketen auf israelische Soldaten im Süden des Libanon gefeuert. Die israelische Armee teilte mit, es seien drei Geschosse identifiziert worden. Ein Teil davon sei abgefangen worden, bevor sie auf israelisches Gebiet fliegen konnten. In mehreren Ortschaften im Norden Israels gab es nach Militärangaben Raketenalarm. Den Angaben zufolge wurde niemand verletzt. Vor den neuen Hisbollah-Angriffen hatten libanesische Medien über israelische Angriffe im Süden des Libanons berichtet.
13:25
Iran erklärt Angriffe auf Israel für beendet
Irans Streitkräfte haben ihre Angriffe auf Israel für beendet erklärt. Die Islamische Republik habe zur Unterstützung des Libanons Israel eine «schmerzhafte Antwort» erteilt, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk verbreiteten Erklärung der Militärführung. «Vor diesem Hintergrund wird die Einstellung der Operationen der Streitkräfte bekanntgegeben.» (sda/dpa)
12:36
Iran glaubt an Beteiligung der USA an neuen Angriffen
Die iranische Führung bezweifelt, dass Israel seine Gegenangriffe nicht mit den USA abstimmt. Niemand glaube, dass Israel solche Angriffe ohne Koordination mit den Vereinigten Staaten durchführen könne, sagte Aussenamtssprecher Ismail Baghai zu Reportern.

Das schüre das Misstrauen in den Verhandlungen mit den USA.

US-Präsident Donald Trump hofft auf ein Abkommen mit dem Iran zur Beendigung des Krieges, den Israel und die USA Ende Februar begonnen hatten. Bis zu den neuen Angriffen seien Nachrichten zwischen Washington und Teheran ausgetauscht worden, sagte Baghai weiter. Ob weiterhin Kontakte bestehen, bestätigte er nicht. (sda/dpa)

11:51
Trump fordert Einstellen von Schiessen
US-Präsident Donald Trump hat sich zur erneuten Eskalation zwischen Israel und dem Iran geäussert. Auf Truth Social schrieb er, dass die beiden Seiten das «Schiessen» sofort einstellen müssen. (vro)

Liebe Userinnen und User

Wir schliessen in Liveticker-Artikeln die Kommentarfunktion nach einer Weile. Dies, weil sich die Gegebenheiten oft so schnell verändern, dass bereits gepostete Kommentare wenig später keinen Sinn mehr ergeben. In allen andern Artikeln dürft ihr weiterhin gerne in die Tasten hauen. Vielen Dank fürs Verständnis, Team watson

Die Vorgeschichte

  • Israel und die USA starteten am 28. Februar 2026 gross angelegte Angriffe auf Iran. Teheran reagierte mit Raketen- und Drohnenattacken gegen Israel sowie US-Stützpunkte in der Region.
  • Irans oberster Führer Ali Chamenei wurde getötet, ebenso zahlreiche Militärs. Sein Sohn Modschtaba wurde Nachfolger, ist aber verletzt und bisher nicht öffentlich aufgetreten.
  • Der Konflikt hat sich auf den Nahen Osten ausgeweitet, mit Angriffen u.a. in Katar, den VAE, Saudi-Arabien und Bahrain sowie Kämpfen im Libanon. Auch US-Soldaten wurden getötet.
  • Die USA gaben unterschiedliche Kriegsziele und Rechtfertigungen an – von der Zerstörung des iranischen Atomprogramms bis hin zu einem möglichen Regimewechsel.
  • Am 8. April einigten sich die Kriegsparteien auf eine zweiwöchige Waffenruhe. US-Präsident Donald Trump verlängerte diese danach einseitig. Die Aufnahme von neuen Verhandlungen stockt, der Iran zeigt wenig Interesse daran. Die für die Weltwirtschaft wichtige Strasse von Hormus ist weiterhin mehrheitlich blockiert.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Iran-Proteste 2026
1 / 16
Iran-Proteste 2026

Ende Dezember begannen Proteste in Iran. Die Aufnahme zeigt Teheran am 9. Januar.

quelle: keystone
Auf Facebook teilenAuf X teilen
USA und Israel greifen Iran an – Das sagt Trump
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Trump taucht bei Knicks-Finals-Spiel auf – doch dort will ihn niemand sehen
Donald Trump besucht das dritte Spiel der NBA-Finals zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs. Doch im Madison Square Garden ist er kein gern gesehener Gast – auch weil wegen ihm Public Viewings in New York abgesagt worden waren.
27 Jahre mussten die New York Knicks warten, bis es der Kultfranchise aus dem Big Apple wieder einmal gelang, in die NBA-Finals vorzustossen. Für die traditionell leidenschaftlichen und auch etwas heissblütigen New Yorker Fans eine Riesengeschichte. Doch die beinahe grenzenlose Euphorie nach zwei Auswärtssiegen gegen San Antonio zum Auftakt der Serie wurde vor Spiel 3 arg gestört.
Zur Story