Das sagte Herzog beim Weltwirtschaftsforum in Davos. «Die Menschen leiden enorm», sagte der 65-Jährige weiter. «Es herrscht Mangel an Nahrungsmitteln und Wasser sowie an so vielen anderen grundlegenden Dingen. Die Wirtschaft liegt am Boden.» Herzog sagte weiter: «Eine Perspektive, eine Zukunft für das iranische Volk kann es nur mit einem Regimewechsel geben. Das muss letztlich in den Händen des iranischen Volkes liegen – mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft.»
Sehnsucht nach Wandel und Kritik an internationaler Zurückhaltung
Das iranische Volk sehne sich nach Veränderung, die es verdient habe. Es lebe «unter einem äusserst repressiven Regime – einem Regime, das Tausende seiner Bürger misshandelt, foltert, inhaftiert und Tausende von Familien zerstört, vielleicht Zehntausende, womöglich noch sehr viel mehr im ganzen Iran –, um den natürlichen Wunsch der Menschen nach einem besseren Leben und nach Freiheit zu unterdrücken».
Herzog kritisierte, dass es trotz des brutalen Vorgehens der iranischen Führung keine internationalen Proteste vergleichbar mit denen während des Gaza-Kriegs gebe.
«Ich hoffe und bete, dass es in Iran zu einem Wandel kommt, denn Iran verdient Besseres, die Region verdient Besseres, und die Welt verdient Besseres», sagte der israelische Präsident. (sda/dpa)
