International
Israel

Europäer verurteilen Drohungen gegen IAEA-Chef Grossi

epa12192303 Director General of the International Atomic Energy Agency (IAEA), Rafael Mariano Grossi gestures while attending a press conference during an IAEA Board of Governors meeting at the IAEA h ...
Generaldirektor, Internationale Atomenergie-Organisation, Rafael Grossi.Bild: keystone

Europäer verurteilen Drohungen gegen IAEA-Chef Grossi

01.01.2001, 00:0030.06.2025, 12:59

Paris, Berlin und London haben den Gewaltaufruf einer iranischen Zeitung gegen den Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) verurteilt und Rafael Grossi ihre volle Unterstützung bei der Ausübung seines Amtes zugesichert.

Sie riefen zugleich die iranischen Behörden dazu auf, von Schritten zur Beendigung der Zusammenarbeit mit der Atomenergiebehörde Abstand zu nehmen, wie es in einer gemeinsamen Erklärung der Aussenminister der E3-Staaten (Deutschland, Frankreich, Grossbritannien) hiess. Vielmehr solle der Iran seine Zusammenarbeit mit der IAEA wieder aufnehmen und die Sicherheit und den Schutz des Personals der Atomenergiebehörde gewährleisten.

Im Iran wird die Darstellung verbreitet, dass ein Bericht der IAEA Auslöser der israelischen Angriffe und des zwölftägigen Krieges war. IAEA-Chef Grossi wird im Land zum Feind stilisiert. Vor diesem Hintergrund hatte die als staatliches Propagandablatt eingestufte Tageszeitung «Keyhan» einen offenen Gewaltaufruf gegen Grossi veröffentlicht und seine «Verhaftung und Hinrichtung» gefordert. Dies löste im Westen Empörung aus. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Über ein Dutzend Tote bei schweren Waldbränden in Chile
Bei schweren Waldbränden im Zentrum von Chile sind über ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. In der Ortschaft Penco seien mindestens 14 Todesopfer registriert worden, sagte Bürgermeister Rodrigo Vera unter Berufung auf die Polizei im Radiosender Bío Bío. Zuvor hatte das Innenministerium von zwei Toten gesprochen. Mindestens eines dieser Todesopfer wurde an einem anderen Ort registriert.
Zur Story