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Detail from part of a piece of debris which may be part of the missing Malaysia Airlines Flight MH370, in Wartburg, 37km (22 miles) out of Pietermaritzburg, South Africa, Monday, March 9, 2016.  South African teenager Liam Lotter vacationing with his family in Mozambique on Dec. 30, may have found part of a wing from the missing plane, while he was strolling on the beach. Liam struggled to lift the debris from the beach and carried it back home to South Africa before discovering it might be from the lost plane, but now aviation experts plan to examine the plane fragment. The Malaysia Airlines Boeing 777 jet vanished with 239 people on board while flying from Kuala Lumpur to Beijing on March 8, 2014.  (Candace Lotter via AP)

Könnte ein Trümmerteil des malaysischen Flugzeugs sein.
Bild: Candace Lotter/AP/KEYSTONE

Hält dieser Teenager einen Teil der verschollenen malaysischen Boeing von Flug MH370 in den Händen?



Das mysteriöse Verschwinden von Flug MH370 beschäftigt die Ermittler seit zwei Jahren. Jedes Puzzleteil, das beim Lösen des Rätsels helfen könnte, findet grosses Interesse. Jetzt gibt es erneut ein Fundstück aus Afrika – gehört es zu der Boeing?

Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit ist ein Trümmerteil aus dem südostafrikanischen Mosambik aufgetaucht, das zum verschollenen Malaysia-Airlines-Flug MH370 gehören könnte. Das etwa einen Meter lange Bruchstück mit der Seriennummer 676EB soll nun in Australiens Hauptstadt Canberra untersucht werden, wie ein Sprecher der australischen Transportsicherheitsbehörde ATSB am Samstag mitteilte.

Liam Lotter poses with a piece of debris thought to be part of the missing Malaysia Airlines Flight MH370, in Wartburg, 37km (22 miles) out of Pietermaritzburg, South Africa, Friday, March 11, 2016.  South African teenager Liam Lotter vacationing with his family in Mozambique on Dec. 30, may have found part of a wing from the missing plane, while he was strolling on the beach. Liam struggled to lift the debris from the beach and carried it back home to South Africa before discovering it might be from the lost plane, but now aviation experts plan to examine the plane fragment. The Malaysia Airlines Boeing 777 jet vanished with 239 people on board while flying from Kuala Lumpur to Beijing on March 8, 2014.  (Candace Lotter via AP)

Der südafrikanische Teenager hat dieses Stück bereits im Dezember gefunden, in Mosambik in den Ferien.
Bild: Candace Lotter/AP/KEYSTONE

Das Trümmerteil war dem Sender NBC News zufolge bereits Ende Dezember von einem südafrikanischen Teenager entdeckt worden, der damals Ferien in Mosambik machte und das Fundstück mit zu sich nach Hause nahm.

Untersuche im Labor

Von seiner Familie hiess es, sie habe die Behörden informiert, als sie Anfang März davon erfahren habe, dass zuvor bereits ein anderes Wrackteil in Mosambik entdeckt worden war, das ebenfalls zu Flug MH370 gehören könnte.

A piece of debris bearing identification marks which may be part of the missing Malaysia Airlines Flight MH370, in Wartburg, 37km (22 miles) out of Pietermaritzburg, South Africa, Wednesday, March 9, 2016.  South African teenager Liam Lotter vacationing with his family in Mozambique on Dec. 30, may have found part of a wing from the missing plane, while he was strolling on the beach. Liam struggled to lift the debris from the beach and carried it back home to South Africa before discovering it might be from the lost plane, but now aviation experts plan to examine the plane fragment. The Malaysia Airlines Boeing 777 jet vanished with 239 people on board while flying from Kuala Lumpur to Beijing on March 8, 2014. (Candace Lotter via AP)

Geben diese Zahlen Aufschluss?
Bild: Candace Lotter/AP/KEYSTONE

Dieses dreieckige Metallteil wird zurzeit noch im ATSB-Labor untersucht. Eine im Juli 2015 auf der Insel La Réunion vor Südostafrika angeschwemmte Flügelklappe wurde der Maschine bereits fest zugeordnet.

Die Boeing 777 mit 239 Menschen an Bord war am 8. März 2014 auf dem Weg von Malaysias Hauptstadt Kuala Lumpur nach Peking verschwunden. Satellitendaten legten später nahe, dass das Flugzeug den Kurs wechselte, stundenlang Richtung Süden flog und mit leeren Tanks im südlichen Indischen Ozean abstürzte.

Rund 2000 Kilometer westlich von Australien wird seit Monaten vergeblich nach dem Wrack gesucht. Die Unglücksursache liegt völlig im Dunkeln. Die Piloten hatten nie Probleme gemeldet. (sda/dpa)

Zwei Jahre nach dem Verschwinden von MH370

MH370

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    Alle Leser-Kommentare
  • URSS 12.03.2016 09:43
    Highlight Highlight Fast jeden Tag tauchen " Trümmerteile " von MH370 auf .Statt ständig zu spekulieren, ob es ein Teil ist oder nicht, sollte herausgefunden werden wie es sein kann das eine Boeing 777 einfach spurlos verschwindet. Ich meine ein Transportmittel das VOLLGESTOPFT ist mit Elektronik , das Acars besitzt etc kann nicht getrackt werden? Jedes Smartphone kann lückenlos getrackt werden. Siehe Glättli.
    • The Destiny // Team Telegram 12.03.2016 10:04
      Highlight Highlight Es gibt ne story dass der Pilot der geflogen sei angeblich wieder aufgetaucht ist.
      Vollig dehydriert und an Amnesie leidend in einem Asiatischen Land, weiss aber nicht mehr welches es war.
    • Karl Müller 12.03.2016 11:19
      Highlight Highlight @Urs Sonderegger: Der Transponder wurde eben während des Fluges deaktiviert, Gründe unbekannt. Und das bedeutet auch, man kann nur vermuten, wo das Flugzeug niedergegangen ist, was das Suchgebiet riesig macht. Um die Blackbox orten zu können, muss man aber mit der Sonde relativ nahe dran sein. Das heisst, man muss wirklich das ganze Gebiet abfahren. Und dazu hat man nur einen Monat Zeit, denn dann ist die Batterie der Blackbox leer. So einfach ist das also nicht.
    • Toerpe Zwerg 12.03.2016 12:03
      Highlight Highlight Handyantennen im indischen Ocean?

      Super Statement @ destiny. Gehts ein bisschen konkreter, z.B. mit Quelle?
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