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Iran

US-amerikanische E-3-Sentry nach Angriff des Iran beschädigt

April 11, 2011 - A U.S. Air Force E-3 Sentry aircraft lands at Lajes Field, Azores, Portugal, after returning from an Operation Unified Protector support mission. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyr ...
Ein E-3-Sentry-Kampfflugzeug der US Air Force.Bild: IMAGO / StockTrek Images

«Ernste Angelegenheit»: US-amerikanische E-3 Sentry nach iranischem Angriff zerstört

29.03.2026, 14:0029.03.2026, 15:09

Am Freitag wurde der Luftwaffenstützpunkt Prinz Sultan in Saudi-Arabien von einem iranischen Raketen- und Drohnenangriff getroffen. Im Zuge dessen wurde offenbar auch ein US-amerikanisches E-3-Sentry-Flugzeug beschädigt, berichtet unter anderem das «Wall Street Journal».

Bei dem Angriff wurden zwölf Angehörige der Streitkräfte verletzt, schreibt die Zeitung. Zudem seien mehrere US-amerikanische Tankflugzeuge beschädigt worden.

Bilder in den sozialen Medien sollen das Ausmass der Zerstörung zeigen. Offiziell bestätigt wurden die Aufnahmen nicht, scheinen jedoch laut mehreren Beobachtern authentisch zu sein.

Selenskyj: Russland versorgt den Iran mit Geheimdienstinformationen

In den Tagen vor dem Angriff am Freitag soll Russland dreimal Satellitenbilder des Stützpunktes aufgenommen haben. Das berichtet «NBC News» und beruft sich dabei auf ukrainische Geheimdienstinformationen, die Wolodymyr Selenskyj dem Nachrichtensender zukommen liess.

Dem Bericht zufolge hatten russische Satelliten am 20., 23. und 25. März Bilder des Luftwaffenstützpunkts Prinz Sultan aufgenommen. «Wir wissen, dass sie sich vorbereiten, wenn sie einmal Bilder aufnehmen. Wenn sie ein zweites Mal Bilder aufnehmen, ist das wie eine Simulation. Das dritte Mal bedeutet, dass sie in ein oder zwei Tagen angreifen werden», sagt der ukrainische Präsident im Interview mit «NBC News».

Selenskyj sei überzeugt davon, dass Russland solche Informationen mit dem Iran teile, um US-Streitkräfte im gesamten Nahen Osten ins Visier zu nehmen.

«Ernste Angelegenheit»

Die Boeing E-3 Sentry wird als AWACS-Flugzeug (Airborne Warning and Control System) von der US Air Force eingesetzt. Es verfolgt Drohnen, Raketen und Flugzeuge aus Hunderten von Kilometern Entfernung. Laut Militäranalysten liefert das Flugzeug den Kommandeuren ein Echtzeitbild der Kriegslage und ermöglicht es ihnen, Ressourcen zur Abwehr von Bedrohungen zu lenken und eigene Flugzeuge zu koordinieren.

Die Beschädigung des Flugzeugs sei eine «ernste Angelegenheit», sagte der pensionierte Oberst der US-Luftwaffe, John Venable. «Es beeinträchtigt die Fähigkeit der USA, die Lage im Golf zu überblicken und das Lagebewusstsein aufrechtzuerhalten.» Die Anzahl der E-3 Sentrys ist begrenzt. Von ursprünglich 34 Exemplaren waren zuletzt noch 16 der Maschinen im aktiven Dienst. (hkl)

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257 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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DomCH
29.03.2026 14:16registriert März 2022
Ein in zwei Teile gesprengtes Flugzeug als beschädigt zu bezeichnen, ist sehr optimistisch. Zerstört wäre korrekt.
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Bikemate
29.03.2026 14:12registriert Mai 2021
Natürlich wurden die Aufnahmen nicht offiziell bestätigt. Sonst müsste die Trump Administration ja zugeben, dass es bei dem bereits mehrfach gewonnenen Krieg doch nicht so gut läuft wie es erzählt wurde.
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BenFränkly
29.03.2026 14:12registriert Juni 2017
Ersatz kostet wohl 300-400mio $ pro Stk...
Die Drohne / Rakete der Iraner wird nicht so teuer gewesen sein.
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USA sollen ungetestete Rakete auf Wohngebiet im Iran abgefeuert haben
Eine Analyse der «New York Times» hat ergeben, dass die USA bei einem Angriff im Südiran eine neue Waffe eingesetzt haben, die sie noch nie in einem Gefecht genutzt haben. Die Prototyp-Phase wurde erst im letzten Jahr beendet.
Beim Geschoss handelt es sich um die Kurzstreckenrakete Precision Strike Missile, auch PrSM (ausgesprochen: «Prism») genannt. Die Prototyp-Phase wurde erst im vergangenen Jahr abgeschlossen, wie das Pentagon im Juli mitteilte. Sie soll das Army Tactical Missile System (ATACMS) ersetzen und ist so konstruiert, dass sie über dem Ziel detoniert und Wolframpellets verstreut. Mit einer Reichweite von gut 640 Kilometern schafft sie grössere Distanzen als die ATACMS.
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