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Mexiko

Día de los Muertos: 1,5 Millionen Menschen bei Parade in Mexiko

Día de los Muertos: 1,5 Millionen Menschen bei Parade in Mexiko

Rund 1,5 Millionen Menschen haben in Mexiko-Stadt an einer farbenfrohen Parade zum Tag der Toten teilgenommen.
02.11.2025, 04:5102.11.2025, 17:06

Das teilte die Regierung der mexikanischen Hauptstadt mit. Bei der neunten Auflage des Umzugs zogen demnach Skelette aus Papp, rund 8'000 kostümierte Darsteller und karnevalesk geschmückte Wagen durch die Strassen.

epa12498274 People wearing catrina makeup and traditional clothing walk during the Day of the Dead parade in Mexico City, Mexico, 01 November 2025. EPA/SASHENKA GUTIERREZ
Hunderttausende säumten die Strassen in der mexikanischen Hauptstadt.Bild: keystone

Der Anlass für den Día de Muertos sind die katholischen Feiertage Allerheiligen und Allerseelen. Am 1. und 2. November wird in christlich geprägten Ländern der Verstorbenen gedacht. In Mexiko kommen indigenen Traditionen zufolge die Seelen der Familienmitglieder an diesen Tagen aus dem Jenseits zu Besuch. Dafür werden in den Häusern und Wohnungen Altäre aufgestellt und geschmückt. Die Unesco nahm den Brauch 2008 in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit auf.

Die Parade in Mexiko-Stadt ist allerdings eine moderne Tradition, die erst 2016 entstand. Sie geht auf eine Szene aus dem James-Bond-Film «Spectre» (2015) zurück. Darin läuft Hauptdarsteller Daniel Craig mit Maske und Kostüm mitten durch einen Umzug zum Tag der Toten in Mexiko-Stadt – eine Parade, die es so gar nicht gab. Das Ministerium für Tourismus fand die Idee aber gut und schuf eine entsprechende Parade, zunächst als Touristenattraktion. (sda/dpa)

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3 Kommentare
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Liebe Manosphere-Männer, ihr habt Recht, aber ...
Nach dem Anschauen der «Inside the Manosphere»-Doku habe ich gemerkt, was ich wirklich für die Männer darin empfinde. Und was wir dagegen unternehmen können.
«Meine Frau nenne ich meine Spülmaschine», «Ich f*cke so viele Frauen, wie ich will, aber meine Ehefrau berührt keinen anderen Mann» oder «Ich bestimme, wann ich meinen Sch*anz in sie stecke»: Das sind Aussagen, die Manosphere-Influencer mit einem Millionenpublikum in der neuen Dokumentation «Inside the Manosphere» von Louis Theroux gemacht haben. Die Dok sorgt gerade weltweit für Entsetzen und zeigt Theroux beim Versuch, die Welt der «Red Piller» besser zu verstehen. Bei mir hat die Dokumentation aber ein ganz unerwartetes Gefühl ausgelöst.
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