Lastwagen überschlägt sich: Mindestens zehn Migranten bei Unfall in Mexiko getötet
Bei einem Unfall im Süden von Mexiko sind mindestens zehn Migranten ums Leben gekommen. Weitere 17 Menschen wurden verletzt, als sich ein Lastwagen mit kubanischen Migranten an Bord auf der Landstrasse zwischen Tonalá und Pijijiapan im Bundesstaat Chiapas überschlug, wie die mexikanische Einwanderungsbehörde am Sonntag (Ortszeit) mitteilte. Grund für den Unfall war demnach überhöhte Geschwindigkeit. Der Fahrer des Lkw flüchtete.
Mexiko liegt auf der Migrationsroute von Menschen, die vor Armut, Gewalt und politischen Krisen in ihren Heimatländern fliehen. Neben Migranten aus Mittelamerika machen sich immer mehr Menschen aus Venezuela, Haiti und Kuba, aber auch aus Afrika und Asien auf den Weg in die USA. (sda/dpa)
Mehr zum Thema:
- Costa Rica will wegen durchreisender Migranten Notstand ausrufen
- Belarus-Route: So perfide locken Putin und Lukaschenko Flüchtlinge nach Europa
- Ökonom über positiven Effekt von Migration – «Zahlen mehr in AHV ein, als sie beziehen»
- «Weit von katastrophaler Situation entfernt»: Baume-Schneider zur Situation an der Grenze
