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Weisses Haus inszeniert ICE-Festnahmen als Kampf gegen Aliens

Das Weisse Haus spielt auf Verschwörungstheorien rund um angeblich geheime Akten über Aliens an .
Das Weisse Haus spielt auf Verschwörungstheorien rund um angeblich geheime Akten über Aliens an .Bild: whitehouse.gov/aliens/

Weisses Haus inszeniert ICE-Festnahmen als Kampf gegen Aliens

31.05.2026, 20:2331.05.2026, 20:23

Mit einer eigens dafür kreierten Webseite feiert die US-Regierung unter Präsident Donald Trump ihre radikale Abschiebepolitik. «Sie wandeln unter uns», ist auf «aliens.gov» als Unterseite des offiziellen Internetauftritts des Weissen Hauses zu lesen.

«Sie haben in denselben Läden eingekauft, dieselben Schulklassen besucht wie unsere Kinder und lebten scheinbar normale menschliche Existenzen. Mit einer Ausnahme – sie gehören nicht hierher», ist darauf in grünem durchlaufenden Text vor Sternenhintergrund zu lesen. Aufbereitet wie eine Mischung verschiedener Science-Fiction-Abenteuer und Alien-Thriller wird die angebliche Geschichte der illegalen Einwanderung erzählt, wie die US-Regierung sie darstellt: Als ein lange gehütetes Geheimnis, bei dem Millionen «im Schutz der Dunkelheit» gekommen seien und sich in der Gesellschaft eingerichtet hätten.

Aliens seien unter der amerikanischen Bevölkerung, aber sie würden nicht «hier her»gehören.
Aliens seien unter der amerikanischen Bevölkerung, aber sie würden nicht «hier her»gehören.Bild: whitehouse.gov/aliens/

Diese «Aliens» seien keine «kleinen grünen Männchen», sondern Millionen von Illegalen, die ins Land eingefallen seien, heisst es weiter. Die Betreffenden werden auch im Weiteren konsequent als «Aliens» bezeichnet, wobei der englische Begriff neben Ausserirdischer auch Ausländer oder Fremder bedeuten kann.

Eine «Alien-Arrest Map» genannte USA-Karte zeigt angeblich live die Festnahmen der Einwanderungsbehörde ICE in den USA. Eine sich stets erhöhende Zahl dokumentiert die «Begegnungen» mit Menschen, die aus Sicht der Regierung in den USA nichts zu suchen haben. «Die Vertuschung ist vorbei. Sichert die Grenze. Schiebt sie alle ab», heisst es abschliessend. Direkt verlinkt ist auch eine Webseite, auf der «verdächtige» Personen direkt an ICE gemeldet werden können. (sda/dpa)

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