International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Libyan Red Crescent workers pick up a body of a drowned migrant near the city of Khoms, some 100 kilometers (60 miles) east of Tripoli, Libya, Friday, July 26, 2019. Libya's coast guard recovered dozens of bodies of Europe-bound migrants who perished at sea as search operations continued Friday, a day after up to 150 people, including women and children, went missing and were feared drowned after their boats capsized in the Mediterranean Sea. (AP Photo/Hazem Ahmed)

Mitarbeiter des Roten Halbmonds kümmern sich um ein Opfer des Bootsunglücks in Libyen. Bild: AP

Roter Halbmond befürchtet bis zu 200 Todesopfer nach Bootsunglück vor Libyen



Bei dem neuen Bootsdrama vor der Küste Libyens könnten nach Angaben der Hilfsorganisation Roter Halbmond bis zu 200 Migranten ums Leben gekommen sein. Bisher seien 67 Leichen aus dem Mittelmeer geborgen worden und 138 Menschen würden noch vermisst.

Dies sagte Osama al-Fadhili, Leiter des Roten Halbmonds in der Hafenstadt Al-Chums, der Deutschen Presse-Agentur am Samstag. Es wäre das schwerste Bootsunglück im Mittelmeer im laufenden Jahr.

Rescued migrants rest on a coast some 100 kilometers (60 miles) east of Tripoli, Libya, Thursday, July 25, 2019. The U.N. refugee agency and the International Rescue Committee say up to 150 may have perished at sea off the coast of Libya. The country's coast guard says the Europe-bound migrants are missing and feared drowned after the boats they were traveling on capsized in the Mediterranean Sea. A spokesman says they rescued around 137 migrants on Thursday. (AP Photo/Hazem Ahmed)

Drei gerettete Männer, die auf dem Unglücksboot waren. Bild: AP

Das Unglück hatte sich etwa fünf Kilometer vor der libyschen Küste ereignet. Al-Fadhili zufolge waren 360 Menschen an Bord eines Boots, das während der Überfahrt nach Europa in zwei Teile zerbrochen sei. 160 der Insassen seien gerettet worden. Die genaue Zahl der Todesopfer lasse sich womöglich erst feststellen, wenn verbleibende Leichen an die Küste gespült worden seien.

Über die Zahl der Vermissten herrschten widersprüchliche Angaben. Der libyschen Küstenwache zufolge wurden nach dem Unglück 115 Migranten vermisst, die Internationale Organisation für Migration (IOM) und das Uno-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) sprachen von rund 150 Vermissten. Laut libyscher Küstenwache waren 250 Menschen an Bord. (sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

21
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Akunosch 28.07.2019 03:36
    Highlight Highlight Eine Schande für Europa. Ob Wirtschafts- oder Kriegsflüchtlinge: ES SIND MENSCHEN. Egal wieso sie in dieser Situation gelandet sind, ist es unsere Pflicht, Menschen in Not zu retten.
    All die „Eidgenossen“ und anderen „richtigen“ Europäer scheinen zu vergessen, wie viele ihr Leben gegeben haben um genau solche Situationen zu verhindern. Und ich bin normalerweise nicht sehr katholisch, aber auch aus dieser Warte aus ist es unsere uneingeschränkte Pflicht, diese Menschen zu retten. Jeder Tote Flüchtling im Mittelmeer ist ein Hohn auf all unsere Werte.
    • Rabbi Jussuf 28.07.2019 16:02
      Highlight Highlight Immer der gleiche Sermon!
      Es geht doch nicht um die Rettung an sich, sondern darum, wo die "Geretteten" hingebracht werden.

      Das ist einfach das übliche Abfackeln eines Strohmannes und dabei noch eine überhebliche Moral zur Schau stellen zu können.
      Das ist widerlich.
  • cada momento 27.07.2019 22:40
    Highlight Highlight Ich möchte hier wirklich nicht Watson kritisieren. Das Foto zeichnet aber ein sehr deutliches Bild unserer Gesellschaft.
    Benutzer Bild
  • Coffeetime 27.07.2019 20:56
    Highlight Highlight Es gab doch viele Stimmen die sagten, wenn kein Rettungsboot auf sicher ist, dann flüchten sie nicht.... Dies ist leider der traurige Beweis, dass es nicht wahr ist.

    Leider zeigen wir durch die Medien, Internet oder auch durch die Touristen ein Bild von Europa, welches nicht ganz stimmt. Und damit kommt die Hoffnung und der Wunsch, auf ein "besseres" Leben... und sie werden es weiterhin versuchen, immer wieder. Das ist die Realität.

    Und ich frage mich immer wieder, ist unser überreglementiertes Leben, wo Konsum und Geld so eine grosse Stellung haben, wirklich so erstrebenswert?
    • Binnennomade 27.07.2019 22:29
      Highlight Highlight Erster Absatz - absolut einverstanden. Aber dass ein verzerrtes Bild Menschen nach Europa locken soll? Und dass unser Leben hier ach so schlecht sei? Ich rate dir, mal in ein Drittweltland, gerade in Westafrika, zu gehen und mit den Leuten zu reden.
    • Coffeetime 28.07.2019 00:51
      Highlight Highlight @Binnennomade
      Ich war in Afrika.... U.A. wurde mir gesagt, dass die Weissen ja immer Ferien haben, weil sie uns nicht so gut auseinander halten können. War in Ländern, wo ich hinter Stacheldraht schlafen musste und auf den Märkten nichts anderes mehr gab als ein paar Zwiebeln und Chinaware.

      Auf die Schnelle finde ich leider nicht den Link zur Doku von Envoyé Spécial FR2, da hatte ein junger Afrikaner ziemlich enttäuscht festgestellt, das über Paris keine Helis fliegen, die Parfüm versprühen (!). Er war von der Stadt sehr enttäuscht, weil man sie ihm anders beschrieben hatte.
  • Alex_Phil 27.07.2019 20:31
    Highlight Highlight Vor Lybien gibs keine Rettung!! Die Rackete wartet aber im Internationalen Gewässer. Schafftes Ihr es bis dorthin gibt es lebenslange Sozialhilfe umsonst. Leider steuert Rackete die Seewatch 3 nicht mehr. Aber Hilfe von Europa kommt. Auch für Wirtschaftsflüchtlinge sind auf Lebenszeit wilkommen.
    • Kruk 27.07.2019 21:40
      Highlight Highlight Und mit einer solchen Sprache wollt ihr unsere Kultur verteidigen. 😁

      Nein, es gibt ein Asylverfahren.
    • Basti Spiesser 27.07.2019 23:30
      Highlight Highlight @kruk werden jetzt Menschen die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, diskriminiert?
    • atomschlaf 28.07.2019 00:33
      Highlight Highlight @Kruk: Wenn die Leute aus Ländern kommen, in die nicht ausgeschafft wird, verkommt das Asylverfahren zur Farce.
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 27.07.2019 19:27
    Highlight Highlight Ein ganz scheinheiliges Spiel macht da Deutschland. Die NGOs die Drecksarbeit machen lassen nach der ausgerufenen Willkommenskultur und dann zähneknirschend neue Flüchtlinge aus Afrika aufnehmen, wenn keiner aus der EU sie nimmt.
  • Dönergott 27.07.2019 19:10
    Highlight Highlight Und durch Europas lasche Migrationspolitik provoziert es genau solch ein Endergebnis. Australien wäre ein gutes Vorbild! Aber macht den Menschen nur Hoffnung auf ein besseres Leben, welches sie dann doch nicht haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hüttler 27.07.2019 16:45
    Highlight Highlight Es ist ganz einfach, diese Menschen haben nichts mehr zu verlieren, deshalb riskieren die ihr Leben. Und wenn jetzt einige behaupten „doch die können ihr Leben verlieren“ dann bitte ich euch einmal zu überlegen was das für ein Leben sein soll??? Ein Leben in absoluter Armut und ständiger Ausbeutung, leben in Angst und Schrecken unter Qualen die wir uns nicht einmal in unseren schlimmsten Albträumen vorstellen können.
    • Sonnenbankflavor 27.07.2019 17:37
      Highlight Highlight Woher haben die denn all das ganze Geld für die Schlepper wenn sie so arm sind? Leute wacht echt endlich mal auf!
    • Coffeetime 27.07.2019 21:26
      Highlight Highlight @Sonnenbankflavor Hast du überhaupt mal mit einem Flüchtling gesprochen, um herauszufinden, wie er nach Europa gekommen ist? Ich schon. Habe auch mit Flüchtlingen gearbeitet.

      Ganze Dörfer kratzen das Geld zusammen, verschulden sich, damit diese eine Person reisen kann. Sie muss sich dann dafür kümmern, Geld für das Dorf in Europa zu verdienen. Und wenn das Geld für die Reise nicht reicht, werden die Flüchtlinge wie Sklaven gehalten und müssen auf dem Bau oder den Feldern so lange arbeiten, bis der Schlepper findet, sie haben sich die Überfahrt "verdient".
    • Hüttler 27.07.2019 21:30
      Highlight Highlight Vielleicht sollten Leute wie du mal aufwachen!!! Hätte man diesen Leuten unsere ach so faire und schöne „Demokratie“ nicht aufgezwungen und vielleicht etwas weniger Hass geschürrt nur um diese besch... Waffen zu verkaufen, um sich selbst zu bereichern. Dann hätten es diese Leute nicht nötig hierhin zu fliehen. Dann kommen noch die ganzen Ausbeutungen Öl, Diamanten, Gold, seltene Erden usw.

Italien will Migranten von «Open Arms» nach Spanien bringen

Die italienische Regierung will die Migranten vom Rettungsschiff der spanischen Hilfsorganisation Proactiva Open Arms mit der Küstenwache nach Spanien zu bringen.

Im Gegenzug müsse sich die Regierung in Madrid allerdings zuerst bereiterklären, dem Schiff «Open Arms» sofort die spanische Flagge zu entziehen, erklärte Verkehrsminister Danilo Toninelli am Montagabend.

«Wir sind bereit, mit unserer Küstenwache alle Migranten, die an Bord der »Open Arms« sind, in den spanischen Hafen zu bringen, …

Artikel lesen
Link zum Artikel