Du willst nach Japan reisen? Dann solltest du dich auf diese Visa-Änderungen vorbereiten
Die Schweiz ist mit 73 weiteren Staaten auf der Liste der für Japan visabefreiten Länder. Für Aufenthalte, die weniger als 90 Tage dauern, benötigen Schweizerinnen und Schweizer also nur den Reisepass. Nun berichtet die dänische Newswebsite DenOffentlige, dass die japanische Regierung bis 2028 ein neues Einreiseformular einführen will.
Das hat auch Auswirkungen für Schweizer Touristinnen und Touristen. So soll ab April 2028 nur noch einreisen können, wer vorab ein JESTA ausgefüllt hat. Wer dieses «Electronic System for Travel Authorization» nicht ausgefüllt hat, wird gar nicht erst an Bord eines Flugzeuges nach Japan gelassen.
Ähnlich wie beim ESTA für die USA müssen Reisende online Angaben wie Passnummer, Aufenthaltsdauer und -zweck machen. Zusätzlich wird eine Gebühr fällig, berichtet die Newsplattform. Die japanische Regierung will damit unerwünschte Touristen bereits vor der Einreise abfangen. Weiter soll Japan damit besser planen können, mit wie vielen Reisenden zu rechnen ist.
Der Inselstaat hat aktuell mit einer erhöhten Nachfrage zu kämpfen. 2024 reisten fast 37 Millionen Touristinnen und Touristen nach Japan. Auch in der Schweiz steigt die Nachfrage nach Reisen in das asiatische Land. Wie die japanische Botschaft in der Schweiz mitteilt, werden aktuell sehr viele Visa angefragt. Es ist mit langen Wartezeiten zu rechnen und es werden nur Personen bedient, die zuvor einen Termin gebucht haben. Ein Visum ist aber nur bei längeren Aufenthaltsdauern oder geschäftlichen Reisen notwendig.
Trotzdem: Wer eine Reise für nach April 2028 plant, sollte sich unbedingt vor der Abreise über das JESTA informieren. (leo)
